Avast bündelt Antivirensoftware mit Google Chrome
Avast verfügt mit seiner kostenlosen Sicherheitssoftware Avast Home über doppelt so viele Nutzer wie Google mit dem Browser Chrome. Jetzt hofft der Suchmaschinenbetreiber, dass sich dies positiv auf die Verbreitung des eigenen Produkts auswirkt.
Damit die Avast-Nutzer den Browser nicht versehentlich herunterladen, hat man den Installationsdialog so gestaltet, dass der Anwender eine Entscheidung treffen muss. Entweder er installiert Google Chrome, oder er tut es nicht. Klickt man keine der zur Verfügung stehenden Optionen an, kann man die Installation nicht fortsetzen. Viele Entwickler implementieren diese Art von Dialogen anders. Klickt der Nutzer stupide auf "Weiter", wird die zusätzliche Software standardmäßig installiert. Dies will Avast aber verhindern.
Im Oktober hatte Sundar Pichai von Google erklärt, dass der Browser inzwischen über 40 Millionen Nutzer verfügt. Avast dagegen kommt auf einen Kundenstamm von knapp 100 Millionen. In Zukunft will Google weitere Kooperationen dieser Art abschließen, um die eigenen Produkte weiter zu verbreiten.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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