
Auf dem Browser-Markt hat es in den letzten Monaten nur sehr wenige aufregende Veränderungen gegeben. Der Internet Explorer führt, Firefox holt kontinuierlich auf. Auf den Plätzen drei und vier dagegen herrscht ein erbitterter Machtkampf.
Dort streiten sich Google Chrome und Apple Safari um jedes Hundertstel Marktanteil. Glaubt man dem Statistikunternehmen
NetApplications, konnte Google nun erstmals den dritten Platz für sich beanspruchen, berichtet '
Computerworld'. In der Woche vom 6. bis 12. Dezember kam Chrome auf einen Marktanteil von 4,4 Prozent - Safari lag bei 4,37 Prozent.
Vor allem die erste offizielle Betaversion von Chrome für Linux und Mac OS X, die am 8. Dezember veröffentlicht wurde, könnte zu diesem sprunghaften Anstieg beigetragen haben. Am 12. Januar, wenn Google Chrome 4.0 veröffentlicht werden soll, könnte erneut eine Steigerung zu beobachten sein.
Der noch recht neue Browser aus dem Hause Google hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Multitalent entwickelt. So wird die kommende Ausgabe 4.0 beispielsweise die Möglichkeit bieten, Erweiterungen zu installieren. Bereits jetzt stehen hunderte dieser Extensions bereit. Auch die Synchronisation der Lesezeichen zwischen verschiedenen Geräten wird Google erlauben.
Obwohl sich Google bemüht, die Sicherheit des Browsers mit allen Mitteln zu gewährleisten und verspricht, die Privatsphäre der Nutzer zu respektieren, stehen viele Leute Chrome skeptisch gegenüber. Sie befürchten, dass Google ihre Surfgewohnheiten auswertet und daraus einen Nutzen ziehen kann.
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