Google Chrome: Browser telefoniert nach Hause

Browser Nachdem der Suchmaschinenbetreiber Google am gestrigen Dienstag seinen Browser Chrome vorgestellt hat, wird nun die erste Kritik laut. Grund dafür sind die Nutzungsbedingungen, die jeder Nutzer akzeptieren muss. Demnach bekommt jede Chrome-Installation eine eindeutige Nummer zugeordnet, die bei der Kommunikation mit den Google-Servern übertragen wird. Nach der Installation lässt sich das Unternehmen beispielsweise die installierte Version und Sprache zukommen. Gleiches geschieht bei jedem automatischen Update.


Doch Google sammelt noch mehr Daten. So wird jede URL und jeder Suchbegriff, der in die Adresszeile eingegeben wird, an das Unternehmen aus Kalifornien übertragen. Nur so kann man zukünftig individuelle Vorschläge zur Suche unterbreiten, heißt es in den Anmerkungen zum Datenschutz.

Jedoch lässt sich diese Funktion auch deaktivieren. In den Optionen findet man im Registerreiter "Grundeinstellungen" den Button "Verwalten". In dem Fenster, was sich daraufhin öffnet, muss der Haken bei "Automatische Vorschläge zur Vervollständigung..." herausgenommen werden.

Besucht man mit Chrome eine verdächtige Webseite, die beispielsweise Malware enthalten könnte oder einen Phishing-Versuch unternimmt, so überträgt Google einen Teil der eingegebenen URL verschlüsselt. Das Unternehmen beteuert jedoch, dass daraus nicht die reale Adresse der Internetseite ermittelt werden kann.

Kritiker sehen die Datenkrake Google nun noch weiter wachsen. Einerseits haben sie Recht, denn anhand der Browser-Informationen und den anderen Google-Diensten lässt sich ein vollständiges Profil eines Anwenders erstellen. Andererseits muss Google diese Informationen sammeln, denn nur so können komfortable Dienste wie die Suchvorschläge angeboten werden.

Download & Test: Google Chrome
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