Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software (Juli)

Unabhängig von seinem zweifellos sperrigen Namen ist das Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software (5.38) ein sehr kompaktes Programm zur Untersuchung von Windows-Systemen auf aktive Schadprogramme. Es kann ohne Installation neben Antivirenprogrammen betrieben werden.
Windows-Tool zum Entfernen bösartiger SoftwareMSRT scannt das System

Doppelt hält besser

Mit dem "Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software" (englisch Windows Malicious Software Removal Tool, kurz MRT oder MSRT) stellt der Redmonder Konzern sozusagen eine zusätzliche Schutzmaßnahme für Windows-Systeme bereit. Das Anti-Schadcode-Werkzeug überprüft den Computer auf Infektionen mit bestimmter, weitverbreiteter, bösartiger Software wie Würmer und Trojaner und unterstützt gegebenenfalls beim Entfernen der Schädlinge von dem System.

Dabei ist wichtig zu wissen: Mit dem Tool kann nur aktive Schadsoftware erkannt und entfernt werden. Um das Programm immer auf dem neuesten Stand zu halten, wird von Microsoft in der Regel jeden zweiten Dienstag im Monat eine neue Version veröffentlicht. Gibt es akute Bedrohungen, wird die Software aber auch außerplanmäßig auf den neusten Stand gebracht.

Das Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software kann ohne Installation ausgeführt werden. Nutzer müssen dabei auch keine Einstellungen vornehmen, sondern können zwischen drei Scan-Varianten wählen. Neben der "Schnellüberprüfung" stehen dabei auch eine "Vollständige Überprüfung" und eine "Benutzerdefinierte Überprüfung" zur Verfügung.

Der Zusatzschutz für Windows-Nutzer

Wer sich vor Schadsoftware schützen will, muss zunächst auf jeden Fall ein Antiviren-Programm installieren. Mit dem Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software erhalten Windows-Nutzer aber zusätzlichen Schutz, der dann greift, wenn klassische Antiviren-Software Bedrohungen nicht entdecken oder entfernen konnte.

Hinweis: Wird eine Bedrohung oder ein Fehler registriert, sendet das Programm einen Bericht an Microsoft. Laut dem Konzern werden dabei aber keine Informationen übermittelt, die Rückschlüsse auf das System oder den Nutzer erlauben würden. Auf Wunsch kann die Berichtsfunktion aber auch ganz deaktiviert werden.

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