iPhone als Fundsache: Finder hat kein Recht auf die Entsperrung

Das deutsche Recht ist eindeutig: In § 973 BGB ist geregelt, dass eine Fundsache in das Eigentum des Finders übergehen kann. Dass das aber bei einem iPhone nicht heißen muss, dass man es auch benutzen kann, hat nun ein Gericht klargestellt. mehr... Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Bildquelle: Alexander Böhm Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Alexander Böhm

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Verstehe ich nicht, über die IMEI oder die Apple ID kann man doch den tatsächlichen Besitzer leicht rausfinden und dann zumindest einen Finderlohn einfordern. Oder über find my Iphone kann man es auch lokalisieren.
 
@MrDrBoobs: Ja die Frage hat ich auch im Kopf. Wahrscheinlich der Amtsschimmel der Behörde. Das iPhone liegt 6 Monate rum und wenn sich der Besitzer nicht selbst meldet - Pech o_O
 
@NadineJ: Da wär' ich lieber vorsichtig mit solchen Amtsschimmel-Aussagen. Denn das: WIE das (die ID) rausfinden.. ist so ne Sache für sich.
Denn auch ein wohlmeinendes: ..na komm .. wir versuchens mal rauszukriegen, um dem Besitzer was Gutes zu tun.. könnte in einer aus polizeilicher Sicht: Beweismittelvernichtung enden, da alleine schon ein anschalten des Gerätes womöglich eine Fernlöschung zulässt.
Garnicht Anschaltbarkeit, da der Akku tuttokompletto leer ist und Unsicherheit besteht, ob ein angeschlossenes Ladegerät das Smartphone nicht womöglich "grillt", noch nicht berücksichtigt.
Siehe dazu hier vor längerem zu lesen gewesene News, wo Kriminelle div. in einer Polizeistation liegende und leider nicht gut genug abgeschirmte Geräte ferngelöscht haben. Siehe im Abgleich dazu auch die Tatsache des sich nicht gemeldet habenden Besitzers.
Mag starke Resignation bei demjenigen gewesen sein - aber eben womöglich auch Wissen um (stark) illegale Inhalte auf dem Gerät. " Womöglich wartet da schon die Polizei auf mich, wenn ichs abholen will ?"
So ganz ohne könnte also ein solcher "Rausfind-Versuch" nicht sein. Wie weit sich da gesetzlich festgelegt bemüht werden muss bzw. welche Einschränkungen es beim Wissen oder eben der (Nicht)Lohnzahlung der dortigen Mitarbeiter gibt, lasse ich mal außen vor.
 
@DerTigga: Ja schon richtig, aber wir gehen doch erst mal nur von den ehrlichen Findern und den rechtmäßigen Besitzern aus.
 
@NadineJ: Die Behörde sucht diesen Besitzer, und natürlich auch diejenigen die 20000 andere Smartphones verloren haben. dann kommt 2018 der Bericht: Behörden verbrauchten 500 Dienststunden um gefundene Smartphones/Tablets zuzuordnen. Wie laut wäre der Aufschrei in Richtung Steuergeld Verschwendung? Wer ein Technisches Gerät im Wert von über 500 Euro verliert, soll es gefälligst selber suchen. Und wer das nicht tut, hat es wohl nicht nötig.
 
@Alfred J Kwack: wieso eigentlich so aufwändig? wäre es nicht ein leichtes apple die seriennummern/IMEIs zuzusenden und apple kann dann einfach den besitzern ne email droppen?

oder dass es auf dem iphone lockscreen nen button gibt zum kontaktieren des besitzers, ohne dass der besitzer erst lost mode oder so schalten muss.
 
@My1: Und wie willst du die IMEI herausfinden? Bei iPhones ist die bei den Neueren versteckt angebracht.
 
@floerido: wenn diese versteckt angebracht ist heißt dass trotzdem, dass diese angebracht ist, ergo man könnte diese herausfinden.

und ich gehe mal davon aus dass es nen guten grund gibt warum bei handys mit wechselakkus die IMEI auf nem aufkleber unterm Akku und bei handys ohne wie also bei iphone die Imei hinten war, bspw gesetzlich pflicht oder so.
 
@MrDrBoobs: Wie man an der Tatsache des geklagt habens sieht, ist da die Gier nach 'mehr' bzw. die Denke: alles meins.. größer als jeder Finderlohn.
 
@MrDrBoobs: Finderlohn kann man nicht "einfordern", da es sowas offiziell nicht gibt. Im Gegenteil, wenn Du sagst " Gib 10% oder ich behalte es" machst Du dich der Unterschlagung strafbar. Über dieIMEI kann man den besitzer nur finden, wenn er es registriert hat.
 
@Alfred J Kwack: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__971.html
 
@Alfred J Kwack: Ich glaube, bei diesen "Apple"-Telefonen geht ohne Registrierung gar nichts. Das Ding dürfte sich also problemlos zuordnen lassen.
 
@DON666: Du musst das Iphone nicht registrieren, es gibt die nachfrage, aber die kannst Du problemlos ablehnen. Es bleibt nur die Apple-ID, und an die kommst Du ja von Außen nicht ran.
 
@Alfred J Kwack: Nee, aber von innen, sprich: der Hersteller. Und darum geht's ja irgendwie in dem Artikel da oben.
 
Und es gibt da keine Tastenkombi wie man ein solches Gerät Reseten kann? Kein cooles Program was man am PC nutzen kann um da einmal drüberzuflashen-WasAuchImmer?
 
@Clawhammer: Nein, der Komplett-Reset geht nur, wenn das Gerät vorher bei "Find My Iphone abgemeldet wurde. So verlangt es, an itunes angeschlossen zu werden und dort geht es erst weiter, wenn Du die zum Vorbesitzer gehörige Apple-ID eingibst. Das kostete schon viele Ebay Käufer Zeit und Nerven.
 
@Clawhammer: man kann es in den Recovery Mode setzen aber ich hab keine Ahnung in das bei den neuen noch geht wenn sie verschlüsselt sind
 
@Ludacris: wenn es noch über "Find my Phone" noch angemeldet ist, nützt dir der Reset nichts. Benötigst nach dem Reset die alte AppleUD.
 
@saust: ok ja das war früher nicht so
 
Also die Begründung, das Gerät wäre beim Finden gesperrt gewesen, find ich echt dämlich. Das Gerät ist ein Computer - ein Computer hat per Definition verschiedene Zustände! Finde ich einen Computer, auf dem paint.exe geöffnet ist, habe ich als Finder dann auch nur Anspruch auf einen Computer, auf dem paint.exe für immer geöffnet bleiben muss? Mit Sicherheit nicht! Meiner Meinung nach darf einem kompletten Zurücksetzen des Gerätes auch seitens Apple - wenn auch gegen Gebühr - nichts entgegenzusetzen sein. Die wahre Begründung lautet wohl eher, dass Apple lieber ein weiteres Gerät verkaufen würde, als an einem bereits verkauften nichts mehr zu verdienen. Ja, und München pisst sowieso keinem Medienkonzern ans Bein, wie sämtliche rechtswidrige Urteile in Sachen File-Sharing, bei denen die verbotene Vorratsdatenspeicherung zur Beweissicherung verwendet wurden, gezeigt haben.
 
@Der_da: Dein Vergleich hinkt ein wenig. Es geht hier ja eben nicht darum, dass der neue Besitzer nicht selbst den Zustand ändern kann - das kann und darf er natürlich. Du darfst also Paint schließen, wann immer dir danach ist. Was du nicht darfst, ist vom ursprünglichen Hersteller des Geräts einfordern, dass er dir Paint schließt. Es geht hier also einfach darum, ob du einen Dritten in die Pflicht nehmen kannst, wenn du auf diese Art zum Eigentümer eines Gerätes geworden bist - und hier spielen dann sicher auch die Vertrags- und Nutzungsverträge des alten Eigentümers völlig unabhängig vom Datenschutz (der bei einer Löschung keine Relevanz mehr hätte) eine Rolle. Sehr wohl spielt aber die Frage eine Rolle, ob Apple einfach die Daten eines Kunden, mit dem sie ein rechtsgültiges Vertragsverhältnis haben in einem solchen Fall ohne dessen Wissen oder Zustimmung zugunsten einer Person, mit der ein solches Verhältnis eben derzeit noch nicht besteht, überhaupt löschen dürften oder gar dazu verpflichtet werden können.
 
@NewRaven:
Als rechtmäßiger Besitzer ist der Finder jetzt automatisch Apple-Kunde, denn wenn Apple sein Gerät durch eine für den Nutzer unumgehbare Sperre unbrauchbar macht, hat der Besitzer natürlich dennoch Anspruch darauf, daß es ordnungsgemäß funktioniert. Das Urteil ist absolut Banane.
 
@Lord Laiken: Apple-Kunde wird der neue Kunde frühstens dann, wenn er mit Apple einen Vertrag eingeht - das muss kein Kaufvertrag sein, sonst könnte man das Ding ja auch nicht verschenken, aber es müsste zumindest das Akzeptieren der jeweilig gültigen Lizenzverträge sein (Nutzungsbedingung, EULA). Das ist und konnte aber nicht passieren, da das Gerät ja nicht zurück gesetzt wurde. Also nein, rein rechtlich sehe ich überhaupt nicht, wie diese Person, nur weil sie in Besitz eines nicht nutzungsfähigen iPhones gelangte, dann zum Eigentümer wurde da nun in irgendeiner Rechtsverbindung zu Apple stehen soll. Und wenn diese Rechtsverbindung nicht existiert, existiert auch für Apple kein zwingender Grund, irgendetwas für diese Person zu erbringen, schon gar nicht, wenn sie damit ggf. gegen die gültigen Verträge mit dem Vorbesitzer verstößt. Das das iPhone nun ohne diese Verbindung zu Apple nicht nutzbar ist, ist sicher für den Finden und Neueigentümer blöd, aber rechtlich seh ich das als durchaus eindeutig an.
 
@Der_da: Ich Klau in München ein iPhone, fahr damit nach Frankfurt und gebe es beim Fundamt ab. Nach einem Halben Jahr entsperrt mir Apple das Gerät und der Diebstahl war erfolgreich.
Ich glaube eher, dass sowas verhindert werden soll.
 
Man lernt doch nie aus. Also beim nächsten iPhonefund behaupten es war an und entsperrt und man hat es auf dem Weg zum Fundbüro aus gemacht um den Akku zu schonen.

Ich finde das Urteil recht fragwürdig. Denn nach einem halben Jahr ist der finder ja nicht nur Besitzer sondern halt auch Eigentümer und als Eigentümer kann ich mit meinem Gegenstand machen was ich will. Und wenn ich es von Apple entsperren lassen will dann sollte das mein gutes Recht sein. Ich verstehe die Begründung des Gerichts in keinster Weise. Private Daten, OK, Werkseinstellungen und gut ist. Aber diese Begründung ist einfach nur dämlich.
 
@Tomarr: Sommerurlaub am Meer, dein 5 jähriger Junge pinkelt auf die Strandburg. Du filmst die lustige Szene.--- ich finde das gerät und nach Wartezeit kann ich es behalten. Dann entsperrt Apple es und ich gehe empört zur Polizei mit einem Video wie ein Spanner den nackten Jungen filmt.--Klar kommst Du da wieder raus, aber erstmal folgen Ermittlungen und Befragungen der Nachbarn.
 
@Alfred J Kwack:

Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg.
Simpelste Lösung :
Amt händigt einem nach 6 Monaten ein Dokument, dass bestätigt das man der neue Eigentümer ist.
Der neue Besitzer geht damit zum apple store und lässt dort das Gerät zurücksetzen und Entsperren.
Man hat kein Zugriff mehr auf die privaten Daten vom vorherigen Besitzer.
 
@IkbalGS: Das Urteil lautet "Kein recht drauf" und Apple ist zu nichts verpflichtet. Man kann nämlich auch, wie im obigen Beispiel von Alfred, auf verschiedene und sogar fragwürdige Art und weisen "etwas finden".
 
@iPeople: Und genau das ist es ja was ich an dem Urteil bemängel. Laut Recht ist man nach 6 Monaten Eigentümer. Und was kann ein Eigentümer mit seinem Eigentum machen? Richtig, alles was er will solange es niemanden anderen Schaden zufügt. So sollte der Eigentümer halt auch das Recht haben zu Apple zu gehen und eine Werksreset zu bekommen. Denn er ist eigentümer an dem Smartphone. Zwar nicht an den Daten die dort gespeichert sind, aber in dem Moment wo ich Eigentümer eines Gerätes bin kann ich auch bestimmen welche Daten dort gespeichert sind. Und fremde Daten dulde ich grundsätzlich nicht auf meinem Smartphone solange ich mich nicht bewusst dafür entschieden habe.

Man könnte jetzt zwar Argumentieren dass das löschen der Daten dem ursprünglichen Besitzer einen Schaden zufügt. Hier ist aber zu beachten dass der Finder nun rechtmäßiger Eigentümer des Smartphones ist. Sprich selbst wenn die Person ausfindig gemacht wird die es verloren hat muss dieser das Smartphone nicht hergeben. Dementsprechend sind die Daten so oder so verloren.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Er ist nun rechtmäßiger Eigentümer. Ihm gehört dieses iPhone. Er kann normalerweise damit machen was er will.

Und noch schlimmer. Wenn er jetzt über irgendwelche Hinterhofbastler das iPhone entsperren lässt liegen die Daten garantiert brach. Und wenn es unangenehme oder gar peinliche Bilder sind und diese dadurch ins Internet gelangen dann hätte man doch den kontrollierten Werksreset bevorzugen sollen.
 
@Tomarr: Der Eigentümer kann das alles machen, ja das steht ihm zu. Der Ex-Eigentümer darf aber auch 3 Jahre später noch sein ehemaliges Eigentum zurückverlangen. Verrückt, oder?

Aber auch wenn dem Finder das Gerät nach 6 Monaten gehört, hat er kein recht darauf, eine Dienstleistung von Apple (oder einer anderen Firma zu erhalten). Eine Firma kann sich weigern, das ist nämlich deren Recht. Und wenn Du als neuer Eigentümer keine fremde Daten auf dem iPhone haben willst, steht es Dir frei, Dir jemanden zu suchen, der diese Daten entfernt. Das muss nicht zwingend Apple sein. Warum sollte Apple gezwungen werden, ein Gerät verfügbar zu machen, ohne dass der Besitzer einen Eigentumsnachweis erbringen kann?

Ja, er kann damit machen, was er will. Er kann aber nicht verlangen, dass andere ihm dabei helfen, damit zu machen, was er will. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Irgendwelche Hinterhofbastler bekommen das Ding ja nicht entsperrt, das ist ja der Witz an der Sache.
 
@IkbalGS: Vorher musst du aber die Löschberechtigung an und bei den dir nicht gehörenden Daten inne haben. Denn das Amt ist egal wie nicht befugt, dich zum Datenbesitzer zu machen.
 
@Alfred J Kwack: wie Tomarr schon gesagt hat, das ding sollte einfach resettet werden und fertig, dann ist auch dieses video weg.
 
@My1: Der neue Eigentümer des Gerätes ist aber nur Besitzer der drauf befindlichen Daten, kann also somit rechtlich keinen Auftrag erteilen zu resetten, da nicht die erforderliche Befugnis dazu inne hat / nicht an Apple weiterreichen kann.
Auf Basis von was Apple die dennoch aufstocken darf und darauf basierend anschließend löschen "darf", das müsstet du mal faktisch bzw. anhand passender Gesetze erklären - denn (d)ein einfach so richtig kräftig das dürfen wollen langt nicht.
 
@DerTigga: wieso soll der Finder nach den 6 monaten nur eigentümer der daten sein? er wird aller logik zu folgen zum neuen eigentümer des geräts
 
@Alfred J Kwack: Sollte theoretisch aber nicht das Problem sein die Daten direkt vor/mit dem Entsperren zu entfernen.
 
@Alfred J Kwack: Welchen Teil von "Werkseinstellung" hast du nicht verstanden?
 
@Tomarr: Du solltest da unterscheiden zwischen (nur) Besitzer oder Eigentümer von etwas werden (können).
Auch wenn dir das Gerät nach 6 Monaten ausgehändigt wird, geht das, was drauf gespeichert ist, noch längst nicht automatisch in deinen Besitz über.
Alleine schon im Punkt des drauf laufenden Betriebssystems. Daran hast du, in aller Regel jedenfalls, auch beim Kauf des Gerätes nur Nutzungsrechte aber keine Eigentumsrechte erworben. Diesen Zustand kann auch das Fundamt bzw. dein Wille nicht einfach aushebeln.
Ansonsten ist etwas selber machen und machen lassen ein Unterschied.
Und grundsätzlich wurde das Gerät ausgehändigt wie es ist - wenn man damit nicht klarkommt..tja..Pech - man wollte es ja unbedingt haben, nach den 6 Monaten.
Und das Behauptungen automatisch auch Beweise sind, das wünschen sich sicher viele vor Gericht stehende Menschen, damit beim Richter durch(zu)dringen ist und war aber irgendwie des öfteren nicht machbar ? *fg
 
@DerTigga: Tigga du argumentierst falsch herum... wenn ich etwas in Besitz habe dann verweilt die Sache in diesem Moment (nur) bei mir, wenn ich jedoch Eigentümer bin dann erhalte ich die Rechte daran ...

Wenn dir ein Freund sein Handy in die Hand drückt und 2 Stunden wegfährt bist du solange der Besitzer des Handys aber noch lange nicht der Eigentümer....

Dein (nur) sitzt an der falschen Stelle, Besitzer ist so gesehen weniger als Eigentümer...
Nochmal drüber nachdenken?`

Du musst hier den sprachlichen Begriff vom juristischen trennen... und am Ende einer gewissen Zeit wird man nunmal zum Eigentümer der Fundsache...

Das bedeutet man hat das Recht das Iphone mit einem Wurf gegen die eigene Hauswand zu resetten... Das was das Gericht entschieden hat mag zwar in der Juristenwelt sinnvoll sein (und das ist alles was Juristen beschäftigt sofern Geld im Spiel ist) .. Das Urteil zuende gedacht bedeutet bei all den verlorenen Handys dass hier dann am Ende noch mehr Elektroschrott nach Afrika entsorgt wird.
 
@tommit: Hast (leider) Recht .. *grins
Edit done
 
Die Fundbüros sollten Deutschlandweit über eine Online Plattform zusammen Arbeiten. Da würden sicher viel mehr Leute ihr Zeug wiederfinden. Verlorene Handys sollten halt nur per IMEI gelistet werden. Falls Apple gesperrte Geräte freischalten würde, wäre es eine interessante Sache für Diebe. Denn dann gibt man es einfach an ein Fundbüro was nicht im Einzugsbereich des Fundes/Diebstahls ist ab, wartet 6 Monate und gut.
 
Das nächste mal auf zurücksetzen und Löschung des Geräte klagen und nicht auf eine einfach Entsperrung.
Durch die Löschung wären alle Datenschutzbedenken hinfällig.
 
@bebe1231: Die Klage wird keinen Erfolg haben. Der Finder hat keinerlei Vertrag mit Apple und Apple ist nicht verpflichtet, Findern von Geräten Dienstleistungen zu erbringen.
 
@ger_brian: Das ist nur halb richtig. Wenn du ein gebrauchtes iPhone kaufst wäre Apple ja dann auch zu nichts verpflichtet. Und wenn ich mir ein gebrauchtes Gerät von Apple kaufen würde und Apple sagt nö, wir helfen ihnen nicht, wenn es um so eine einfache Sache geht, dann würde ich dieser Marke in Zukunft aber so einiges husten. Natürlich fällt der Support nach einiger Zeit weg usw. Aber das wäre ja auch als Ersteigentümer der Fall.

Und als Finder ist er nunmal nach 6 Monaten rechtmäßiger Eigentümer.
 
@Tomarr: Apple agiert hier zum Schutz des Kunden, der das Ding rechtmäßig gekauft hat. Finder haben halt Pech gehabt, auch wenn irgendwas im Gesetz steht, was diesen Finder irgendwann mal als Eigentümer auszeichnet. Als ich damals ein Nokia 3310 entsperren lassen wollte, weil ich meinen Sicherheitscode vergessen hatte, musste ich einen Nachweis erbringen, was ich mittels Rechnung vom Handy konnte. So neu ist das also nicht.
 
@iPeople: Und der Finder erbringt halt den Nachweis durchs Fundbüro.
 
@Tomarr: Was von niemanden anerkannt werden muss.
 
@iPeople: Was ich wiederum als schwachsinn empfinde.
 
@Tomarr: Kannst Du gerne.
 
@Tomarr: Nein, das ist nicht nur halb richtig, das ist juristisch ganz richtig. Der Finder steht in keinem Vertragsverhältnis zu Apple und hat keinen Anspruch darauf, das iPhone entsperrt zu bekommen.
 
@ger_brian: Aplle soll sich da halt nicht so anstellen. Ist er nachweislich der Eigentümer geworden ist das halt so. Kann er den Nachweis nicht erbringen ok, aber ansonsten sehe ich da keine Grundlage es nicht zu tun. Eigentümer ist Eigentümer punkt aus.
 
@Tomarr: Ich kann Apple da durchaus verstehen. Sie haben einen Vertrag mit dem Vorbesitzer und nicht dem Finder. Der Finder hat ein gesperrtes Gerät gefunden welches ihm laut BGB genau in diesem Zustand gehört. Hiermit leiten sich keine Rechte an den Hersteller der Ware ab.

Wenn du einen Tresor mit 1 Million € darin findest, muss dir der Tresorhersteller auch nicht helfen, den Tresor zu öffnen.
 
@bebe1231: da gibt es nichts zu klagen. Du wirst nicht der rechtmäßige Eigentümer durch das Schreiben des Fundbüros, sondern nur Besitzer. Der Eigentümer kann Dich also nicht als Dieb verklagen wenn Du dieses Schreiben nach den 6 Monaten bekommst, Du hast aber das fremde Eigentum rauszurücken. Nennt man ungerechtfertigte Bereicherung. Und da der Eigentümer noch weitere 3 Jahre die Herausgabe verlangen kann bei Fundsachen sehe ich da auch keine Chance.
 
Ich finde es richtig so. Wenn sich das nämlich dirchgesetzt hätte, gäbe es auf wundersame Weise eine Menge "gefundener " iphones und das System wäre umgehbar und somit sinnlos gewesen.
 
@iPeople: Raffinierter Plan, ich stehle ein Smartphone und melde es als Fundsache, und hoffe 6 Monate lang, dass sich der Bestohlene nicht bei der Polizei meldet.

Maximaler Gewinn: Ein mindestens 6 Monate altes, iPhone aus zweiter Hand.
Wahrscheinlichstes Ergebnis: Strafe wegen Diebstahls, dessen ich mich selbst überführt habe, als ich die "Fundsache" meldete.
 
@dpazra: falsch. Den Diebstahl wird man Dir erstmal nicht beweisen können. Ein 1 Jahr altes iPhone erzielt noch Wahnsinnspreise, da dürfte genug dabei hängen bleiben. Ich finde die Entscheidung absolut richtig. Als "Finder" würde mich das Urteil aber auch aufregen.
 
@dpazra: Der Diebstahl muss bewiesen werden. Das Risiko ist gering, wenn man weiß, wie. Fundbüros sind nicht vernetzt, ein in Berlin geklautes iPhone in München als gefunden melden erleichtert die Sache. Natürlich ist das Szenario etwas überspitzt, aber der Kreativität Krimineller sind kaum Grenzen gesetzt. Und wenn es auf diese Weise möglich wäre, iPhones zu stehlen, wird man sich da was einfallen lassen.
 
dann hat er wenigstens nen teueren Briefbeschwerer :)
 
Ein sehr dummes Urteil. Der Eigentumserwerb nach Ablauf der Gesetzes-Frist soll ja die Leute ermuntern, die Sachen auch abzugeben.
Wer wird nun noch ein gesperrtes IPhone abgeben? Niemand. Der Richter am Amtsgericht hat vermutlich ein Android.... ;)
 
@feinstein: Inwiefern hindert das Urteil jetzt ehrliche Finder, ein gesperrtes iPhone abzugeben?
 
@iPeople: Der Kläger hätte es vermutlich nicht abgegeben....
 
@feinstein: Schließt du da nicht eher grade von dem, was du tun würdest, auf andere ?
 
@DerTigga: Das wünscht du dir wohl. Ich bin da eher Realist mit meiner Vermutung.
 
@feinstein: Warum nicht ?
 
@iPeople: Lies doch meinen Beitrag noch einmal, da steht es drin.
 
@feinstein: Ja hab ich, und ich frage mich, woher Du die Gewissheit nimmst, dass Leute Fundsachen nur mit dem Hintergrund abgeben, das Zeug nach 6 Monaten ihr Eigentum nennen zu dürfen.
 
@iPeople: Noch dazu ist es außerdem so, das ein paar Dinge grundsätzlich davon ausgenommen sind - da geht auch nach 6 Monaten nichts auf den Finder über. Schlüssel z.B. Komischerweise werden die aber trotzdem abgegeben... ;-)
 
@DerTigga: Danke, darauf wollte ich hinaus ;)
 
@iPeople: Ich weiß. Mir ist, genauso wie wohl dir, klar, das manche Leute, hoch wahrscheinlich auch feinstein, es fertig bringen würden, wider besseres Wissen in z.B. Bewerbungsunterlagen / Bewerbungsgesprächen / Gesprächen was von eigener bzw. vorhandener Sozialkompetenz / Teamfähigkeit zu faseln.
Und das trotzdem jene Leuten eigentlich genau wissen, das denen nicht nur kleinere sondern jede Menge größere Anfälle von hirnausschaltender bzw. korrektes Verhalten abtötender Gier / Abzockverhalten enorm leicht passieren (können).
 
@iPeople: Ich schreibe es noch einmal für dich: Sowohl Finderlohn als auch der Eigentumserwerb an dem Fundstück belohnen den Finder dafür, sich ehrlich zu verhalten und eine Fundsache abzugeben. Dass dies so ist, hat seinen Grund auch wenn du anderer Meinung bist.
 
@feinstein: Wenn ein Finder etwas abgibt , tut er das evtl für den Finderlohn und weil er ehrlich ist. Er tut es weniger mit dem Hintergedanken, das Gefundene nach 6 Monaten sein Eigentum zu nennen , zumal in D abgegebene Fundsachen nach gewisser Zeit versteigert werden.
Wenn natürlich Leute wie Du mit Deinem Blickwinkel weniger das Wohl des Verlierers im Auge haben als vielmehr den Gedanken , das Gefundene nach der gesetzlichen Zeit behalten zu dürfen , ja dann hast du Recht.
 
@iPeople: Du und Tigga überseht in eurem moralinsaurem Eifer, dass es hier um ein IPhone geht und im Artikel um einen Finder, der sogar vor Gericht gezogen ist, damit er es endlich nutzen konnte.
Im Gegensatz zu euch habe ich kein Problem damit aus welchen Motiven jemand einen Fund abgibt. Und ich habe eure Moralapostelei auch nicht nötig. Denn auch so ein böser böser Finder, der seinen Fund nach 6 Monaten gerne behalten würde, sorgt am Ende dafür, dass im Zweifel auch ihr etwas wieder bekommt, was ihr verloren hattet. Insofern erfüllt die Regelung ihren Zweck. Wenn du das nur aushältst, indem du an selbstlose Motive glaubst, dann glaub es einfach weiter.
 
@feinstein: Was soll dein seltsamer Rechtfertigungskreuzzug ? Es geht rein um dein Vertreten der Ansicht, das es völlig "normal" sei bzw. nicht weiter ankreidenswert sei, wenn man sich entscheidet, einen solchen Fund NICHT abzugeben. Oder andersrum deiner Ansicht nach ERST, um nicht zu sagen NUR durch die Existenz dieser Halbjahresregelung dazu "überredet" werden kann. Sprich gäbe es diese 6 Monate Regelung NICHT, das dann deiner Argumentation zufolge Fundamtmitarbeiter zu 95% überflüssig bzw. arbeitslos werden würden - da eh so gut wie niemand mehr so korrekt sein würde, was gefundenes abzugeben.
Nur darum ging es, das du in dem Punkt einfach Bullshit vertrittst.

Außer zusammenkratzen von pfundweise selbsterfundenen Ausreden bzw. sich ausstellen eines selbstgemalten Sündenablasszettel gibts nämlich keinerlei gangbare Rechtfertigung, für ein etwas gefundenes NICHT abzugeben, wurstegal obs diese 6 Monatsregelung gibt oder nicht, das ist der Punkt beim Ganzen.
Wie gegenteilig du in dem Punkt tickst zeigt die Tatsache, das du es unverständlicher Weise fertig kriegst, das bzw. diese Forderung des sich gefälligst korrekt verhalten könnens als ungerechtfertigte Sicht der Dinge bzw. moralinsaurer Eifer und Moralapostelei zu bezeichnen.
 
@DerTigga: Unsinn. Ich habe von ermuntern geschrieben und mich auf den Fall in dem Artikel bezogen, in dem es um ein IPhone ging. Ihr habt daraus dann den albernen Vergleich zu verlorenen Schlüsseln gezogen, was abwegig ist. Du wirst wahrscheinlich nicht einmal selbst glauben, dass die Mitarbeiter eines Fundbüros zu 95% mit IPhones beschäftigt sind.
Ich rechtfertige auch nichts, ich stelle fest. Was jemand mit einem Fundstück macht, muss er selbst entscheiden. Oft genug wird es einfach an Ort und Stelle gelassen, weil der Verlierer dort vermutlich als Erstes suchen wird. Ob das in deinen Augen "gefälligst korrekt" ist, ist mir dabei herzlich egal.
Moralinsauer ist aber dein Versuch, die Motivation desjenigen Finders abschätzig zu werten, der seinen Fund abgibt, in der Hoffnung entweder einen Finderlohn zu erhalten oder rechtmäßiger Eigentümer zu werden.
 
@feinstein: Ich kann keinen Grund erkennen, wieso ich nicht auf gleichbleibend hohe Eingänge beim Fundamt bzw. sich weiterhin korrekt verhalten hoffen sollte, gesetzt den theoretischen Fall, diese 6 Monatsregelung würde irgendwie (schlagartig) abgeschafft werden.

Sich argumentatorisch auf den Standpunkt stellen zu können bzw. anschließend danach zu handeln, NUR dann was gefundenes abgeben zu KÖNNEN, wenn und WEIL es diese 6 Monatsregelung gibt, ist und bleibt meiner Ansicht nach asoziales Denken / Verhalten.
Ich finde bzw. fände die von auf die Art gestrickten Leuten praktizierte Denkweise bzw. Argumentationschronologie: da es diese 6 Monatsregelung nun nichtmehr gibt, geb ich auch nichts mehr ab, sondern behalte es gleich von Anfang an, WEIL ich ja nun nichtmal mehr ne kleine Chance habe, es nach 6 Monaten.. sehr sehr bedenklich. Nur darum gings.
Und das dennoch Schlüssel abgegeben werden, OBWOHL bei DENEN von Anfang an klar / gesetzlich geregelt IST, das da NICHTS zu wollen ist, nach 6 Monaten, ist der relevante, aber von dir nicht erkannte Punkt.
Somit auch nicht, wie von dir fälschlicherweise behauptet: verglichen wird, nämlich zwischen Smartphone und Schlüsseln, sondern im Gegenteil: die greifenden (gesetzlich festgelegten !) Unterschiede zwischen beiden, nachdem sie als Fundobjekte abgegeben wurden, herausgearbeitet wurden / werden sollten.
Das also die Tatsache des abgegeben werdens von Schlüsseln, TROTZ dieser Nixgibts nach 6 Monaten Regelung, Anlasss zur Hoffnung gibt, das es auch ne ganze Menge korrekte Abgebenkönner gibt.
Die einfach nur deswegen, weil sie ehrlich sein wollen, abgeben und ansonsten sowas von auf irgendwelche möglicherweise existente "Zurückkriegenregelungen" pfeifen - auch wenn du dir das bzw. SO viel Selbstlosigkeit scheinbar nicht vorstellen kannst oder willst.

Wie du auf die Schnapsidee gekommen bist, ich würde das ganze (sich korrekt zu verhalten) bzw. somit das daraus entstehende Arbeitsaufkommen der Amtsmitarbeiter rein auf Smartphones oder gar nur auf Apple Geräte begrenzen (wollen), weißt sicher nur du alleine. Ist ja wohl logisch, das die noch ne ganze Menge andere Dinge eingeliefert kriegen ? Genauso wie es noch andere Dinge gibt als Schlüssel, wo gewisse Nix ist mit später mal ausgehändigt kriegen Gesetze greifen...
 
@iPeople: Der Finder hat eigentlich nur den Aufwand die ganzen Dinge beim Fundbüro zu regeln. Wie du hier in den Kommentaren mehrfach geschrieben hast, wird ihm potentiell der Diebstahl unterstellt. Also eigentlich nur Stress für den Finder.
 
@floerido: Wo genau hast Du die Unterstellung gelesen ?
 
@feinstein: Ich würde es abgeben und auch nach 6 Monaten nicht abholen wollen. Ich will nämlich kein solches Gerät bzw. was von dieser Firma besitzen. Ja, das ist mein voller Ernst.
 
Also wird in Zukunft ein gefundenes iPhone einfach geschlachtet ;-)
 
Hätte er sich lieber an den "Underground" Support wenden müssen ;-)
 
@andi1983: Der Erfolg wäre der selbe gewesen
 
@andi1983: Mit dem exakt selben Ergebnis. Den iCloud Device Lock kannst du nicht entfernen.
 
@ger_brian: Einen Hack für diese Sperre gibt es doch schon lange.
 
@andi1983: So? Quelle? Wie kannst du den iCloud Activation Lock auf einer aktuellen iOS Version umgehen?
 
@ger_brian: Gar nicht . Er fantasiert
 
@andi1983: Ach ja ? Seit wann denn das und wo hast du die Info her ?
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