Oh Ironie: Denuvo wird beschuldigt, unerlaubt Software zu verwenden (UPDATE)

Ironie ist, wenn eine Kopierschutzlösung, die Urheberrechtsverstöße verhindern oder erschweren soll, mit Vorwürfen konfrontiert wird, selbst Lizenzen unerlaubt verwendet zu haben. Das ist nun bei Denuvo der Fall, denn die aus Österreich stammenden ... mehr... Logo, Drm, Kopierschutz, Denuvo Bildquelle: Denuvo Logo, Drm, Kopierschutz, Denuvo Logo, Drm, Kopierschutz, Denuvo Denuvo

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:evillol:
So schnell kanns gehen mit dem Wolf im Schafspelz.
 
Dann aber auch die Firmen verklagen die diesen Kopierschutz benutzen.
 
@henric: Wird schwierig, da diese ja für den Fehler nicht schuld sind. Man könnte sie nur auf Unterlassung verklagen diesen in Zukunft noch einzusetzen.
Schadensersatzansprüche hat man nur gegen Denuvo.
 
@Vanilo: Hmm...Hehlerei? Handeln mit Diebesgut + Unwissen schützt vor Strafe nicht.
 
@Xeroxxx: Ja, und jeden, der das Spiel gebraucht weiterverkauft hat, direkt mit verklagen. ...

Stimmt allerdings nicht. Wer unwissentlich Diebesgut kauft, macht sich nicht strafbar.
Um sich strafbar zu machen, müsste man billigend hingenommen haben, dass es sich bei der Ware um Diebesgut handelt. Dazu muss nachgewiesen werden, dass man wusste oder hätte annehmen müssen, es handele sich um gestohlene Ware.
Anderenfalls kann die Ware lediglich beschlagnahmt werden.
In dem Fall hat der Käufer Anspruch auf einen (legalen) Ersatz vom Verkäufer oder ggf. Schadensersatzansprüche diesen.

Der Spruch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" bezieht sich auf die Gesetzeslage, nicht auf die Tat.
Deutlicher:
Nicht zu wissen, dass Hehlerei strafbar ist, schützt mich nicht.
Nicht zu wissen, dass es Diebesgut ist, hingegen schon.

Abgesehen davon, handelt es sich hier um einen Urheberrechtsverstoß, nicht um Diebstahl.
 
@crmsnrzl: das ist falsch.
Wenn du gestohlenes diebesgut kaufst, bist du in der verantwortung zu beweisen, dass DU es nicht wusstest.
Andernfalls machst du dich auch der helerei schuldig...
 
@M. Rhein: Nein. Unfug.

"Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist" gilt NICHT in Deutschland.
Man muss für die Strafbarkeit bei Hehlerei Vorsatz nachweisen. Der Staatsanwalt muss beweisen, dass man wusste oder hätte annehmen müssen, es handele sich um Diebesgut. (Edit: Fahrlässigkeit entfernt, fahrlässige Hehlerei gibt es in Deutschland nicht, Vorsatz ist zwingend notwendig)

§ 17 StGB: "Fehlt dem Täter bei Begehung der Tat die Einsicht, Unrecht zu tun, so handelt er ohne Schuld, wenn er diesen Irrtum nicht vermeiden konnte. [...]"
§ 16 StGB: "Wer bei Begehung der Tat einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt nicht vorsätzlich. [...]"

"Wenn du gestohlenes diebesgut kaufst [...]"
Gibt's auch nicht gestohlenes Diebesgut?
 
@crmsnrzl: ""Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist" gilt NICHT in Deutschland." Das scheint gerade bei Urheberechtsverstössen durchaus zu gelten.
 
@Link: Ja, aber es scheint nur so.
 
@Xeroxxx: Hehlerei lässt sich nicht auf Lizenzverstöße bei Software anwenden!
 
Lizenzen kann man nicht unerlaubt verwenden. Entweder man hat eine, oder man hat keine.

Lizenz = Betriebserlaubnis. Vorhanden: Einsatz erlaubt. Nicht vorhanden: Einsatz nicht erlaubt.

Analog kann man auch Führerscheine nicht unerlaubt verwenden. Wenn man einen hat...
 
@RalphS: Ein Führerschein selbst unterteilt sich ebenfalls in die verschiedenen Klassen, was erlaubt ist und was nicht.
In dem Fall hat Denuvo eine Standardlizenz verwendet, die es ihnen aber nicht erlaubt, auch das zu fahren, was sie im Einsatz haben.
Also im Vergleich: Du hast einen Führerschein mit Klasse B und fährst einfach Schwertransporter.
 
@Tical2k: Ja und dann hat man halt keine Lizenz. So schwer ist das doch nicht. Wenn ich einen Mofa-Schein habe, darf ich keinen Bus fahren. Dann habe ich auch keine Lizenz unerlaubt verwendet, sondern ich hatte einfach keine.

Man kann auch nicht ein Bahnticket kaufen und damit den Taxifahrer bezahlen.
 
@RalphS: Man kann auch jedes Wort auf die Goldwage legen.
Davon ab kann man sehrwohl Lizenzen unerlaubt verwenden.
Man kauft bsp. eine Lizenz für den Privatgebraucht, verwendet sie dann aber gewerblich. Tätäää...
 
@RalphS: Wenn du dich gern an Kleinigkeiten aufhängt, dann bitte.
Um aber dir hier erneut zu widersprechen: Der Führerschein ist deine Lizenz bzw. Fahrerlaubnis zum Führen von Fahrzeugen. Die Klassen spezifizieren dann, welche Fahrzeuge du im Detail führen darfst.

Wenn du also einen Führerschein mit Klasse B besitzt, aber Schwertransporter fährst, bist du zwar im Besitz einer Lizenz (Führerschein), jedoch führst du dennoch unerlaubt den Schwertransporter, denn deine Lizenz reicht für diesen Fahrzeugtypen nicht aus (daher eben die verschiedenen Klassen).

Denuvo in dem Fall hatte eine Lizenz, jedoch nutzten Sie laut Artikel etwas vom Programm, das nicht damit abgedeckt ist und damit ist es eine unerlaubte Verwendung trotz einer vorhandenen Lizenz.
 
@Tical2k: ... kein Mensch interessiert sich dafür, was Du für einen Schein hattest, wenn Du etwas gefahren bist, was Du nicht durftest. Und wenn Du hinterm Buslenker einkassiert wirst, dann kannst Du hundertmal einen Mofaschein hinhalten; der wird NICHT angerechnet.

Entsprechend gibt es keine "unzureichende" Lizenz. Es gibt einfach keine.
 
@RalphS: Doch man hat eine Lizenz (Führerschein), aber eben nicht den richtigen.
 
@Tical2k: Der Vergleich passt.
 
@Vanilo: Ein Autovergleich, der nicht hinkt. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Lobet den Herren!
 
@Tical2k: Entweder ich habe einen Führerschein für verschiedene Klassen (bspw. A und B) oder ich habe ihn nicht (bspw. nur B oder gar keinen).
Habe ich einen Führerschein für A und B, darf ich beides fahren incl. darin enthaltener Klassen (A1, A2, ...), alles andere nicht.
Bloß weil auf deinem Plastekärtchen verschiedene Symbole abgebildet sind, heißt das nicht, dass du dieses fahren darfst und jenes nicht sondern und bekommst einen Führerschein für erlaubte Klassen, für nicht erlaubte bekommste auch keinen!

Soll heißen: Ein Führerschein selbst unterteilt sich NICHT in die verschiedenen Klassen, was erlaubt ist und was nicht sondern nur, was erlaubt ist - mehr nicht.
 
@MaikEF_: Du bekommst eine Lizenz und das ist der Führerschein.
Du legst Prüfungen für die jeweiligen Klassen ab und darfst dann entsprechend etwas fahren, was in Klassen unterteilt wird.
Du hast jedoch nicht mehrere Führerscheine bei verschiedenen Klassen.

Du bist also im Besitz der Lizenz sobald du eine Prüfung jeglicher Klasse abgelegt hast, führst du dann aber ein Fahrzeug, dass eben nicht über die entsprechende Prüfung abgedeckt ist, verwendest du unerlaubt deine Lizenz.
Hast du gar keinen Führerschein und führst irgendein Fahrzeug ist das nochmals was anderes und würde dem entsprechen, was RalphS nannte.
 
@Tical2k: NEIN, führe ich dann aber ein Fahrzeug, dass eben nicht über die entsprechende Prüfung abgedeckt ist, verwende ich überhaupt keine Lizenz, das ist ein Unterschied. Der Straftatsbestand heißt quasi Fahren OHNE Führerschein, nicht Fahren MIT FALSCHEM Führerschein.
Entweder ich habe eine Fahrerlaubnis für die Klasse, oder ich habe sie eben nicht. Ich habe aber sicher nicht eine falsche Fahrerlaubnis für eine Klasse!!!
 
@MaikEF_: Soll das ein Klugscheiß-Wettbewerb werden von einem anfänglich schon interessanten Vergleich?
Dann auch hier bitte: Wenn du mit der "falschen Klasse" fährst, fällt das meines Wissens unter Fahren ohne entsprechende Fahrerlaubnis.
Soweit mir bekannt, trifft das strafrechtlich bei fehlendem Führerschein und einer falschen Klasse zu.
Bin jedoch kein Strafexperte & habe glücklicherweise auch noch keine Erfahrungen gesammelt.

Ändert weiterhin nichts daran, dass der Führerschein selbst die Lizenz ist.
 
@MaikEF_: "Der Straftatsbestand heißt quasi Fahren OHNE Führerschein, "

Nein, Fahren ohne Führerschein ist eine Ordnungswidrigkeit, keine Straftat.
 
@crmsnrzl: Ok, hast Recht, ich meinte Fahren ohne Fahrerlaubnis...
 
@RalphS: Es geht aber anscheinend darum das eine Falsche bzw. nur eine Standard Lizenz also laut deinem Beispiel, fürs Autofahren ein Motorrad Führerschein verwendet wurde...
 
@LMG356: Eine Lizenz haben sie erworben, aber - laut Text - keine, die sie zu dem berechtigt hätte, was sie letztlich tun wollten.

Ergo hatten sie für den Einsatzzweck keine Lizenz. Und wenn man, wie Du sagst, fürs Autofahren einen Motorradschein nimmt, dann hat man nicht die falsche, sondern gar keine Lizenz zum Autofahren.

Man wird doch auch nicht halb- oder viertelschwanger.
 
@RalphS: Es ist einem Unternehmen scheiß egal ob du irgendeine andere Liezens von ihnen hast. Sie wolle das du genau die hast, welche du genau für DIESES Produkt haben musst. Wenn man keine Ahnung von Lizenzen hat sollte man eventuell es sein lasse.
 
@LMG356: Lustig, da wir effektiv dasselbe sagen. Dann heißt das wohl, daß wir's beide sein lassen sollten.
 
@RalphS: "Lizenzen kann man nicht unerlaubt verwenden. Entweder man hat eine, oder man hat keine." Es geht darum das sie die Falsche haben.....
 
@RalphS: Autovergleiche hinken wirklich immer. :D

Hast du den Artikel gelesen? Die haben eine Lizenz erworben und diese wurde wieder entzogen - wenn dir dein Führerschein entzogen wird und du ihn aber nicht abgibst sondern noch in der Tasche hast darfst du damit trotzdem nicht mehr fahren. Außerdem haben die eben versucht mit dem 50er Lappen einen Airbus zu fliegen und daher wurde ihnen der Lappen ja schon weggenommen.
 
@otzepo: sie haben eine Lizenz erworben die aber nicht das abdeckt was sie haben wollten

quasi sie haben eine Win10 Lizenz gekauft nutzen aber Win10Pro obwohl sie keine Berechtigung dazu hätten
 
@CARL1992: "VMProtect hat daraufhin die erworbene Lizenz aufgrund von Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen storniert."

Ähm. Lizenz wurde entzogen. Somit hinkt dein Vergleich auch.
 
@otzepo: "Laut dem Insider habe VMProtect unmissverständlich klargemacht, dass eine 500-Dollar-Standardlizenz für einen Einsatz bei Denuvo keinesfalls ausreicht"

und du solltest nochmal gründlicher lesen, es ist sogar als Absatz Überschrift gegeben "Standardlizenz nicht ausreichend"
 
@CARL1992: Ich soll es noch mal lesen?
Die haben eine 500 Dollar Lizenz erworben, haben diese Zweckentfremdet verwendet (sich nicht an die ALG gehalten) und somit wurde sie ihnen entzogen.
Wer sollte gründlicher lesen?
 
@otzepo: Hat sich erledigt, wir haben inzwischen ein Update veröffentlicht, welches belegt, dass das ganze lediglich auf einer Ente basierte.
 
@Breaker: Wär auch verwunderlich, wenn man schaut was die Company Lizenz kostet - 999 Dollar, wegen 500 Dollar so einen Heckmeck riskieren... :D
 
@RalphS: Man kann aber auch eine falsche Lizenz haben, eine für kleine Unternehmen oder Standardlizenz.
 
@RalphS: Du hast da wohl recht. Wir haben das mal in Datenverarbeitungsrecht so beigebracht bekommen. Schwierig ist es nur wenn man das Wort "Lizenz" wie im amerikanischen verwendet, weil die Rechtsordnung dort Lizenzen anders auslegt als der deutsche Gesetzgeber.
 
Stellt sich die Frage, was die "Standardlizenz" abdeckt und was nicht.
 
@Lord Laiken: Die Frage hätte sich Denuvo vorher stellen sollen.
 
Das ist natürlich nicht schön. Was mir aber irgendwie sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass Software von einem Virenscanner als Malware klassifiziert wird, weil Lizenzen fehlen. Habe ich den Sachverhalt falsch verstanden oder wird hier Software für einen Gefallen (oder gegen Gebühr) zweckentfremdet um andere zu schädigen?
 
@ethernet: naja fakt ist dass denuvo (laut VMprotect) nicht die richtige lizenz hatte um damit weiterzuarbeiten., bei privatleuten kann man das sehen wie man es will, aber bei unternehmen vor allem wenn man sich dann noch denuvo anschaut die ordentlich kohle damit machen, ist es n ernsthaftes Problem, und dass VMProtect da natürlich vorgehen will is klar.

wobei ich VMProtect und co allgemein als Potentiell unerwünschte software einstufen würde da die versuchen so intransparent zu sein wie es geht mit dem was sie tun und man damit gut schadsoftware verstecken könnte.
 
@ethernet: naja liegt daran das Denuvo wie eine malware arbeitet ;p

Ist vom User eigentlich unerwünscht und gräbt sich tief ins system ;p --> malware
 
Da heute ebenfalls schon "Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske" released wurde, kann man sich das Geld für diesen Kopierschutz sparen. Er ist geknackt und verhindert das Kopieren nicht mehr, somit ist der Zweck dieses Kopierschutzes nicht mehr erfüllt.
 
@BartHD: Zweck des Schutzes ist schon lange nicht mehr, ein Produkt unknackbar zu machen, sondern nur noch dafür zu Sorgen, das die Cracker entsprechend lange brauchen, damit der Hersteller in der Zwischenzeit seine Kosten durch den Verkauf legaler Kopien decken kann und die auch noch einen Gewinn machen. Ist dieser Punkt erreicht, ist es im Prinzip egal, ob das Programm geknackt wird oder nicht...
 
@LeroyB: Dann sollen sie aber auch pünktlich mit erreichen dieses Punktes einen Patch rausgeben, der diesen ganzen Mist aus dem Spiel entfernt. Der Krempel macht oft genug Probleme... ich erinnere da gerne an den Rootkit Starforce oder zerkratzte CDs die nicht mehr erkannt werden, weil sie zu zerkratzt sind.
 
@bLu3t0oth: Dann müsste man ja noch mal Geld investieren. Geht ja gar nicht. Schmälert ja die Gewinne, wenn man für ein abgeschriebenes Projekt nochmal Geld investiert...
 
vmprotect hat gesehen das die damit milliarden verdienen und will auch ein teil des kuchens. asozial
 
@kemo159: ich mag auch Kuchen :o
 
@kemo159: naja n richter sollte sich die Lage mal ansehen und wenn das stimmt was VMProtect sagt, dann könnte man denuvo ordentlich absägen.
 
@kemo159: Ihnen gehört die Software. Wenn Denuvo schon auf proprietäre Software setzt, dann müssen sie nach den Regeln des Besitzers dieser Software spielen.
 
@dpazra: soso du verkaufst ein Auto, jemand Tunes es und verkauft es für mehr und du verlangst dann vom Käufer mehr Geld ? Weile r Geld damit macht ?
 
@kemo159: Kommt drauf an, wenn der Kaufvertrag das ausschließt dann ja. Das Beispiel geht aber ziemlich am Thema vorbei, weil Güter, die nicht auf diese Art und Weise kopierbar sind, naturgemäß mit anderen Vertragsklauseln verkauft werden, als Software.

Du verkaufst einem Kunden ein Buch, er verkauft Kopien weiter ohne das Recht darauf. Ist das legitim? Du verkaufst einem Kunden die Rechte nur für das Buch, er dreht den Film, entwickelt das Computerspiel und verkauft noch das Merchandise, ist das auch ok?

Dieses unpassend gewählte Beispiel ist ein unehrliches, aber sehr durchschaubares Argument.
Ich halte ohnehin nichts von proprietärer Software. Aber wenn Denuvo in dieser Welt spielen will, dann müssen sie auch ihre Verträge einhalten.
 
@dpazra: Sinn der Software ist doch gerade, seine eigene Software sicher vor Crackern zu machen, dementsprechend einzuverleiben!!
Denuvo braucht keine Serial-Verwaltung also haben die einfach drauf geschissen und die LIte Version genutzt, die in dem Umfang wie sie läuft voll in Ordnung ist. Von einer Beschränkung findet man auf der vmprotect seite nichts!
 
@kemo159: Es ist nicht entscheidend, was auf irgendwelchen Webseiten steht, sondern was in den Verträgen steht, denen mit dem Kauf der Software zugestimmt wurde. Wenn dort keine Beschränkungen drin stehen, die Denuvo verletzt hätte, dann haben sie im Falle einer Forderung ja nichts zu befürchten.
 
@kemo159: falsch ich vermiete ein Auto und jemand tuend es illegal und verkauft es! das wäre der Vergleich!
 
@dpazra: vor allem wenn der sinn ist zu verhindern dass leute illegal software nutzen...
 
@kemo159: Milliarden? Na sicher, bestimmt sind es sogar Billiarden...
 
@kemo159:
Hätte Denuvo mal im Vorraus eine passende Lizenz gekauft bestände das Problem gar nicht, aber wenigstens hast du deine "Ansicht" mitgeteilt...
 
@GRADY: denuvo hat eine Lizenz gekauft für ihr Produkt. Sie nutzen die Lizenz die sie für ihr Produkt brauchen. Es gibt nur 4 verschiedene. Web, Lite, pro, ultimate. Die Lite kann alles was sie brauchen, warum sollen sie eine ultimate kaufen müssen??
 
@kemo159: Eine Lizenz kann über Einschränkungen zum Featureset hinaus auch Einschränkungen zur Nutzung, Weitergabe, Nutzung in weiterverkauften Produkten, je nach Anzahl der Kopien dieser Produkte, welche die lizensierte Software nutzen, etc.pp. enthalten. Das dürfte den Entwicklern einer DRM-Lösung ja auch bestens bekannt sein, da DRM sehr oft genutzt wird um genau solche Rechte von Spielern einzuschränken, etwa auf wievielen PCs eine Software aktiviert wird, ob und wie oft bestimmte Spielinhalte genutzt werden dürfen, die im Produkt bereits enthalten sind (etwa zum Schutz kostenpflichtiger Cheats).

Wenn sie nur bestimmte Features brauchen, es aber keine Kombination aus nur diesen Features und den von Denuvo gewünschten Nutzungsrechten

Diese Art von Einschränkungen gibt es ja auch in anderen Lizenzen, etwa für proprietäre Schriftarten: Dort kann eine andere Lizenz erforderlich sein, je nachdem, wieviele Besucher eine Webseite hat usw.

Ich sage nicht, dass ich irgendetwas davon gut finde, deshalb vermeide ich die Nutzung proprietärer Software so oft wie möglich und gehe diese Verträge, die ich als Knebelverträge betrachte, nicht ein.

Wenn man aber die proprietäre Software trotzdem nutzen will und den (evtl. Knebel-)Vertrag einfach nicht einhält, dann hat man nun mal Pech gehabt. Und wenn man selbst noch eine Software zur Durchsetzung genau solcher Verträge entwickelt, dann muss man schon gar nicht mit Mitleid rechnen. Ich würde mich über den Niedergang von Denuvo auch freuen, wenn der Grund ein anderer wäre, das gebe ich offen zu, aber das alles ändert nichts an der oben ausgeführten Logik, dass man die Verträge einhalten muss, die man eingeht, wenn VMProtect das Ausmaß oder die Nutzung für diese Art von Produkt in der Lite-Version nicht gestattet, dann muss Denuvo halt mit Forderungen rechnen.
 
@dpazra: Ich kann keine Software anbieten, die meine Software schützen soll, dann den verkauf meiner Software aber nur auf 100x z.b. limitieren..
Das ist ein NoGo!
 
@kemo159: Klar, du kannst dir für die Nutzung proprietärer Software in einem variierenden rechtlichen Rahmen, beliebig unverschämte Bedingungen ausdenken, wenn du sie in den Lizenzvertrag schreibst bzw. den Lizenzvertrag so gestaltest, dass deine Bedingungen später ändern kannst. Deshalb halte ich nichts von proprietärer Software und nichts von DRM, aber wenn Denuvo das nutzen will, dann begeben sie sich in die Fesseln, die mit nicht-freier Software einhergehen.

Sie selbst stellen doch ein DRM-Produkt her, dann wissen sie doch, wie man unverschämte Forderungen technisch umsetzt.
 
Warum mussten sie die Anti-Virus-Hersteller erst darauf hinweisen? Diese Art von Verschleierungssoftware sollte ohnehin als Malware erkannt werden. Wenn schon Sicherheit durch Signaturen- und heuristische Erkennung, dann auch konsequent, wie will man denn schadhaftes Verhalten aufspüren, wenn man Funktionsverschleierung durchlässt?
 
@dpazra: Hab ich bisher auch nie verstanden gehabt.
 
Gab's da vor ein paar Jahren nicht auch mal den Fall mit Crytek, die "Schwarzkopien" verwendeten?!
War auch gut. Die eigenen Produkte ja gegen Kopierer schützen und dann aber selbst ohne Fahrschein fahren.
 
@Niclas: nur so aus interesse, was war das für ein Fall mit Crytek?
 
@HAWT_DAWG_MAN: Geht darum: https://www.pcwelt.de/news/Erneute-Durchsuchung-bei-Far-Cry-Entwickler-Crytek-230631.html
 
Wenns stimmt wäre es witzig, gerechte Strafe für deren Mist.
 
Und da fragen die Leute noch warum es auch in Zeiten von Denuvo noch Leute gibt, die Software (Spiele) kopieren :D

Geschieht denen völlig recht
 
Tekken 7 mit Denuvo 4++ ist auch schon geknackt. Ich glaub die Denuvo Entwickler können einpacken...
 
@Riplex: Tja so ist das halt beim Katz und Maus Spiel.. wenn wir eins von Tom & Jerry gelernt haben: am Ende gewinnt immer die Maus ^^
 
Fake News, es gibt eine stellungnahme von VMProtect: http://vmpsoft.com/20170606/vmprotect-and-denuvo-gmbh/
 
Schwierige Situation. Was wurde in den AGB festgehalten?
Wenn ich jetzt auf die Website auf VMProtect gehe, finde ich keine AGB. Hingegen finde ich eine Ultimate Company Version für 999$.
Keinerlei Hinweis auf Einschränkungen oder andere, teurere Versionen.

Möchte hier VMProtect vielleicht etwas Publicity und im Nachhinein am Kuchen mitnaschen?

Ohne AGB und Lizenzdetails ist diese News, das Papier/den Speicherplatz nicht wert. Um einen Disput beurteilen zu können, müssen immer alle Details darüber bekannt sein.

EDIT: Hier wurden anscheinend Falschmeldungen verbreitet und die Qualitäts-News-Seiten haben diese wieder schön verteilt.
 
@bloodhound: ich glaube der unterschied ist zwischen nutzen für die eigene software im vergleich zu, wir bauen unseren eigenen schutz damit, den wir weiterverkaufen.
 
Vielleicht sollte man das "Update" auch irgendwie in der Überschrift unterbringen - so ist es nur noch Clickbaiting.
 
@grufti: Kann man komplett löschen die "News". Sie hat keinen Inhalt und keine wahre Begebenheiten. Es wurde nicht, absolut nicht Recherchiert. Zum Zeitpunkt als die "News" hier erschienen ist, gab es die Stellungnahme von VMProtect bereits. Es wurde also nicht einmal die Herstellerseite aufgerufen.

Normalerweise bin ich ein Fan von Herrn Pryjda, aber hier hätte man etwas mehr Gewissenhaftigkeit walten lassen können.
 
Ok, Finte. Von wem und zu welchem Zweck?
 
@crmsnrzl: Sinnfreies Denuvo gebashe aufm Reddit Thread... Mehr war das ganze nicht.
 
Nach dem Update kann man den ganzen Artikel auf einfach löschen. Inkl. der Kommentare!
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