Google 'Fuchsia': Oberfläche erstmals zu sehen - Android-Nachfolger?

Der US-Internetkonzern Google arbeite seit einiger Zeit neben Chrome OS und Android auch noch an einem dritten Betriebssystem namens "Fuchsia", das unter einer Open-Source-Lizenz steht. Seit kurzem hat das Projekt sogar eine Art Benutzeroberfläche, die eine ... mehr... Betriebssystem, Google, Design, Interface, Ui, Oberfläche, Fuchsia, Armadillo Bildquelle: ArsTechnica Betriebssystem, Google, Design, Interface, Ui, Oberfläche, Fuchsia, Armadillo Betriebssystem, Google, Design, Interface, Ui, Oberfläche, Fuchsia, Armadillo ArsTechnica

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"Auffällig ist, dass hier offenbar versucht wird, alle Teile des Betriebssystems selbst zu entwickeln, wodurch sich Google von eventuellen Problemen mit Lizenzen und Abhängigkeiten von alten Technologien lösen könnte."

Jawohl ja, damit Google mit voller Inbrunst auch noch den letzten Cent mit jeden noch so kleinen privaten Daten der Leute herausquetschen kann, weil es niemand ohne quelloffenen Code nachvollziehen kann.
 
@feikwf: Was hat das damit zu tun ?
 
@feikwf: "Weil Armadillo auf Basis der JavaScript-Alternative Flutter entwickelt wird" -> Zumindest das wird also immer offen bleiben.
 
@feikwf: steht das Projekt nicht unter einer open source Lizenz?
 
@freakozoid: Jepp. https://github.com/fuchsia-mirror/
Teilweise MIT License, teilweise andere Lizenzen.
 
@feikwf: Du hättest den Artikel lesen sollen... Der erste Satz hätte gereicht: "...das unter einer Open-Source-Lizenz steht."
 
Sieht ein bischen aus wie KDE, also rein von den Icons her.
 
Die Zeiten, in denen man sich auf die Beständigkeit seines Betriebssystems verlassen konnte, sind offenbar vorbei. Google setzt uns jedes Jahr ein neues vor, Microsoft bastelt ständig daran herum.
 
@Lord Laiken: ach, Weiterentwicklung sind wieder einmal böse?
 
@AbGedreht:
So ist das nicht gemeint.
 
@Lord Laiken: Nur mit dem Unterschied das bei Android jedes Update abgefeiert wird und nicht schnell genug kommen kann, während viele bei Windows erstmal Abstand halten.
 
@mike1212: Könnte vielleicht auch daran liegen daß Android mit jeder Version etwas besser wird, während Windows seit einiger Zeit für einige in genau die andere Richtung geht.
Davon abgesehen ist Android ein nicht wirklich relevantes (aka, es geht auch gut ohne Smartphone) OS, während man an Windows zum vernünftigen Arbeiten praktisch nicht vorbei kommt.
 
@Johnny Cache: Liegt bestimmt eher daran, dass jede neue Android-Version wieder nicht auf einige gerade aktuelle Geräte kommt, sodass man sich wieder ein neues kaufen soll, wenn man die neueste Version haben will.
 
@AbGedreht: wenn man das Material UI weiterentwickeln würde ok, aber nicht alles wieder neu von vorne. Gerade hat man sich daran gewöhnt und alle Apps haben es gerade so geschafft mit zu ziehen da muss man mit der nächsten Wildsau durchs Dorf rennen. Da kann man den Fokus definitiv auf andere Dinge lenken.
 
@Rumpelzahn: Naja, das Material UI ist ja kaum noch zu retten. Das ist ja schlechter zu bedienen als die letzten KDE-Versionen, rätselhafter als ne neue Kommandozeile ohne Doku und hässlicher als die Bedienoberfläche von Kyocera-Kopierern.

Sicher, man kann mit stundenlangem Basteln vieles ersetzen, aber das geht dann halt wieder auf den Akku und kostet eben Zeit.
 
@AbGedreht: Muss wirklich in jeder Version - die inzwischen überall max. im Jahrestakt kommen - die komplette Oberfläche umgekrempelt werden? Das ist doch purer Schwachsinn.
 
@dodnet: Ist ja normal bei Google, bevor ich bei Youtube oder Gmail bestimmte Menupunkte gefunden und mir gemerkt habe sieht das alles schonwieder ganz anders aus beim nächsten Besuch :D Die scheinen halt gerne zu experimentieren, aber nicht zu wissen wohin die Reise geht.
 
@Clawhammer: Leider ist das aber nicht nur bei Google so, sondern das scheint allgemeine Mode zu sein.
 
@Lord Laiken: Die IT scheint nichts für dich zu sein...
 
@Lord Laiken: Windows 10 basiert immer noch auf der Architektur und dem Kern von Windows NT von 1993. Das ist schon recht alt. Wenn Du "rumbasteln" meinst, heisst das also Weiterentwicklung passt Dir nicht?
 
@Nunk-Junge:
Ein funktionierendes OS braucht keine "Weiterentwicklung". Erst recht keine "Weiterentwicklungen" wie Werbung in Startmenü und Explorer, Zwangsupdates, Keylogger oder gescheiterte Multiplattform-Elemente, die mitgeschliffen werden. Hat MS eine tolle Idee und möchte es diese umsetzen, besteht die Möglichkeit, dies in Form eines normalen Programms zu tun, das man sich runterladen kann aber nicht muß. Erinnert sei an dieser stelle z.B. and die Windows Live Essentials.
 
@Lord Laiken: Ein OS braucht keine Weiterentwicklung? Sorry, wie hoch ist Dein IQ???
 
@Lord Laiken: Dir sei die Retro-Computer-Szene empfohlen, da gibt's bestimmt noch herrliche W95-PCs und natürlich auch Home Computer wie den C64 oder Sinclair Spectrum, die den enormen Vorteil bieten, dass man dort am "OS" gar nichts ändern KANN.
 
@DON666:
Damals gab es echte Weiterentwicklungen. So hatte unser C64 eine grafische Nutzeroberfläche und lud Spiele in Sekunden.
 
@Lord Laiken: -4 lol

wenn's um Windows geht, scheint jeder hier seine rosarote Brille aufzusetzen
 
Google stampft ja gerne mal gute Ideen schon früh ein, um etwas neues zu releasen, was dann wieder recht schnell eingestampft wird, um für etwas noch neueres Platz zu machen. Na so wird das nie was.
 
@BloodEX: mit dieser Strategie ist Google bisher sehr erfolgreich. Was ist denn nichts geworden?
 
@exxo: Ich bedauere dass Google Wave eingestellt wurde.
 
@Bautz: War schade, wurde aber irgendwie mit https://code.google.com/archive/p/walkaround/ migriert
 
@exxo: Die ganzen Messaging-Dienste von Google bspw., da wird rumprobiert und eingestampft. Die Messaging-Funktion auf YouTube ist nach der Übernahme von Google auch in der Versenkung verschwunden, zwar noch da, hat aber sehr schnell massiv an Bedeutung verloren. Google Plus ist auch etwas, das viel besser hätte sein können, wenn bspw. Googles Messaging-Tools nicht so kurzlebig wären und die Integration vorhanden wäre, im Vorbild vom früheren YouTube. Dazu noch Picasa, die Bildverwaltungssoftware von Google.

Das, mit dem Google wirklich erfolgreich ist, sind die Suchmaschine, das eingekaufte YouTube und die Schaltung von Werbung.
 
@exxo: "Was ist denn nichts geworden?": https://www.googlewatchblog.de/2017/03/messenger-google-struktur-palette/
 
Wie spricht man das? Fuck-xia?
 
Könnt mir vorstellen dass das sowas wird wie onecore bei MS, sprich egal ob chromebook oder Smartphone oder Tablet alles der selbe Kern nur halt anders bedienbar, gut in diese Richtung zu denke ja! Schlecht hmmm bleibt ab zu warten!
 
@OliverK1: Öhm, der vorteil von MS ist doch grade, dass es überall gleich funktioniert. Deshalb muss ich mir keine 5 Bedienkonzepte merken, sondern nur zwei (Windows und BMW Infotaiment).
 
Ach neee... könnte das etwa der läääängst überfällige Versuch sein, ein Betriebssystem zu entwickeln, der nicht immer nur auf den alten zigtausend Versionen draufgebastelt wird, sondern womöglich tatsächlich ein wenig tiefer anfängt?
Die ganze Flickschusterei a la Windoof ist mir schon immer gewaltig auf den Keks gegangen. Jedesmal, wenn eine Version ENDLICH stabil gelaufen ist, haben die tatsächlich eine neue ´rausgebracht.
WOZU?
Doch nur, um zu vertuschen, dass die ganze Bastelbude am Einstürzen ist!
Und Android hat ja LEIDER auch recht schnell mit dem selben Blödsinn angefangen...

Also, ich bin mal definitiv gespannt auf das neue Pflänzchen... und hoffe nur, dass die das nicht auch wieder viel zu früh auf den Markt werfen.

Jedes Update ist ein Armutszeugnis.
 
@HelmutJ: Besonders interessant finde ich, wie Google die Android-API immer weiter verwildern lässt.
Ich hatte mich mal für die Arbeit dran gemacht, ne Android-App zu schreiben. Das erste mal Android für mich.
Allein die Struktur der API und dass sogar wichtige UI-Widgets nur in die "Support-Library" ausgelagert werden, ist sehr suboptimal. Noch dazu, dass die Support-Libraries in verschiedenen Versionen existieren und unnötigerweise die normalen Widgets (also die außerhalb der Support-Library) auch noch deprecated oder offensichtlich heutzutage so klobig sind, dass keine moderne App damit geschrieben werden kann. Wieso also nicht die Support-Library in die normale integrieren oder gleich die ganze API in Version-Namespaces aufteilen? Ich weiß ned, des is alles so... meh.

Ich fand die Entwicklung sehr lästig, nervenaufreibend und eigentlich ne reine Pfuscherei, bei der man ständig Restriktionen der API umgehen muss, die so eigentlich unnütz sind bzw dass alles unnötig verkompliziert wurde.
Dagegen lief die Entwicklung auf UWP wie geschnitten Brot. Eine klar strukturierte API, bei der man nicht ständig pfuschen muss. Die Android-App hat ein Drittel mehr an Zeichen als die UWP-App, was nicht zuletzt bei Android an den unsäglich aufgebauschten XML-Attributen liegt.
 
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass das ein Schritt in die richtige Richtung wäre. Denn aktuell ist es furchtbar, wie fragmentiert Android ist. Ich mag Apple nicht, aber hier werden viele Geräte lange (mehr als 2 Jahre) gewartet / geupdatet.
Das ist meiner Meinung nach ein ganz wichtiger Punkt, da nur so die Sicherheit der Geräte gewährleistet werden kann.
 
Alle die hier wegen OS Stabilität schreiben.
Schaut euch mal den Arm Markt an.
Die Stabilität was Updates und Sicherheit angeht treffen größtenteils nur hier rauf zu.
Ein Grund wieso es so viel Arbeit ist ein OS auf ein Arm Soc zu porten das es hier um embed Geräte geht die viel weniger als ein BIOS haben und man vieles verdoppelt.
Ein gutes Beispiel ist hier wie ein SoC auf Linux und dann Android geportet wird.
Die Arm Hersteller haben Code für sich selbst der nicht upstream ist .
Dieser Code wird mit dem letzen Kernel auf den alle Patches die für Android nötig sind verfügbar ist geändert.
Dann wird der Kernel auf den SoC geportet.
Jeder Smartphone Hersteller macht hier noch mal seine eigenen Änderungen.
Wenn man sich das anschaut ist es kein Wunder wie es mit der Android Update Situation aussieht.
Es kann nicht sein das so viel Code nicht upstream ist .
Die optimal Situation sollte wie bei x86 sein wo zb. Intel seinen Code noch vor Release der CPU die Patches einreicht.
 
Bei Fuxia wird es sein wie bei allen "neuen" Betriebssystemen: außer neuer Grafikspielereien nichts wesentlich anderes. Vielleicht eine Eigenentwicklung von Google mit eigenem Programmcode, aber das heisst nicht, dass aus Gründen der Kompatibilität mit einigen Apps nicht doch noch Anleihen aus altem und bewährten Codeteilen genommen werden. Entwicklung kostet eben Zeit und Geld, und dieses soll so wenig wie möglich sein. Raus kommt dann ein Frickel-Nischensystem voller Fehler und Unzulänglichkeiten, über die sich dann der Kunde "freuen" darf. Ich kann auf sowas gut verzichten.
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