'Wir können das nicht bauen': Tesla ist Autokonzernen um Jahre voraus

Der Elektroauto-Hersteller Tesla wird nicht nur aufgrund seiner konse­quen­ten Ausrichtung auf die Elektromobilität weitere Erfolge feiern. Das Unternehmen ist den Konkurrenten aus der traditionellen Industrie auch bei Kernkomponenten um Jahre ... mehr... Elektroautos, tesla, Tesla Motors, E-Auto, Tesla Model Y Bildquelle: Tesla Elektroautos, tesla, Tesla Motors, E-Auto, Tesla Model Y Elektroautos, tesla, Tesla Motors, E-Auto, Tesla Model Y Tesla

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Da brauchts in Deutschland schon mehr als deutsche Ingenieurskunst und Innovation um Tesla zu stoppen: den übermächtigen Endgegner Fichtenwald, der die Attacke Naturschutz einsetzt.
 
@LoD14: Treffer. :) "Wald"...es ist ja nichtmal wirklich ein Wald, sondern eine Kieferplantage. Wenn da letztlich die Entscheidung fällt, dass da kein Baum umgehauen werden darf, kannste im kommenden Sommer mit Klagen von Leuten rechnen, die Weizenfelder vor Mähdreschern retten wollen. -.-
 
@ckahle: Mähdrescher sind aber auch sowas von schlecht für die Umwelt. Die sollen mal wieder die gute alte Sense rausholen
 
@Wuusah: Geht eh schneller:
https://www.youtube.com/watch?v=gsfIHiBB6xE
 
@ckahle: das ist schlicht unsinn, unser nutzwald ist nützlich auch für die umwelt und insbesondere die klimathematik. Es wird nicht ohne grund vom staat auch für diese "plantage" ersatzfläche gefordert...die zwar erst in ~15 jahren etwas bringt aber immerhin
 
@0711: zur Info: Dieser Wald ist soweit, dass er zur Nutzung gerodet werden soll. Die ganze Aktion der Naturschützer (welche sich vielleicht mal vorher informieren sollten) ist also absoluter Blödsinn. Denn eine Plantage ist nur für diesen Zweck der Nutzung vorgesehen.
 
@ossichecker: link dass er zur nutzung gerodet werden soll? Nutzwälder werden in Deutschland egal ob monokultur oder nicht, üblicherweise nicht gerodet.
 
@0711: Das ist ein Wald für Papier, ist nichts Anderes, als ein Maisfeld, nur die Ernteintervalle sind da etwas länger. Nutzwald ist was ganz anderes .
 
@ckahle: Ja, diese ausgedehnten Kiefernwälder sind auch ein Relikt aus vergangener Zeit, wo man massenhaft schnell wachsendes Holz wollte. Ich hoffe, dass man auch in Brandenburg wieder mehr auf Mischwälder setzt. Aber viel wichtiger: es ist letztlich wiedermal Waldfläche die an Industriefläche bzw. Straßen und Infrastruktur verloren geht. Das passiert noch immer viel zu oft. Wir haben enorme Areale (gerade im Osten) verwahrloster eingestampfter ehemaliger Industriebetriebe. Das sind Ruinen aus Beton und Stahl. Dort ließe sich ein Werk bauen und gleichsam vorhandene erschlossene Fläche wieder nutzbar machen. Stattdessen heißt der Verlierer wiedermal "Natur". Das muss wirklich nicht sein. Und warum sollte für ein Unternehmen nicht gelten was für jeden kleinen privaten Grundstückserwerber auch gilt?
 
@hhf: "Und warum sollte für ein Unternehmen nicht gelten was für jeden kleinen privaten Grundstückserwerber auch gilt?"

Das wäre?
 
das auch diese Hardware nicht fehlerfrei ist, zeigt doch das Problem mit den verschlissen flashspeichern, der hardware1. diese war zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf die Datenmengen der letzten Software-Updates ausgelegt. die folge ist, dass die komplette Ecu gewechselt werden muss, damit man wieder "nachtanken" konnte.
auf ein klassischen pkw übersetzt heißt das, dass ein Modul des Infotaiment-Systems (canbus) kaputt ist, welches verhindert, dass die Benzinpumpe anspringt.

ein teurer Spaß für alle älteren Tesla Model S. Der auch nicht gerade Ressourcen schonend ist. Dann besser - wie bei einem Desktop-PC - eine genormte Schnittstelle, die verschiedene Bauteile unterschiedlicher Hersteller ermöglicht. Das fördert die Entwicklung, ist gut für die Umwelt und macht Upgrades leichter durchführbar.
 
@mgfirewater:

Da bekommt man Kopfweh beim Lesen deines Kommentars...
 
@Jason86: die Problematik hast du aber trotz Kopfweh hoffentlich verstanden?

es bringt nichts wenn ein Hersteller ein abgekapseltes System hat.
1. ist das nicht fehlerfrei, da von Menschen entwickelt und
2. verhindert es den Fortschritt einer ganzen Branche.
 
@mgfirewater: Redest du von VW oder Tesla? Man könnte meinen, wenn man paar Schlüsselworte ändert, dass du über die AGR Ventile von VW Schummelmotoren sprichst.

Im Endeffekt: ja, da hat Tesla ein schwaches Bauteil verbaut. Wie jeder andere Hersteller auch. Solche "Sollbruchstellen" findest du bei VW, BMW, Mercedes, etc... und auch da wird es verdammt teuer. Also... so what...
 
@LoD14: ich rede nicht von vw. hatte selbst einen betroffen 1.6tdi. ich rede von einer Branche. mir ist es egal ob mein nächstes auto ein tesla, hyundain toyota oder skoda wird.

ich möchte niedrige Reparatur- & Unterhaltskosten und eine bewusste Rohstoffnutzung der Hersteller und das ganze gerne in der Anschaffung bezahlbar. 50.000€ für einen tesla kann ich mir nicht leisten.
 
@LoD14: Tesla hat einen großen Bock geschossen. Es wird dauernd auf den Flashspeicher des Infotainmentsystems geschrieben, was dazu führt dass dieser irgendwann voll läuft. Da es keine Löschroutine gibt (auch nicht über den Service), ist das Bauteil irgendwann unbrauchbar und muss ersetzt werden. Teslas Lösung: Speicher vergrößern. Der Witz an der Sache ist aber, dass bei Kundenfahrzeugen der Speicher nicht einmal ausgelesen werden kann. Die Logs sind also völlig unnütz.
Noch ein weiteres Problem ist, dass durch die hohe Anzahl an Zugriffen auf den Speicher dieser mit der größeren Variante nichtmal großartig länger lebt, weil der Speicher vorher schon sein Lebenszeitende erreicht.

Die Autos sind zwar nett und wegweisend, haben aber auch teils gravierende Mängel...nicht nur bei der Verarbeitung. Und nur mal zum Verlgeich, für den Preis eines Model S kannst dir auch nen Porsche kaufen. Also so günstig sind die Autos nicht.
 
@bigspid: Nochmal: wo ist der Unterschied zu der VW AGR Problematik nach den Softwareupdates? Die AGR Ventile waren vorher schon kurz vor der Überforderung konstruiert und haben Probleme gemacht, nach dem Update sind sie völlig überfordert und gehen reihenweise kaputt. Teilweise können die Werkstätten die Karren nicht reparieren, weil keine AGR Ventile auf Lager sind. Weil die so massenhaft kaputt gehen. Wie gesagt... Tesla steckt auch in VW. Oder VW in Tesla. Oder der Teufel im Detail?
 
@bigspid: Was bringt denn eine Löschroutine? Die Chips laufen ja nicht voll... Gelöscht werden die Logs ja, Nur die häufigen Schreib-Löschzyklen killen den Chip halt irgendwann. That's it. Wurde aber mit einem der letzten Updates verbessert, neuere MCUs werden das Problem Dank größerer und robusterer Chips gar nicht erst bekommen. Aber ja, das war Mist von Tesla. Zum Glück kann man es für ca 500€ reparieren lassen...
 
@mgfirewater: erstens vielleicht eine Sollbruchstelle und zweitens willst wohl hoffentlich nicht etwas vergleichen was ein 30 Jahre gebraucht hat das es sich so eingestellt hat wie es heute ist gegen etwas was paar Jahre alt ist. Kinderkrankheiten ganz normal und es wird vl dieses mal keine Jahrzehnte dank KI und anderen Rotz dauern bis es halbwegs rund funktioniert.
 
@Jason86: Dann beschäftige dich mal mit der Materie. Ist nicht so schwer zu verstehen, auch wenn manche Abkürzungen typischerweise in Großbuchstaben geschrieben werden.
 
@mgfirewater: spannender Punkt, was dabei mir noch dramatischer erscheint ist, dass ja dadurch viele ECUs ersetzt werden, die lebensrettende Systeme sind. Man stelle sich vor, dass wegen einem Bug im Infotainment das ABS nicht mehr funktioniert. Ich bin da nicht allerbester Dinge, wenn ich höre, dass man viele unkomplexe Komponenten durch eine hochkomplexe ersetzt.
 
@Robin01: Ist doch heutzutage auch schon so, nur schlimmer... zb. Gaspedal gibt Stellung via Poti an Motorsteuergerät, dieses übersetzt an CAN Bus, gibt Signal an Drosselklappensteuergerät, usw usf. Gleiches bei Brake by wire Systemen.
 
@mgfirewater: "it den verschlissen flashspeichern, der hardware1. diese war zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf die Datenmengen der letzten Software-Updates ausgelegt."
Ehm, das Problem ist das eingesetzte OS was dutzende LOGs produziert und speichert nur das die keiner auslesen kann. Anstatt diesen Unfug abzustellen per Update, was wohl nicht so einfach geht, hat man bei Tesla extra ein SD-Slot verbaut wo genau nur diese LOGs gespeichert werden um den internen Speicher nicht zu zerstören.
 
Kein Problem für deutsche Autobauer. Wir haben noch kein Tempo 130 auf den Autobahnen, deswegen können die Chips da nicht eingesetzt werden. D.h. Tesla kann seine tollen AI-Funktionen in Deutschland nicht ausrollen. Und die Bundesregierung wird schon ordentlich auf die Bremse treten, dass hier im Kernland die Bedingungen für selbstfahrende Autos so schrecklich sind, bis unsere Ingenieure aufgeholt haben. Vielleicht gibt es sogar eine Leistungsschutzrecht für die Automobilzulieferer, dass Tesla zwar seinen Chip nutzen kann, aber für jede Funktion, die die Zulieferer heute anbieten oder in Zukunft entwickeln werden, Gebühren abdrücken muss.
 
@Robin01: Du weisst aber schon, dass die deutsche Autoindustrie ihr Geld schon lange nicht mehr in Deutschland, sondern im Ausland verdient???
 
@heidenf: vor allem weil Tesla ja auch nicht auf die Deutsche Regierung wartet. Die werden weiter schnell voranschreiten mit Forschung und Entwicklung und irgendwann Jahrzehnte Später fahren bei uns die ersten Fahrzeuge aus der ersten Generation, zusätzlich abgespeckt um die tausend Auflagen zu erfüllen und die Bundesregierung lässt sich dann wieder feiern und will das ganze als tollen Fortschritt verkaufen.
 
Wir testen für unsere Flotte gerade den E-Vito von Mercedes. Uninspirierter könnte ein Stromer kaum sein, ein Konzept aus den 80er Jahren (Man nehme einen Benziner ind haue einfach einen Elektro Motor rein).

Da liegen Welten zwischen, buchstäblich verpennt das Business! Hätte Tesla einen Transporter......na ja, wir bleiben wohl bei unseren Benzin Schleudern!
 
@barnetta: Wenn man sehen will wie ein Transporter als E-Fahrzeug funktioniert, kann man mal zu den DHL-Auslieferwagen schauen. Bis auf ein paar Kinderkrankheiten (Scheibenwischer geht wohl öfters mal einfach nicht, Neustart des Systems hilft) ist der ziemlich gut.
 
@Bautz: ich habe von unseren DHL Zustellern da etwas anderes gehört. Transporter die trotz ausreichender Akkuladung einfach mal so liegen bleiben. Und da soll dann nichts mehr gehen, Abschleppen zurück ins Depo und am nächsten Tag darf der Fahrer sich wieder reinsetzen und das beste hoffen. Wurde mir so von 2 Zustellern geschildert, klang aufjedenfall plausibel...^^
 
@Speedp: Hab gestern erst mit unserem gesprochen ... er will den alten Sprinter nicht mehr zurück. Alleine weil die Regale sehr viel einfacher zu erreichen sind.
 
@barnetta: ein nutzfahrzeug mit einer vollausgestatteten limo zu vergleichen ist nicht zielführend.
 
@mgfirewater: Sicher, aber Mercedes bietet den Vito ja nicht mal als moderne Hybrid Alternative an. Man kann es drehen wie man möchte, der Umstieg auf "moderne Antriebe", egal ob jetzt Hybrid oder Elektro mit Batterie oder Wasserstoff, wurde einfach vernachlässigt und viel zu wenig gefördert. Die Technik war zu wenig cool.

Tesla hat E-Mobilität cool gemacht! Schade setzen die nur auf Batterien und nicht auch parallel auf Wasserstoff, dann würde dort auch mal mehr Bewegung kommen.
 
@barnetta:
" Schade setzen die nur auf Batterien und nicht auch parallel auf Wasserstoff, dann würde dort auch mal mehr Bewegung kommen."

Zum Glück, denn die können offenbar gut rechnen !! :-)
 
@barnetta: die brennen genauso wie die E-Scooter von der Post
 
Bin ich eigentlich der einzige, der sein Leben nicht in die Hände von einem System powered by Android legen möchte?
 
@Bautz: Ich verlass mich irgendwann lieber auf ein System, dass tausende male durchgetestet wurde, als auf meine oder die Fähigkeiten der ganzen anderen Schlafmützen im Verkehr.
 
@Welzfisch: Ja, auf QNX oder Windows würde ich mich auch lieber verlassen, aber auf den Murks von Android, ne, lieber nicht.

Ich muss das korrigieren: Android funktioniert hervorragend auf meiner Sony Alpha Kamera.
 
@Bautz: Wenn Sie kein Problem damit haben mit einem Flugzeug zu fliegen, dann sollten Computer im Auto Ihnen absolut keine Sorgen bereiten. Ein Flugzeug ist um ein vielfaches komplexer und wird heutzutage zu einem großen Teil von Computern gesteuert und geflogen.
 
@Fleischmann: Ja, aber nicht von Android.
 
@Fleischmann: Das ist so nicht ganz richtig.. dein ein Flugzeug muss nicht ständig drauf achten das ein Fußgänger zwischen Parkenden Autos raushüpft...
Oder Ampeln und Verkehrszeichen die ständig beobachtet werden müssen usw. usf.
Ein Flugzeug mag komplexer wirken aber der Autopilot an sich ist da eher "simpel"!
 
@Bautz: Powered by iOS/Apple würde dir aber zusagen?
 
@checks0n: Zusagen nicht, ich würde es aber nicht aus prinzip ablehnen.
 
@Bautz: Weil? Ich hätte da mal gerne eine echte Begründung und nicht so ein Fanboi gehabe.
 
@AlfredENeumann: Ich hatte bisher 3 Androiden. Keiner davon war irgendwie brauchbar.

Das fängt bei Abstürzen an (und ich meine nicht apps, sondern wirklich das OS),
Apps die sich einfach nicht mehr starten ließen (nach neuinstallation aber wieder gingen), keiner vernünftigen Rechteverwaltung für mehrere User (schonmal Tesla als Firmenwagen verwendet und wolltest verschiedene Fahrer einrichten die jeweils zugriff auf ihre Infos haben),
Fragmentierung von Softwareupdates bei Android und dadurch Lücken in älteren Versionen.
 
@Bautz: Deckt sich auch mit meiner Erfahrung...
 
@bigspid: Dann hab ihr beide schlichtweg keine Ahnung..
Ich hab z.B. von beginn an Androide gehabt und noch nie war ein Gerät abgestürzt oder ähnliches!
Das eigendliche Betriebssystem von IOS und Android ist im Grund nämlich das gleiche.. beides basiert auf Sandbox System usw.

Und alleine schon wegem dem Sandboxsytem sind auch beide System identisch sicher. Weder Apple noch Google bekleckern sich großartig mit Ruhm bei Patchen, wobei Google generell sogar etwas schneller ist und eher reagiert. Bei Apple wird grundsätzlich erstmal gemauert.
Das diese Patches nicht immer auf den Geräten landen, wobei das in den letzten Jahren doch deutlich besser geworden ist und die allermeisten Geräte wenigstens 3 Jahre Updates bekommen, ist nunmal eine Herstellerangelegenheit. Die zertifizierten Android Smartphonehersteller müssen die Geräte patchen. Nur wer halt Chinaware mit uraltem System und stock Android ohne GoogleServices usw. der muss sich auch nicht wundern!
 
Was hier so hochtrabend als "KI-Chip" bezeichnet wird, ist ein Chip, der aus einem Array von Rechenwerken zur beschleunigten statistischen Datenanalyse besteht. Mit KI hat das nichts zu tun. Bereits lange kann man für spezifische mathematische Probleme neuronale Netzwerke erstellen um eine Beschleunigung bei der Datenanalyse in sehr speziellen Fällen zu erreichen. Bei Nvidea heissen die Dinger Tensor Core. Leider wird die Bezeichnung KI in der Industrie sehr gerne inflationär gebraucht.
 
@heidenf: "Leider wird die Bezeichnung KI in der Industrie sehr gerne inflationär gebraucht." ... und von der (Fach)-Presse meist kritiklos übernommen und Nachgeplappert ... so wie auch viele andere nur zu gerne Vorgekautes Nachplappern... Hauptsache man hat einen Titel mit dem man sich Schmücken kann um ein dickes Gehalt dafür zu bekommen.
 
@heidenf: Das stimmt durchaus. Allerdings muss man auch nicht in jedem Beitrag jedes Fass erneut aufmachen. In den Artikeln, die sich mit der Technologie an sich beschäftigen, hab ich das schon mehrfach klargemacht. Das geht nicht bei jedem Thema, wo die Sache nur randläufig vorkommt.
 
@ckahle: Allerdings hätte man im Artikel durchaus kenntlich machen können dass der Ingenieur keinerlei technische hürden sieht dass dies die etablierten autobauer ebenso einbauen
 
Der Artikel ist ein einziges Loblieb auf Tesla, könnte so auch aus deren Marketingschmiede stammen.
Es erklärt er uns jedoch nicht mal im Ansatz, was genau nun der Vorteil an diesem "KI-Chip" sein soll. Bis zum autonomen Fahren ist es noch ein sehr langer Weg, das wird vor 2035 garantiert nichts. Das liegt auch nicht zwingend an der fehlenden "intelligenten" Hardware, sondern vielmehr an Infrastruktur und unendlichen Regularien.
Auch sehe ich absolut keinen Vorteil, wenn ich viele ECUs zu einer zentralen Einheit kumuliere. Man könnte es auch Nachteil nennen. Bei Tesla ist das natürlich ein Vorteil, na klar. Das macht Tesla aus der Not heraus, da Zulieferer nunmal nicht umsonst entwickeln. Wer meint, dass die aktuellen Zulieferer um Jahre oder Jahrzente Tesla hinterherhinken, hat leider von der Branche keine Ahnung, sorry.
Zumal ein Fahrzeug, egal ob Elektro, oder Verbrenner nicht nur aus einem Chip bestehen. Dahingehend könnte man dann auch behaupten, die renommierten Fahrzeughersteller sind was Produktionsprozesse, Verarbeitungsqualität, etc. Tesla andererseits meilenweit Voraus.
 
@sassa: endlich mal einer der mich versteht ;)

"wenn ich viele ECUs zu einer zentralen Einheit kumuliere. Man könnte es auch Nachteil nennen. Bei Tesla ist das natürlich ein Vorteil, na klar. Das macht Tesla aus der Not heraus, da Zulieferer nunmal nicht umsonst entwickeln."
 
@mgfirewater: Natürlich ist das ein Vorteil, alles zusammen zu fassen. Der FSD ist ja sogar redundant aufgebaut und vergleicht daher Ergebnisse. Beispiel VW, wo jedes Bauteil einen eigenen Chip hat und via CAN Bus mit der Zentralsteuereinheit kommuniziert... : Die Drosselklappe vom Fremdhersteller mit eigenem Steuergerät. Was passiert, wenn das Steuergerät von der Drosselklappe defekt ist? -> Auto funktioniert nicht mehr. Was passiert, wenn die Zentralsteuereinheit defekt ist? -> Auto funktioniert nicht mehr.
Also... Was ist da gewonnen?
 
@sassa: Nicht nur das. Der Artikel ist eigentlich nicht korrekt wiedergeben. Teslamag schreibt es da etwas genauer.
Zitat: https://teslamag.de/news/koennen-wir-nicht-auto-ingenieur-staunt-ueber-tesla-computer-27023
"Das können wir nicht", zitiert die Zeitung die Aussage eines Ingenieurs bei einem großen Autohersteller aus Japan zum Autonomie-Computer von Tesla. Dies klingt zunächst einmal nach Mangel an technischer Kompetenz, doch eigentlich geht es um etwas anderes, wie später erklärt wird: An sich könnne nichts Toyota oder Volkswagen davon abhalten, schon viel früher als 2025 nachzuziehen. Aber die großen Hersteller hätten die Sorge, Teile der Lieferketten obsolet zu machen, die sie "über Jahrzehnte kultiviert haben", wird der Ingenieur weiter zitiert.

Denn durch Systeme wie den integrierten FSD-Computer sinke die Zahl der einzelnen Kleincomputer (Electronic Control Units - ECUs) pro Auto dramatisch, erklärt Nikkei weiter. Für deren Zulieferer sei dies ein existenzielles Problem, weshalb sich die großen Autohersteller verpflichtet fühlten, "weiterhin komplizierte Gewebe aus Dutzenden ECUs zu nutzen, während wir im Model 3 nur ein paar davon gefunden haben".

Tesla dagegen müsse kaum Rücksicht auf alte Zulieferer-Beziehungen und deren Überlebensfähigkeit nehmen, und die Zerlegung des Model 3 habe gezeigt, dass die meisten Teile darin von Tesla selbst stammen. Das Unternehmen habe also "enge Kontrolle über die Entwicklung fast aller Schlüsseltechnologien". Wenn diese Strategie Erfolg habe, hätten wohl auch Konkurrenten kaum eine Wahl, als ihre alten Geschäftsmodelle und Lieferketten aufzugeben, schreibt Nikkei.
 
@AlfredENeumann: Also im Grunde bestätigen die, dass sie keine günstigeren Autos bauen wollen.
Denn "komplizierte Gewebe aus Dutzenden ECUs zu nutzen", bedeutet keine Synergien einzugehen, mehrere Entwicklungen parallel und unabhängig voneinander zu betreiben und somit die Kosten hoch zu halten.

Danke dafür.
 
@AlfredENeumann:
Für ein Japan mag das als Ausrede gelten, für Deutschland aber nicht.

Die deutschen Autobauer scheißen sich einen Dreck um ihre "nicht Tier 1"-Zulieferer.
 
@BartoM: das ist schlicht und ergreifend falsch, die autobauer spielen durchaus ihre zulieferer gegenseitig aus aber ohne auswahl, kein spiel
 
und deutschland feiert sich laut wiwo immernoch als innovationsland nummer eins, aber verpennt einen trend nach dem anderen....
 
@slashi: Der Mittelstand wird aufgekauft, das Know-How wird dadurch eingekauft und die Produktion ins Ausland verlagert. In 10-20 Jahren werden wir hier viel größere Probleme haben.
 
@checks0n: das ist m.E. eine reine auswirkung, dass der mittelstand sich aufkaufen lässt, da die politik unser land einfach mega uninteressant von den rahmenbedienungen macht -- ja keine disruption zu lassen...... -- alleine wie lange man braucht in deutschland ein unternehmen zu gründen und liquide zu sein....da vergehen gerne paar monate - selbst in den usa dauert es nur 2h...dazu kommt die gesetzliche starrheit, die die von menschen gemachten regeln als naturgesetzte ansieht die nicht änderbar sind..... das wäre so, als wenn wir immer noch mit dem kader von 54 zur wm antreten, weil das ging damals ja gut -- never change a running system ist einfach nur eine faule ausrede sich nicht weiter entwickeln zu wollen...
 
Das ist in der Tat ein großes Problem der traditionellen Fahrzeughersteller. Ein Bekannter von mir hat vor einiger Zeit ein neues Auto bekommen und dabei festgestellt, dass er vergessen hat, einen Tempomaten mit zu bestellen. Jetzt fährt er mit Limiter. Hört sich erstmal bescheuert an. Aber er hatte vorher das Vorgängermodell und der hatte serienmäßig Tempomat und der wurde über Knöpfe und eine Wippe am Blinkerhebel bedient. Genau der selbe Hebel ist auch im neuen Modell, naja, er ist etwas anders geformt, aber die Wippe und die Knöpfe sind genauso noch da. Man könnte also auch einen Tempomaten darüber steuern, genau wie im alten Modell. Und im Bedienhandbuch ist diese einfache Variante des Tempomates auch beschrieben, neben dem Limiter und einem besseren Tempomaten mit Abstandsregelung. Bei dem einfachen Tempomat ist dieser Hebel nur anders beschriftet als beim Limiter.

Allerdings wurde der einfache Tempomat bei der Bestellung nicht angeboten, sondern nur der mit Abstandregelung, gegen knapp 400 Euro Aufpreis, deswegen hat der Bekannte das wohl übersehen. Abstandsregelung ist immerhin nur Luxus, ob man sich den 400 Euro kosten lassen will? Wach muss man ohnehin sein.

Also hat er bei seinem Händler nachgefragt, eigentlich müsste ja doch nur ein Softwareupdate aufgespielt werden, denn ein Limiter ist ja fast nichts anderes, auch der hält genau die eingestellte Geschwindigkeit, nur dass man den Fuß aufs Gas stellen muss. Für die einfache Tempomat-Variante wäre, so der Händler, der Austausch von 3 Steuergeräten nötig, wurde ihm gesagt, macht rund 1000 Euro, beim adaptiven Tempomat sogar 5 Steuergeräte und ein anderes Lenkrad (mit Knöpfen), 1500 Euro.

Aber selbst die Sensoren für die Abstandsmesser sind schon da, und wie ich bei einer Mitfahrt gesehen habe, auf der Autobahn voll funktionsfähig, sie warnen halt nur im Display vor zu geringem Abstand vorne und hinten. Eigentlich alles da, aber die Software ist IMHO völlig falsch umgesetzt.

Wie toll wäre es, wenn grundsätlich jedes Fahrzeug, genau wie bei Tesla, bereits alles integriert hätte, und man es nur per Software gegen überschaubare Gebühr freischalten könnte?

Das Problem ist wohl, und das ist seit 40 Jahren schon so, unsere deutschen Premiumhersteller meinen, jedes Gimmick sich versilbern lassen zu können, und bauen so viele Barrieren in die Fahrzeuge an, die später schwer zu korrigieren sind. Es steigert aber die Komplexität, weil man viele unterschiedliche Ausstattungsvarianten in Hardware vorhalten muss, sowohl in der Produktion, als auch später im Service. Das hat Tesla in der Tat viel besser gelöst, scheinbar kann man hier die versichedenen Hardware-x-Level später sogar noch in älteren Fahreuge nachrüsten.
 
@1ST1: das beschriebene Problem kann ich nachvollziehen.
z.b opel corsa D: 4 loch & 5 loch Narben, mal mit, mal ohne zusätzlichen Sicherungskasten im Kofferraum.

aber umgedreht. will man für etwas bezahlen was man nicht braucht, auch die deaktivierte Hardware will bezahlt werden und was nicht verbaut ist kann auch nicht kaputt gehen.

PS: aber das betrifft auch tesla.
"Die Anhängerkupplung kann nicht nach Auslieferung des Fahrzeugs nachgerüstet werden."
Quelle: https://www.tesla.com/de_de/model3/design#paint
 
@1ST1: Bei Audi kriegste das Auto gefühlt standardmäßig ohne Bremspedal, das musst du im Konfigurator erst auswählen.

Allerdings, wenn du dir einen neuen rechner kaufst und den RAM im Konfigurator vergisst, musst du dir auch den RAM kaufen und einbauen (lassen), den kannste auch nicht per Software freischalten lassen.
 
@Bautz: Gibts einen Konfigurator, der nicht 3x warnt, wenn man "zusammenbau" wählt und den RAM vergisst?
 
@wertzuiop123: Findet man irgendwo bestimmt ;-)
 
was mich mal interessieren würde,wie weit wären wir wenn wir in allen bereichen zusammen arbeiten würden, Medizin,Forschung etc
 
@Blobbi.de: 5.000km. Wobei Konkurrenz fördert meist Fortschritt.
 
@wertzuiop123: Also im Medizinischen Sektor definitiv nicht. Gerade hier in DE geht es nur danach, wo am meisten Kohle raus zuholen ist. Da bleibt die Forschung leider teils auf der Strecke.
 
@Akkon31/41: stimmt.
 
@Blobbi.de: Wahrscheinlich würden wir schon mit der Enterprise D durchs All fliegen. ;-) Aber in Zeiten des Turbokapitalismus ein Wunschtraum.
 
@Akkon31/41: Meiner Erfahrung nach wäre ein stetiger Wechsel dessen nötig. Das würde den Regelmäßigen vorwärtsschub verpassen dem ganzen! Also mal zusammenarbeiten und mal Konkurieren... aber das will ja niemand .... dann wird es halt weiter so ineffizent vorwärts gehen.
 
Die deutsche Automobilindustrie ist halt ein Dinosaurier, der glaubt, es reicht, wenn man Elektro-Technologie mit aller Gewalt in ein Fahrzeug flanscht, das für Verbrennungsmotoren entworfen wurde.
Tesla hat sein Auto von Anfang an auf Elektro konzipiert. Genau deswegen ist Tesla führend.
 
@ayin: Das ist so nicht richtig. Die deutschen Autobauer haben längst reine Elektro Plattformen für ihre Elektrofahrzeuge. Da wird nichts "reingepflanscht". Bei Mercedes heisst diese z.B.EVA (Electric Vehicle Architecture). Audi hat sogar vier verschiedenen Elektro Plattformen je nach Fahrzeugtyp.
 
@heidenf: Nicht direkt Audi, den EQB gibt es ja wie den MQB von Seat bis Bentley.
 
@ayin: Die deutsche AUtoindustrie ist viel mehr als ein Dino, die haben es sogar geschafft, aus einem E-Auto wieder einen Verbrenner zu machen und sich bis auf die Knochen zu blamieren, wenn das DIng wegen des fehlenden schweren AKkus im Fahrzeugboden dann im Elchtest umkippt (Winke winke, liebe A-Klasse).

Mercedes hat da bei der A-Klasse und beim Smart Ende der 90er schon alle Trümpfe in der Hand gehabt, marktreife E-Autos als erster in Großserie auf die Straße zu bringen. Hat dann 20 Jahre gedauert, bis sie einen elektrischen Luxus-SUV und Luxus-Van auf die Straße bringen. Hand meets Kopf...
 
@TomW: und die wären nicht gefloppt? Welche Akkus hätte man denn damals verbauen wollen? NiCd? NiMH? Mit welcher Reichweite und welcher Haltbarkeit?
Der Audi A2 war auch als E-Auto geplant, aber Ende der 90er war die Technik einfach nicht bereit für sowas. Die Autotester haben ja damals schon beim A2 Benziner gemeckert, dass man bei Bleifuß auf der Autobahn nur 400 km weit kommt, da der Tank halt nur 32 Liter fasst. Ein E-Auto mit 120 km Reichweite hätten die in der Luft zerrissen.
 
@der_ingo: Nicht Akku. Mercedes hatte damals an Autos mit Brennstoffzelle gearbeitet. Stichword F-Cell. Einen Prototypen (allerdings Vito) hatte ich sogar mal auf einer Autobahn gesehen.
 
@KarstenS: Die A-Klasse wie auch der A2 waren als Elektroautos mit Akku gedacht. Dafür die Konstruktion mit Sandwichboden für die Akkus.
Die Brennstoffzelle im Auto war Ende der 90er m.W. noch weitab von serienreif.
 
@der_ingo: Zebra-Akkus. Natrium-Nickelchlorid. Die Haltbarkeit wäre kein Thema gewesen, solche Akkus machen im militärischen Bereich Jahrzehnte mit, mit 30 kWh Speicherkapazität hätte der Wagen um die 200km Reichweite hinbekommen. Das war Stand der Technik 1997.
 
@TomW: der aktuelle e-Up schafft mit 37 kWh Akku im Idealfall 260 km. Das würde bedeuten, es hätte in gut 20 Jahren quasi null Verbesserung gegeben und moderne Akkus wären nicht besser als die Zebra Akkus von damals.
Die Zebra Akkus haben allerdings eine geringere Energiedichte als LiIon Akkus. Irgendwas passt in der Rechnung also nicht ganz.
 
@der_ingo: Was hat das damit zu tun? Ähnliche Akkukapazität = Ähnliche Reichweite. Synchronmotoren sind seit Jahrzehnten ausgereift und haben über 90% Wirkungsgrad. Da gibts nichts mehr zu verbessern.

Der Up ist jedoch erheblich kleiner und leichter als die A-Klasse, die Akkus brauchen zudem keine Isolierung im Gegensatz zu den Zebra-Akkus.

Die Rechnung passt also voll und ganz.
 
@TomW: Die erste A-Klasse und der heutige Up! wiegen ähnlich viel, je nach Ausstattung. Die schwersten Up! Modelle wiegen sogar mehr als die schwerste A-Klasse damals. Der weitere Vergleich wird schwierig, da es halt die A-Klasse damals eben nicht als Serien-Stromer gab.
 
@der_ingo: Hängt wohl eher mit gestiegenen Anforderungen im Crashtest zusammen
 
Das beweist nur eines, dass es nicht Tesla war, sondern Hersteller wie Mercedes, die hier Pionierarbeit geleistet haben. Der Markt wollte das damals nicht. Aber das möchte ja von den Teslajüngern wieder keiner hören.
 
@sassa: Ich kann mir kaum vorstellen, dass Tesla auf die Pionierarbeit von anderen aufgebaut hat. Tesla hat sein Auto selbst entwickelt.
Was haben die deutschen gemacht? In einem unreifen Zeitalter etwas probiert, und dann verworfen. Wäre Tesla nicht gewesen, würden die deutschen noch immer schlafen.
Dinosaurier eben
 
@sassa: Toyota war auch nicht der erste Hersteller, der ein Hybridauto gebaut hat. Wohl aber der Erste, der eines in Großserie hergestellt hat. Macht es das weniger eindrucksvoll, obwohl das grundlegende Konzept zu dem Zeitpunkt auch schon über 90 Jahre alt war?
 
@TomW:
Haben, Hatten, waren, ...
ZEigt mir eines: Ausprobiert, aufgegeben, nie mehr weiter versucht

Ein Dinosaurier eben. Es muss also immer ein Ami daherkommen, ders vormacht.
 
@ayin: Wenn man Kunden hat, die für Nonsens wie "Modell Schriftzugentfall" Aufpreis zahlen - wie soll man da auch auf kompromisslose Innovationen setzen? Denen kann man alles verkaufen.
 
So ist das eben, wenn man statt auf Innovationen darauf setzt, ein sterbendes Pferd zu reiten - was eigentlich sogar schon tot ist. In Deutschland ist dieses Verhalten doch Usus in verschiedenen Wirtschaftszweigen, neben der Automobilbranche ist das ja z.B. auch im Verlagswesen zu sehen, die den Trend der Zeit schlicht verpennt haben und jetzt versuchen, mit dem albernen Leistungsschutzrecht doch noch irgendwie Geld zu machen, weil sie mit ihren altbackenen Ideen sonst nicht mehr genug Kohle scheffeln können. Innovationsstandort Deutschland... pah! Dass ich nicht lache!
 
Hoffen wir mal das unseren Autoherstellern nicht so ergeht wie Kodak oder Nokia - beides Konzerne die lange führend in ihrem Bereich waren ... und dann die Zeit verschlafen hatten einen Wandel durch zu führen.
 
die Japaner können es bauen, aber, bevor sie sich wie Tesla &Mr. "Großkotz" Musk blamieren( Schlagzeilen der negativen Art gabs mit Tesla zur Genüge) , lassen sie lieber die Finger davon, würde ich mal meinen
 
@Plagg: Das ist wie mit Craft-Bier-Brauern die sich beschweren dass alle Braureren auf fast die gleiche Art brauen.
In Wirklichkeit gibt es einen guten grund dafür es so zu tun: Das Bier schmeckt.
 
Irgendwie ist es ja schön zu hören, dass das die Japaner nicht können. Aber diese "Branchen-Insider" würden mich mal interssieren. Erstens, die Technik dazu ist vorhanden und teilweise auch verbaut. Sie heißt nur Assistenssystem und nicht Autopilot. Das hat die Vorteile, dass keiner auf die Idee kommt, dass Auto könne alleine fahren, die Fahrer gewöhnen sich dran (ohne gleich Endmündigung zu schreien) und die Hersteller sammeln Daten über die Systeme.
Zweitens, wo liegt das Problem an 2025? Ist ja nicht gerade so, dass hier alle nach einen selbstfahrenden Fahrzeug schreien. Warum mit einem System in die Nesseln setzten, das auch rechtlich noch nicht abschließend geklärt ist?
 
Macht Euch mal keine Sorgen, die sog. Dinosaurier sind nicht dumm und schlafen tun sie auch nicht!
Sie sind vielleicht träge, aber das liegt an der "Größe eines solchen Tieres".
Und dass die deutsche Automobilindustrie wenig innovativ ist, stimmt auch nicht.
Auf den Markt kommt halt immer noch nur das Produkt, welches sich auch verkaufen lässt.
Und die Verbrenner verkaufen sich derzeit sehr gut und werden sich noch sehr lange gut verkaufen,
wenn nicht hierzulande, dann ganz sicher im Rest der Welt.
Und wenn mal die Grenzen des Stromnetzes und der elektrischen Versorgung erreicht sind, dann wird es auch hier eine Renaissance des Verbrenners geben zumindest solange bis eine Wasserstoff-Infrastruktur aufgebaut wurde.
Außerdem, warum viel Geld in F/E reinstecken um die Nase vorn zu haben ohne das gegenfinanziert zu bekommen? Solange nicht wesentliche Umsatzzahlen erreicht werden, wird es nur ein sehr kostenintensiver Wettbewerb um einen Nischenmarkt.
Tesla ist ein Abenteuer und es stand schon einige Male am Abgrund.
Man muss Zweifels ohne den Hut vor Hr. Musk ziehen, was er bereits erreicht hat. Aber das war sein Geld (und Wagniskapital) mit dem er da gespielt hat.
Einen solchen Visionär wird man in der Führungsetage eines Dinosauriers nicht finden, weil da schlicht und ergreifend niemand Wagnisse dieser Größenordnung eingeht!
Ich bin schon sehr gespannt, wie lange VW den Ausstieg aus der Verbrennungstechnik "aushält".
 
@Fireball3: der dinosaurier ist aber fett und bequem geworden. gleiches gibt es auch beim breitbandausbau, bei der bahn, telekom...POLITIK... ist überall das selbe, wir warten mal ab und schauen was passiert !
 
@Schnoog: Bis es dann zu spät ist und man links überholt wird und man nur noch die Rücklichter sieht. Wie naiv und dumm muss man eigentlich sein?
 
@Fireball3: 2 Millionen E-Autos erhöhen den Strombedarf in Deutschland um lächerliche 1%. Ist ziemlich einfach auszurechnen...
 
Krass wieviele Aufmerksamkeit das Thema hat. Wenn ich sehe das es noch vor 2- 3 Jahren hieß, dass die großen Automobilkonzerne 10 Jahre Rückstand beim Thema E-Mobilität hätten und jetzt im Jahr 2020 eine Flut an E-Autos bringen. Dann würde ich sagen abwarten und Tee trinken.
Wenn man sich die letzten Quartalsberichte von Tesla so ansieht würde ich das mit Vorsicht genießen. Aktuell wachsen ihre Verkäufe nur beim Model3(beim S und X Year to Year rückläufig) und dann auch nur weil sie es in neuen Märkten rausbringen. In der USA haben sie von 2018 zu 2019 quasi keine relevanten Steigerungen.
 
War Daimler bei der autonomen fahrt nicht ähnlich weit?

Edit 1
Und was sind "6 Jahre"? Eine Modellgeneration um genau zu sein...

Edit 2
Man sollte sich bei winfuture echt angewöhnen die quellen zu lesen, ist ja wie die Bildzeitung. Der grund warum der Toyota Ingenieur das sagt
'But technological hurdles are not the reason for the delay, according to the Japanese engineer who said "we cannot do it."
The real reason for holding off? Automakers worry that computers like Tesla's will render obsolete the parts supply chains they have cultivated over decades, the engineer said.'
 
Wenn man die Überschrift ließt könnte man denken das Hr. Kahle in diesem Bericht Hr. Thelen zitiert (bzw. sein Video auf LinkeIn).
Sicher ist Tesla ein Stück voraus. Aber meine Güte. So ist das nun mal.
Und ehrlich gesagt halte ich persönlich nicht viel von Elektro. Vor allem nicht davon das es der Alheilsbringer für alles ist. Es muss auch andere Alternativen geben (Wasserstoff, ...)!
 
Was Tesla hier macht, und was die anderen Autobauer auch machen könnten ist sehr simpel und hier mal einfach erklärt:

Anstatt einen Computer für jedes Bauteil, hat man einen, oder weniger Computer die mit den passiv arbeitenden Bauteilen verbunden sind. Das ist kein Hexenwerk. Ein aktueller PC der höheren Leistungsklasse wäre ohne weiteres ausreichend, sämtliche Systeme eines modernen PKW zu steuern.
Mit einem entsprechenden Bussystem ausgestattet, einer Anpassung der Hardware ans Auto inkl. Redundanz und praktisch komplett neu entwickelter Software (neues Betriebssystem usw...) wäre das für jeden Autobauer ein leichtes umzusetzen. Kostet halt ein paar Milliarden. Die man ohne weiteres einsparen würde, würde man sich von allen Zulieferern trennen, die sich bisher um die einzelnen Computer gekümmert haben.

Das "Können wir nicht" ist nicht technisch gemeint. Es bezieht sich einzig und alleine darauf, das man nicht seine halbe Zulieferer kette vor den Zug schmeißen will.

Ein Lösung wäre, wie oben irgendwo in einem Kommentar erwähnt:

Standards entwickeln, nach denen die Kontrolleinheit des Autos modular zusammengesetzt werden kann. Wie ein PC. Nur halt mit deutlich erhöhter Sicherheit. Und das man das System entsprechend der Schnittstellen mit der Zeit upgraden lassen kann, um neue Funktionen zu ermöglichen. Das wäre selbst bei Tesla zzt. nicht ohne weiteres möglich. Die Zulieferer müssten dann halt wie PC- Komponenten Hersteller zueinander in den Wettbewerb treten. Quasi eine Box in der man die einzelnen ECUs einsteckt wie zum Beispiel Ram oder Grafikkarten, die aber insgesamt eine Einheit bildet. Letztendlich kauft Tesla die Chips ja auch von einem der wenigen Fabs und baut sie fest in ihre ECU.

Aber ich glaube kaum das sich das durchsetzen kann...
 
@Speggn: Nein, die Hersteller können es tatsächlich nicht. Es ist kein Fachwissen vorhanden um zb selbst Drosselklappen oder Automatikgetriebe zu bauen. Das kann auch nicht mal even aufgebaut werden...
 
@SpiDe1500: Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum die Elektronischen Steuereinheiten dieser Komponenten auszulagern und in einer zentralen Einheit zusammenzufassen. Die rein mechanischen Komponenten die dann übrig bleiben sind relativ simpel (im Vergleich zur verbauten Elektronik) und technisch nicht viel weiter als vor 30 Jahren, was die Komplexität angeht. Der Fortschritt kam in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich von der Tatsache, das fast jede Komponente eines Autos heutzutage ihren eigenen kleinen Computer beinhaltet, der sie steuert und ein deutlich breiteres Funktionsspektrum ermöglicht...
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Nach Altbackenem Prinzip hätte auch bei einem Elektroauto jede Komponente ihr eigenes Steuergerät anstatt passiv zu Arbeiten und zentral kontrolliert zu werden. Und auch Elektroautos haben zig verschiedene komplexe Baugruppen die in einem Fahrzeug zusammenarbeiten müssen. Bei Tesla sind diese Baugruppen zumeist passiv und werden von einer zentralen ECU kontrolliert.
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Wenn das Fachwissen benötigt würde, würde der Zulieferer oder deren Patente einfach aufgekauft und integriert werden. Oder es wird selbst erarbeitet. Je nachdem was günstiger für die Autokonzerne ist. Wenn die Alternative die Geschäftsaufgabe ist, wird das wohl oder übel gemacht werden...
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Was den Unternehmen sicherlich fehlt ist das Fachwissen für die Software, die über eine zentrale Einheit alle Komponenten ansprechen kann, als ob darin eine ECU verbaut wäre. Erst recht weil viele Komponenten mit proprietären Bauteilen und Schnittstellen arbeiten.
Darin besteht das eigentliche Problem. Und das lässt sich nur mit von Grund auf neu entwickelter Hardware und Software lösen.
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Was passieren könnte:
Man verlangt von jedem Zulieferer auf das Betriebssystem zugeschnittene Schnittstellen an ihren Komponenten. Diese kauft man dann ein, und kann sie an die zentrale ECU anschließen. So wie es bei SPS in der Industrie schon seit Ewigkeiten Standard ist. Nur würde das die Bauteile extrem vereinfachen und für die Zulieferer eine deutlich schlankere Produktion und Entwicklung, oder gar Eigenproduktion beim Autohersteller bedeuten, was halt zig tausende Arbeitsplätze zunichte machen würde....
 
@Speggn: Du hast recht, stimmt in vielen Punkten. Wird das nicht sogar ein in Teilen beim golf 8 gemacht? Meine dazu etwas gelesen zu haben...
 
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
 
Ach du liebe Zeit, auch Japaner können mit Tesla nicht Schritt halten ?.
Dann ist Deutschland wieder bei der Kutsche.
Hätten die deutschen Autobauer mal lieber die Milliarden in Forschung gesteckt, als in die fetten Vorstände.
Shit happens.
 
@Skylab: Nein, sie wollen nur nicht, steht doch in der News. Ist eine Arbeitsbesschaffungsmaßnahme auf Kosten der eigenen Kunden, mehr nicht.
 
@Link: Tut mir leid, ich bin zu blöde.
Kannst Du mir den/die Sätze zeigen wo Deine Aussage steht ?.

Diese Sätze sagen etwas ganz anderes:

Branchen-Insider gehen aktuell davon aus, dass die klassischen großen Automobilkonzerne um das Jahr 2025 in der Lage sein werden, vergleichbare Komponenten in großem Stil in ihre Fahrzeuge einzubauen.

Oder:

Und selbst wenn man die junge Firma aus den USA einholen würde, gäbe es ein anderes Problem: Die Aussage des japanischen Ingenieurs bezog sich nämlich nicht nur auf die technischen Möglichkeiten, sondern auch auf die Strukturen.
 
@Skylab: Genau, und da musst du weiterlesen: "Würde man sich ein Beispiel an Tesla nehmen, müsste man reihenweise Partner-Firmen in der Zulieferkette fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Das wird sich angesichts vieler tausend Arbeitsplätze, die daran hängen, niemand so einfach trauen."

Übersetzt bedeutet das: Sie hätten es schon längst machen können, wollen aber keine negative Presse also weiter wie bisher, der Kunde zahlt.
 
@Link: O.K., im Grunde müssten dann also nur die Auto bauenden Firmen den Partner Firmen mitteilen (befehlen) was für Zuliefererteile sie ab demächst produzieren müssen um eben solche Kraftfahrzeuge auf den Markt bringen zu können.
Habe ich das richtig verstanden ?.
 
@Skylab: Ja. Ich meine, das tun sie jetzt schon auch, nur werden die Fahrzeuge bzw. die einzelnen Teile absichtlich unnötig kompliziert entwickelt.
 
@Link: Au Backe, Regularien wären in manchen Situationen zwingend nötig.
Die freie Marktwirtschaft darf offensichtlich alles.
Ich hätte am liebsten Wasserstof angetriebene Fahrzeuge, da soll aber die Energieaufwendung für das Herstellen von Wasserstoff viel zu hoch sein.
Wenn wir alle mit Pferden unterwegs wären, sind die Pfürze von denen verheerend. Und was die wegfuttern.
Kein Ausweg, wir gehen alle nur noch zu Fuss.
 
@Skylab: Auf Regularien brauchst du nicht hoffen, das ist von der Politik so gewollt und ich bin mir auch ziemlich sicher als Gegenleistung für andere Gefallen erzwungen. Sonst wären die Hersteller schon lange von alleine auf die Idee gekommen das ganz unauffällig über Jahre zu vereinfachen.
 
@Link: Jep, der Mensch wird die Probleme dieser Welt nicht lösen.
 
Das Auto als solches wurde erst möglich mit der Erfindung einer Antriebsmöglichkeit- dem Verbrennungsmotor. Und dieser wurde im Laufe der Jahrzehnte dermaßen perfektioniert, dass er heute fast schon wie ein Elektromotor seine Leistung abgibt- mit hohem technologischem Aufwand.
Tesla hingegen hat von Anfang an seine Fahrzeuge rein auf elektrischem Antrieb basierend entwickelt. Mit den heute existierenden Möglichkeiten.
Die Automobilindustrie könnte def. auch solche Fahrzeuge bauen; nur diese im Laufe der Jahrzehnte verwachsenen Strukturen mit dem Bau herkömmlicher Autos aufzubrechen, würde derart viele Arbeitsplätze kosten, dass weder Politik noch die Industrie dies realisieren können. Keine Kaufkraft mehr wegen Arbeitslosigkeit usw.
Ich mag mir es nicht vorstellen.
 
@Large: "würde derart viele Arbeitsplätze kosten"

Diese verzögerte Entwicklung neuer Techniken wird in maximal 10 Jahren viel mehr Arbeitsplätze kosten, da die Entwicklungen außerhalb Deutschlands stattfinden werden.
 
Elektro Auto ? Was macht die Industrie in ein paar Jahren mit all den alten Batterien ?
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