Jetzt wurde auch Microsoft ertappt: Skype-Aufnahmen werden angehört

Die Tatsache, dass externe Mitarbeiter Aufnahmen von Siri, Alexa und dem Google Assistent auswerten, hatte vor Kurzem für große Aufregung gesorgt. Jetzt trifft es auch Microsoft: So lässt der Konzern laut Bericht ebenfalls Aufnahmen, die bei Skypes ... mehr... Microsoft, Skype, Skype Translator, Skype Translate Bildquelle: Microsoft Microsoft, Skype, Skype Translator, Skype Translate Microsoft, Skype, Skype Translator, Skype Translate Microsoft

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nichts und niemanden kann man trauen. Wieso kann man dies bezüglich nicht einfach transparent sein? Moderne Technologie könnte so viel Spaß machen und und allen nützen, wenn man nicht immer davon ausgehen müsste das jemand etwas schlechtes damit im Schilde führt :-/ Ich erwarte von der EU dass hier knallhart durchgegriffen wird uns jedes Unternehmen, das nicht die Datenschutzrechte achtet rigoros bestraft werden.
 
@FuzzyLogic: Doch, du kannst jeder Firma blind vertrauen. Die werden alles versuchen, um aus dir, deiner Brieftasche oder hintenrum aus deinen Daten so viel Kohle zu generieren wie sie können.
Hast du was anderes erwartet?
 
@FuzzyLogic: Generell sollte so was der Produktverbersserung dienen.

Welche Verbesserung aber wird erwartet, wenn da am anderen Ende ein Mitarbeiter die Nutzer belauscht und Gesprächsinhalte mit notiert?

Erinnert mich an die Aussage eines bekannten von früher dessen Kumpel bei der Post gearbeitet hat. Der überwachte heimlich die Telefonate in den kostenpflichtigen Keuchhusten- und Stöhn- Hotlines für einsame Männer und Frauen.

Sicher auch nur wegen der Produktverbesserung.

Leises Aufschalten in Gespräche lernte man früher bei der Post im ersten Lehrjahr.
 
@Nibelungen: Welche Verbesserungen erwartet wird? Auch wenn man die etwas heimliche Praxis nicht mag, nutzen hat das schon. Sowohl bei den Sprachassistenten und auch bei den Übersetzungsfunktionen von Skype wird durch die manuelle Kontrolle von Menschen überprüft, ob der Computer auch das richtige verstanden hat. Bzw. es wird vom Menschen im Fehlerfall eingetragen, was das richtige gewesen wäre, damit der Computer lernen kann.
Ganz banales Beispiel: Ein Diktat in der Schule. Wie soll der Schüler besser werden, wenn niemand das Diktat nochmal kontrolliert?
Kein Zweifel, dass dieses System viel transparenter sein sollte (z.B. durch einen Schalter oder so, mit dem man an einem "Programm zu Qualitätsverbesserung" teilnehmen kann und dann auch darauf hingewiesen wird, dass Aufnahmen ausgewertet werden). Aber der Nutzen und auch die Notwendigkeit solcher manuellen Kontrolle von Spracherkennung ist unbestreitbar. Könnte man es mit rein internen Tests machen? Ja, aber wesentlich langsamer, weil die Vielfalt der Nutzer hinsichtlich Sprache, Aussprache, Wortschatz sich nicht in einem internen Testszenario abbilden lässt.
 
@Runaway-Fan: Jap ich glauben denen auch dass es um Verbesserungen geht. Es hat eben auch keiner Leaker, Sicherheitsexperten, usw. je etwas anderes behauptet.
Selbst wenn es dabei um effizientere Werbung, Strafverfolgung oder Erpressung gehen sollte, hat das nichts mit dem anonyme Schnipsel mit erfasstem Text vergleichen hier zu tun.
 
@FuzzyLogic: Wieso "trauen"? Sie sagen dir, dass sie die Daten nutzen, um das System damit zu verbessern. Dass man sie dazu anhören muss, um zu vergleichen, was die Person gesagt hat und die Maschine verstanden hat, ist doch nur logisch.

Egal ob MS, Apple, Google oder sonstwer: was haben die Leute denn erwartet, die Sprachassistenten weiterentwickelt werden und "lernen"?
 
@FuzzyLogic: nenn mir ein (online) Digital-Produkt aus 2019 welches nicht "überwacht" wird...
 
Datenschutz ist eine Illusion - weltweit.
Zusatzfunktion in Deutschland: ein Vorwand, unerwünschte Auskunftsersuchen abzuwimmeln.
 
@Metropoli: Jeder der sich im Internet bewegt hat keine Rechte auf seine Daten.
 
@Nibelungen: steht wo nachzulesen / nachlesbar ? ;-)
 
Was ein Aufriss - who´s care - Telefone konnten zu früheren Zeiten von jedem abgehört werden, der ein wenig technisch versiert war. Und wenn heute MS das macht, wen interessiert es, NSA und Homeland haben es ohnehin - nach Schramm ist Safe habour ohnehin ein Witz. Man sollte nur wissen wann man die Maschinen abschaltet , bevor man einen "Mord" begeht :-)
 
Ich verstehe den Aufriss hier auch nicht. Übersetzung in Echtzeit benötigen einiges an Rechenpower und eine gehörige Datenbank. Ich hab den Dienst aus Datenschutzgründen nie genutzt. Denn irgend wie muss das System ja lernen, wie was zu übersetzen ist und was genau gesagt wurde. Das macht keine KI, dass machen Menschen. Und die müssen nun einmal hören, was gesagt wurde. Und da man nicht aus dem Zusammenhang heraus gerissen übersetzen kann, mussten ganze Gespräche ausgewertet werden.

Klar, hier gehört den Unternehmen richtig auf die Flossen gehauen. Die EU sollte hier die DSGVO so richtig ausnutzen, um Gelder einzusammeln. Was ich den Firmen ankreide ist nicht, dass sie die Auswertungen machen, sondern dass sie es einfach nicht ganz klar kommuniziert haben! Und Microsoft ist beim Thema Kommunikation mit den Nutzern noch geheimnisvoller, als sonst eine Firma.
 
Und wo sind jetzt die ganzen Trolle die immer auf Alexa schimpfen wie scheiß* es doch ist ? Komisch sind wohl alle im Wald ;)
 
Wenn ich da an Skype for Business denke fällt mir zuerst Industriespionage ein!
 
Ich mag und mochte M$ noch nie. Daher nutze ich auch nur gerade das, was ich von denen unbedingt nutzen muss. Windows, was schon schlimm genug ist, Office und dann war es das.

Und bei solche Meldungen fühle ich mich bestätigt.
 
@3Komma14: Nur ist das jetzt analog zu Google, Amazon und Apple. Alle machen den gleichen Mist für ähnliche Funktionen. Ich mag die MS Produkte zwar, nutze aber solche Dienste nicht. Bei diesem globalen mehrjährigen Beta-Test für Sprachdienste muss ich nicht mitmachen. Erst wenn die lokal möglich sind, werden sie für mich interessant.
 
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