Urheberrecht, absurd: Pippi-Langstrumpf-Lied verstößt gegen Copyright

Eine aktuelle Entscheidung des Hamburger Landgerichts hat das Potential, als einer der vielleicht absurdesten Urheberrechtsfälle in der Geschichte der Bundesrepublik einzugehen. Denn die deutsche Version des Pippi Langstrumpf-Lieds soll gegen die ... mehr... Urteil, Recht, Justitia, Gerechtigkeit, Göttin der Gerechtigkeit Bildquelle: Pixabay Urteil, Recht, Justitia, Gerechtigkeit, Göttin der Gerechtigkeit Urteil, Recht, Justitia, Gerechtigkeit, Göttin der Gerechtigkeit Pixabay

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Wir können echt froh sein das es keine anderen Probleme auf der Welt gibt.
 
@picasso22: Doch, gibt es.
Aber wie so viele andere Probleme, sieht hier jemand ein Problem, das er gelöst haben will.
Das tangiert aber die anderen weltweiten Probleme nicht, da sich darum die anderen weltweit vertretenen Problemlöser kümmern.

Oder wie würde Sie reagieren, wenn Sie ein Problem hätten, das gelöst werden soll, ihr gegenüber es aber abschmettert mit genau ihren Worten "Wir können echt froh sein das es keine anderen Probleme auf der Welt gibt. Sehen sie zu, wie Sie klar kommen!"
 
@Kla Jur: Also prinzipiell hast du Recht, aber der Song besteht seit 1971 wenn ich das richtig verstanden habe. Ich finde da sollte es Regelungen geben, die solche Klagen nach fast 50 Jahren einfach unterbinden. Sollte sich herausstellen, das die seit 50 Jahren versuchen zu klagen wäre das was anderes. Aber es hat sie bis jetzt scheinbar nicht gestört und nun doch, warum? Geld. Das ist kein echtes Problem. Das ist ein gemachtes Problem auf entweder damals schlecht verhandelten Verträgen oder Gier. Das ist einfach wenig nachvolziehbar und in der Hinsicht richtig betitelt. Absurd.
 
@Kla Jur: Es MUSS eine Hürde geben. Eine "Schwachsinnshürde" unter der Gerichte Anträge etc einfach ablehnen können.....DAS wäre im Namen des Deutschen Volkes dringend notwendig...
 
Toll, wie werde ich den Ohrwurm jetzt wieder los? :-)
 
@gutzi4u: Die betreffende Ohrseite nach unten halten und dann leicht auf die andere, oben liegende, Kopfseite schlagen. Durch die entstehenden Stoßwellen fällt der Ohrwurm dann von alleine raus.

Bei beidseitigem Befall auf der anderen Seite wiederholen.
 
@Nibelungen: Hat funktioniert danke!
 
@Nibelungen: aber wie die trotz Kopfhörer immer wieder ins Ohr kommen...
 
@FatEric: Bei den Kopfhöhrern mit rundem Schaumstoffauflagenüberzug lagern die Ohrwurmeier bei zu langem Gebrauch darin und werden durch die Vibrationen des Kopfhörers bei mittleren und hohen Lautstärken ins Ohr geleitet. Bei den Ohrstöpseln haften sie am Material, am Schallaustrittsloch.
Also regelmäßig desinfizieren.

Ohrwürmer sind bei gefundenem Ziel (Schmalzgrube vor dem Trommelfell) schnell wachsend.
 
S C H M A R O T Z E R !
 
@Einma drin,alles hin:

Die Erben sind schuld.

Der Originaltext (des Liedes) war allerdings auf Schwedisch. Deshalb wurde er hierzulande ins Deutsche übersetzt. Der Text kam von Wolfgang Franke. Der Text sei zu nah am Original, verstoße deshalb gegen das Urheberrecht, findet die Erbengemeinschaft von Astrid Lindgren.

In deren Augen problematisch: Die Witwe des verstorbenen Texters hat das Verwertungsrecht am deutschen Text und bekommt Tantiemen für das Lied. Die Kläger jedoch finden, dass ihr das Geld nicht zustehe.

https://www.rtl.de/cms/pippi-langstrumpf-lied-vor-gericht-fuer-lindgren-erben-ist-deutsche-version-zu-nah-am-schwedischen-original-4361886.html
 
@Nibelungen:
"Der Text sei zu nah am Original, verstoße deshalb gegen das Urheberrecht, findet die Erbengemeinschaft von Astrid Lindgren. "

"Außerdem steht die "Plutimikation" ("Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach' mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt") auf dem rechtlichen Prüfstand, denn auch diese kommt in der Vorlage nicht vor. Schließlich steht auch noch das "kunterbunte Haus" auf der Liste, denn dieses kommt ebenfalls nur in der deutschen Fassung vor."

???
 
@Nibelungen: wenn Erben andere Erben verklagen...
 
@Wuusah: In dem Fall liegt es auf der Hand.

Astrid Lindgren hat sich offensichtlich nie mit dem deutschen Texter geeinigt.
Sie wollte das Lied hören wenn der deutsche Text fertig war.
Das hat der Texter verpeilt.

Mag sein das seine Frau die Rechte an dem Text hat, das wurde aber nie mit Lindgren gedeckelt.

Eben diesen Lapsus hat man gefunden und klagt vor Gericht.
 
Aber ist es nicht immer so, daß man Texte in der Übersetzung sinngemäß in Teilen neu erfinden muß, weil es sich sonst nicht reimt, bzw. nicht lippensynchron auf einen Film passt? Der Rest wird natürlich vom Original übernommen.
 
@Nibelungen: Ja klar, auch noch RTL als Quelle. Da wäre ja BILD noch seriöser.
Hast Du mal genau gelesen? Was auf RTL steht, kann nicht stimmen.
Wäre es 1:1 wäre alles ok, denn dazu lagen die Rechte ja vor. Diese aber ohne Genehmigung zu verändern, dazu gibt es keine Genehmigung.
Nun geht es um die Frage, ob die gemachten Änderungen genehmigungspflichtig waren, oder ob die Änderungen auch ohne Genehmigung rechtlich erlaubt waren!

Es geht NICHT darum, dass die deutsche Version zu nahe am Original dran ist! Das ist schlicht Schwachsinn!
 
@Scaver: Du zweifelst also RTL an und das Hamburger Abenblatt, sowie andere, die von der wohl deiner Meinung nach fakenden dpa abgeschrieben haben?

https://www.abendblatt.de/hamburg/article226293531/Trallari-trallahey-Streit-um-Pippi-Langstrumpf-Lied.html
 
Erben und Verwerter, die eigentlich nichts mit dem Erfolg des Werkes zu tun haben, sind die schlimmsten Rechte-Inhaber. Ich habe bisher nur einen positiven Fall eines Erben erlebt.
 
@Roehre: und welcher wäre das?
 
@Arnitun: Ein berliner Privatmann, der uns für unsere nichtkommerzielle Veranstaltung einfach viel Spaß gewüscht hat, ohne einen Pfennig zu verlangen. Mehr möchte ich nicht preisgeben.
 
Absurd ist vor allem dass, das Urheberrecht diesen "Spielraum" überhaupt zulässt...also in einem solchen Fall zu klagen, nicht zuletzt nach so einer Zeitspanne

Aber es wäre ja auch zu einfach wenn jeder recht und gesetz verstehen könnte
 
@0711: "Die deutschen Urheberrechte haben auch noch 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers bestand und gehen somit an dessen Erben über. Danach gelten sie als gemeinfrei.
So regelt es das deutsche Urheberpersönlichkeitsrecht.
Die Erben von Astrid Lindgren werden auch nicht gerade in Deutschland nach Urheberrechtsverstößen suchen. Dafür haben sie sicherlich Rechtsanwälte, Berater oder ähnliches. Auch die wollen bezahlt werden. Es geht also nicht im Peanuts.
So seltsam ist der Prozess also nicht. Oft geht es bei solchen Prozessen ja sogar darum dass nach 10, 15 oder noch mehr Jahren nur einzelne Notenfolgen als Urheberrechtsverletzung zu sehen sind. Das ist international nicht soviel anders, weil auch vieles in diesem Bereich international mit Verträgen und Übereinkommen geregelt ist.
 
@Abzdef: das ist mir soweit bekannt und ist eben einer der Punkte "Spielraum", vor allem für Musik finde ich das absurd
 
so ein idioten kram.. jahrelang stört das kein, nun ist da vermutlich nen neuer Mitarbeiter im laden und auf einmal geht das nicht mehr? Wieviele Jahrzehnte müssen eigentlich vergehen bis sowas als bestandschutz gilt und die alten Papiere sind dann also auch nix mehr wert? So nen Mist kommt immer dabei raus wenn irgendwelche Typen "im Namen" von jemand anders handeln.
 
@Priest: Naja, es stört plötzlich deshalb jemanden, weil man hier draufgekommen ist, dass man noch etwas mehr Geld abgreifen kann...
 
@Priest: Bestandsschutz gibt es nicht. Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach tot des ursprünglichen Urhebers. Dann gilt es als gemeinfrei. Bis dahin gibt es keine Einschränkungen.
Es ist dann natürlich zu beachten, dass sich in so einer langen Zeit auch das Urheberrecht ändert.
Denn ob dann das neue Urheberrecht anzuwenden ist oder ob da dann Bestandsschutz gilt, ist eine andere Frage. Bestandsschutz aber nur alleine aufgrund der Zeit gibt es nicht.
Die Ansprüche verjähren nicht vorzeitig. Eben Lebenszeit + 70 Jahre nach dem Tod.
 
1971 im deutschen Fernsehen und die kommen erst jetzt auf den Trichter?
Und dann auch noch, wenn beide Seiten die Tatsächlich richtigen Einfluss zu der Sache hätten leider schon verstorben sind (Astrid Lindgren und Wolfgang Franke), wer weiß vielleicht hätte Frau Lindgren das ganze sogar beführwortet oder (ohne es zu wissen) vielleicht haben die sogar etwas mündlich abgesprochen.
 
Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es diesen Song seit mindestens 48 Jahren und offensichtlich hat sich Astrid Lindgren nie gestört. Wieso kommen die Erben jetzt auf den Trichter sie würden damit ihre Interessen vertreten?

Ach ja, da war ja noch was. Geld oder so war ja auch immer ein großes Thema beim erben.
 
@Tomarr: das ist ja das tolle am Urheberrecht... Nix geleistet, arbeit wäre zu anstrengend... Dann doch lieber auf den vorfahren ausruhen
 
@Tomarr: Weil die Erben von einem Unternehmen beraten werden und die das große Geld wittern.
 
@Tomarr: Es wird halt so laufen. Ein Anwahlt geht an die Erben ran und sagt, Hey ich hab das was gefunden und könnte in eurem Namen klagen. Wenn die klage abgewiesen wird, müsst ihr nichts bezahlen, aber wird die Klage gewonnen, bekommt ihr 50%... Die Erben denken sich, cool, Geld fürs nixtun bekommen.
Würde man jetzt mal ihr Bild in der Öffentlichkeit zeigen, wüsste man wenigstens was das für Raffgeier sind.
 
@FatEric: Naja, habe ich ja in etwa so schon im letzten Satz geschrieben. Offensichtlich haben die Erben das auch gelesen.
 
Da der guten Astrid das sicherlich bekannt war würde ich mal in Frage stellen ob die Firma in Ihrem Interesse handelt..
 
@McClane: Muss sie nicht. Darf sie auch gar nicht! Sie MUSS im Interesse der Erben handeln!
Was die gute Astrid wollte, da haben nur die Erben was mit zu tun. Und da sind sie auch an nichts gebunden, solange es keine entsprechenden Bedingungen beim Erbe gab!
 
Was ich einfach nicht verstehen kann, ist das Patente, für die teils irre summen an Forschung ausgegeben werden nach 20 Jahren ablaufen und irgendwelche geistigen Ergüsse erst 70 Jahre nach dem Ableben des Autors verfallen.
 
@Trabant: Kannste unter anderem Walt Disney für danken.
 
@Trabant: wenn ich ein Haus kaufe, kann ich das vererben. Wenn ich eine Firma aufbaue, kann ich das vererben. Und wenn ich etwas schreibe, was tatsächlich nach 30 Jahren noch jemand hören oder lesen will, kann ich das auch vererben.
 
@eshloraque: Seine Frage war aber, warum es da unterschiede in den Jahren des Schutzes gibt, um es auf deine Beispiele anzuwenden:
Wenn ich etwas neues Erfinde warum kann ich das Patent zwar vererben, aber ist das nur warum nur bis zu 20 Jahre nach meinem Tod wirksam?
 
@tapo: Weil Patente eine ganz andere Qualität haben. Fast alle Erfindungen Weiterentwicklungen, d.h. früher oder später kommt jemand anderes auch drauf. Nun möchte man auf der einen Seite dem Entwickler die Möglichkeit geben, damit Geld zu verdienen, auf der anderen Seite sollen auch alle anderen weiter entwickeln können. Deswegen erlischt ein Patent 20 Jahre nach Beantragung.

Texte, Musik, Filme sind eher wie ein Haus. Einmal gebaut steht und fällt der Wert damit, ob andere es nutzen möchten oder nicht. Trotzdem sagt der Gesetzgeber, dass es im Gegensatz zu einem Haus, irgendwann Allgemeingut wird. Und dieses irgendwann ist, dank Walt Disney, eben auf 70 Jahre nach Tod angehoben worden. Find ich nur aus einem Grund schlimm: die besten Hits der 70er/80er und 90er werden uns noch länger verfolgen.
 
@eshloraque: Ein Haus kann mann man auch weiterentwickeln, genauso wie Musik/Film/Bilder, aber ich verstehe was du meinst.
 
@tapo: Tatsächlich braucht man auch beim Haus die Einwilligung des Architekten. Da gab es schon ein paar kuriose Rechtsstreite ;)
 
@Trabant: Wenn man überlegt, dass Patente oft auch lebenswichtige Dinge sind, wie Medikamente, dann sind 20 Jahre schon fast ein bisschen lang. Patente betreffen auch hauptsächlich die Wirtschaft. Bei Kunst und Literatur trifft es oft Privatpersonen und die geschaffenen Werke sind jetzt nicht sonderlich lebenswichtig. Bereichernd ja, aber das ist halt was anderes.
 
Auweia, in fast jedem Fußballstadion wird ne eigenständige Version davon 'gesungen', wird dagegen auch geklagt? :D
 
@kickers2k1: ja... Das wird auf den Eintritt draufgeschlagen. 5€ von jedem... Die erben wollen sich schließlich in Ruhe auf anderer Leute Leistung ausruhen
 
@Wolfi_by: Weißt Du doch gar nicht! Kennst Du die Erben? Vielleicht gehen die auch 40 Std. die Woche in ner Fabrik arbeiten. Vielleicht sind sie selber Künstler oder Unternehmer, vielleicht sogar erfolgreich und haben ihr Einkommen.

So wie ich es bisher mitbekommen habe, wollen sich die Erben einfach nicht darum kümmern müssen und haben dafür ein Unternehmen beauftrag. Und die haben nun einen möglichen Weg gefunden, an mehr Geld für die Erben zu kommen, von dem sie natürlich gut was abbekommen!
 
@kickers2k1: Vermutlich nicht. Grundsätzlich wäre es aber möglich, aber in der Praxis nicht umzusetzen.
 
@kickers2k1: Keine Angst, wenn das kostenpflichtig ist, dann hat sich die Gema schon längst auf die Liste der Lizenzempfänger von den Eintrittsgeldern gesetzt. Neben UEFA und FIFA.
 
@kickers2k1: ... und erst die Kindergärten.
 
Nun ja, wenn die Schweden den Song geschaffen haben und ein deutscher Künstler die deutsche Variante daraus erstellt hat, dann finde ich auch, dass von den Einnahmen der deutschen Variante zumindest ein Teil an den Inhaber des Originals gehen sollte. Schliesslich hat er ja das ursprüngliche Werk erschaffen. Ich kann ja auch nicht irgend einen Beatles Song neu vertonen, das dann verkaufen und die ganzen Einnahmen für mich behalten.
 
@jackattack: Geht ja auch. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass auch ein Teil an die Witwe des deutschen Künstlers geht (denn er hat das deutsche Lied geschaffen). Und das Unternehmen dass die Erben vertritt meint einen Grund gefunden zu haben, warum die Witwe da nichts bekommen darf... was wiederum bedeutet, dass dieser Teil dann an die Erben geht, wovon das Unternehmen auch etwas abbekommen würde.
 
Kinderkacke! Es geht ums Geld und die Kinder, die auch heute noch Pippi Langstrumpf und die Plutimikation toll finden, müssten ggfls. darunter leiden, weil irgendwelche Rechteverwerter jeden noch so kleinen Cent aus der Sache quetschen wollen! Astrid Lindgren würde sich sicherlich im Grabe umdrehen, würde sie das mitbekommen.
 
@sandvik: Für die Kinder ändert sich nichts, das Geld holt sich die Gema längst ab, es geht nur darum, wie es verteilt wird.
 
Ich hatte mal gelesen das so was gar nicht im Sinne von Astrid Lindgren gewesen ist, ihr war nur die Unterhaltung wichtig und die Kinder glücklich zu machen.
Ich würde mal vermuten wenn sie noch Leben würde und mitbekommen würden was die Erben mit ihrem Vermächtnis anstellen, würde sie garantiert das Testament umschreiben.
Das ist ja nicht der erste Fall wo die Erben so auffallen.
 
Konnte mit der Serie nie groß anfangen... Das Buch ist klasse, keine Frage, aber diese zu deutsche Art des Kinderfernsehens lässt Charme vermissen.
 
@Kirill: Dass es eine schwedische Seite war, weißt du?
 
@Torchwood: OK, deutsch-schwedisch.
 
Die Geldgier der Welteliten ist langsam zum Ko****.
 
Alter Schwede...
 
Ich glaub`s nicht. Demnächst kommt noch ein Gericht zu der Auffassung man müsse für die Nutzung der Luft bei der Atmung eine Urheberrechtsabgabe an Herrn/ Frau XY zahlen, da ein nicht unwesentlicher Teil des darin enthaltenen Sauerstoffs aus dessen Wald kommt.;))
 
@uli504: Das ist nicht neu. Für diese Idee habe ich schon seit Jahren das Urheberrecht.
 
@uli504: Ja, so etwas kommt heraus, wenn man nicht weiß was Urheberrecht ist. Es kann kein Urheberrecht auf Sauerstoff geben. Urheberrecht gilt nur für Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Versuch es mal mit CO2-Kompensation, da bekommst Du vielleicht einen sinnvollen und lustigen Spruch hin.
 
Hat sich der Postillon reingehackt oder ist schon wieder der 1. April?
 
Meiner Meinung nach sollte das Urheberrecht nur greifen solange der eigentliche Urheber auch lebt. Unter dem Wort Urheberrecht verstehe ich "Rechte für Urheber" und nicht "Rechte für Nachfahren und Geldgeile Firmen". Verstirbt der Urheber sollte das geschützte Material freigegeben werden, der Schutz für den Urheber selbst ist damit schließlich beendet. Was sich die Leute teilweise am Lebenswerk anderer ergötzen ist echt wiederlich. Die gute Astrid dreht sich gerade sicherlich im Grabe um.
 
@Cheeses: Schreib' an den oder die Bundestagsabgeordnete(n) Deiner Wahl, daß er/sie sich dafür einsetzen soll, das Erbrecht (BGB) in diesem Punkt abzuändern.
 
@Cheeses: Na, du willst doch bestimmt auch mal was von deinen Eltern erben, Haus, Geld, Wertgegenstände, oder? Nichts anderes ist das doch auch.
 
@Cheeses: Das würde vermutlich die durchschnittliche Lebenserwartung von Urhebern drastisch senken. Das ist wohl nicht im Sinne des Erfinders.
 
An den Haaren herbeigezogen. Wieviel Geld steckt denn in den Lizenzrechten für den Titelsong einer bald 50 Jahre alten Serie? kann mir kaum vorstellen, dass da nennenswerte Beträge bei rumkommen, zumal die Lizenz für die Bildspur ja sowieso gezahlt werden muss....
 
Die haben alle für den Erfolg nichts gemacht, wollen sich aber daran bereichern.
 
.... Oh man hätte man auf das Rad patent angemeldet das wärs aber jeder sollte was von erfindungen haben - so sehe ich das ;) Hier gehts ja nur um einen Song klar ok.. aber eben uhr alt. Mich nerven eher andere Patente, wie bei Handys knopf hier kamera da.. Patent!!! usw Und bald wird bei youtube alles patentiert sein müssen was dort gesendet wird - das ist doch das eigendliche problem mit der Maulkorbvergabe von den gesetzesgeber. Diese Meldung ist ja eher zum schmunzeln...
 
Und noch so ein Patent- und Uhrheberrechtstroll. Astrid Lindgren würde sich im Grabe umdrehen was da gerade abgezogen wird :/
 
Es findet sich doch immer ein Weg, Geld zu "verdienen". Man darf nur vor nichts zurückscheuen...
Arme Welt, Amen!
 
Eigentlich geht es nur um menschliche Gier. Mehr nicht.
 
an die lindgren können die schweden jetzt wohl eine turbine anschließen und 2-3 großstädte versorgen.

die muss ja mit ca 100k rpm im grab rotieren so wie sie sich über die industrie ärgern und für die eigenen erben schämen muss.
 
Diesmal trifft es die Richtigen. Mein Mitleid hält sich deshalb in Grenzen!
 
Wenn ich mich recht erinnere hat Astrid Lindgren damals die Dreharbeiten zu der Serie bzw. den Filmen, sehr genau verfolgt und war auch mehrmals am Set. Ich glaube sogar das sie bei der Uraufführung dabei war. Wenn sie mitbekommen hätte was ihre Erben da nach fünfzig Jahren für ein Fass aufmachen, nur um noch mehr Geld zu bekommen, würde sie sich im Grab herumdrehen. Jahrzehntelang singen Kinder dieses Lied und damit soll nun Schluss sein? Genau so ein Wahnsinn wie die Bücher für andere Glaubensbrüder weich zu schreiben, indem Begriffe wie Negerkinder, Negerkönig etc. durch andere Begriffe zu ändern. Schwachsinn hoch drei. Neger bedeutet übrigens schwarzer Mensch. Und das trifft es doch genau, Oder??
 
uns Menschen ist nicht mehr zu helfen.
 
@Max_Sid: tja leider hast du da zu 1000000% recht. Eigentlich wäre es wünschenswert das ein riesiger Komet auf die Erde zurast und dem ganzen Mist endlich ein Ende bereitet.^^
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