31,4 Billionen Stellen: Google-Entwicklerin stellt neuen Pi-Rekord auf

Am heutigen Pi-Day, mit dem Fans der Kreiszahl deren besondere Bedeutung alljährlich feiern, gibt es einen neuen Rekord zu vermelden. Eine Mitarbeiterin des Suchmaschinenkonzerns Google hat die Zahl 3,141592... jetzt auf ziemlich gut passende 31,4 ... mehr... Zahlen, Mathematik, rechnen, Abakus Bildquelle: Public Domain Zahlen, Mathematik, rechnen, Abakus Zahlen, Mathematik, rechnen, Abakus Public Domain

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fast beeindruckender (im negativen) finde ich die Tatsache, wie viele sich schon mit der einen Stelle vor'm Komma schwer tun.
 
Billionen (Trillions) oder Milliarden (Billions)?
 
@Ludacris: Was willst du uns damit sagen?
 
@Thomas Höllriegl: es ist ein riesen Unterschied ob hier von den englischen billions (zu deutsch) Milliarden oder von den deutschen Billionen (triliarden) gesprochen wird. Bei einer Billion waren das 31.400.000.000.000 stellen, bei einer (englisch) Billion "nur" 31.400.000.000
 
@Ludacris: Die Stellen stehen im letzten Absatz - es sind Billionen (31.415.926.535.897 Nachkommastellen)
 
@Breaker: Danke, hab ich überlesen!
 
@Ludacris: es sind "Deutsche" Billionen.
 
@Ludacris: Aus dem Kontext lese ich nun heraus, das es eine Frage hat sein sollen. OK, mir fehlte das Fragezeichen am Ende. Deswegen wusste ich mit der Aussage nichts anzufangen.
 
@Thomas Höllriegl: Ja, das hat mein Handy anscheinend verschluckt - ist mir aber auch nachträglich nicht mehr aufgefallen.
 
Interessant wären hier weiterführende Links denn da stehen einige Informationen nicht drinnen, die dazu noch interessant wären: Hat sie die Software selber geschrieben bzw. modifiziert? Wurde y-cruncher verwendet?
 
@Hans3: https://cloud.google.com/blog/products/compute/calculating-31-4-trillion-digits-of-archimedes-constant-on-google-cloud für sowas immer bei golem .de rein schauen...
 
@AGF-Master: thx
 
@Hans3: Nicht nur für Pi.

http://www.numberworld.org/y-cruncher/
 
Und was bringt das, außer Rechenzeit und damit Strom zu verschwenden?!
 
@DRMfan^^: Wir kennen Pi jetzt genauer, als die Wirklichkeit es abbilden kann. (Stichwort Planckeinheiten)
 
@DRMfan^^: War auch mein Gedanke. Energiesparen hier, Energiesparen da und für so was lässt man CPUs glühen.
 
@Paradise: Viel relevanter: Das, was bei dem was für Ethereum, Bitcoin und Monero verschwendet wird
 
@DRMfan^^: Schöner Kommentar. War auch meine Meinung und ich finde solche Berechnungen absolut hirnrissig, wenn damit Probleme gelöst werden, die gar nicht existieren. Hauptsache, es kann sich mal wieder jemand namentlich hervor tun. Man könnte es auch mit dem klassischen "Schwanzlängenvergleich" auf ein Level stellen.
 
@DRMfan^^: Das ist Wissenschaft. Pi an sich ist eine sehr faszinierende Zahl. Es wurde bewiesen, dass die Nachkommastellen niemals aufhören.

Mit mehr Nachkommastellen kann man aber weiter nach Mustern und Wahrscheinlichkeiten suchen. Alleine der Umstand, dass die Nachkommawerte im ersten Moment zufällig wirken, sich aber bei dieser Menge an Nachkommastellen peinlichst genau an eine Gleichverteilung von 0 bis 9 halten ist schon faszinierend. So auf die Art: Wenn du 3,141 hast kannst du daraus nicht schließen was die nächste Nachkommastelle sein wird. Im Mittel werden aber alle Zahlen doch wieder gleich oft vorkommen. Ein Paradoxon?
 
@Hans3: Nimm 100 identische Bälle, beschrifte je 10 mit den Ziffern (0-9). Ziehe mit zurücklegen (und mischen). Du kannst die nächste nicht vorhersagen und dennoch ist es eine Gleichverteilung. Warum sollte das ein Paradoxon sein?
 
@DRMfan^^: Ein Paradoxon ist es weil sich das widerspricht: Du spielst Roulette und setzt auf rot oder schwarz. Die letzten 100 Mal kam rot. Die Wahrscheinlichkeit, dass beim nächsten Wurf schwarz kommt ist trotzdem "nur" 50%. Aber wenn du noch eine Million Mal zuschaust dann wird sich das Ungleichgewicht wieder gegeben haben.
Es nennt sich übrigens "Gesetz der großen Zahlen".
 
Wie rechnet man sowas aus? Und wer sagt mir, dass an Stelle 2.3Milliarden nicht doch eine 2 mit einer 3 vertauscht wurde.... und überhaupt: WEN INTERESSIERT die 34 billionste Nachkommastelle einer offenbar unendlichen Zahl?! Kann man diese Rechenleistung nicht sinnvoller in die Krebsforschung stecken?! Brauchen wir wirklich soviele Nachkommastellen einer Zahl, bei der wahrscheinlich schon die ersten 10 Nachkommastellen für sämtliche Berechnungen reichen?!
 
@citrix no.4: Wie man das ausrechnen kann, siehe Wikipedia unter Kreiszahl. Gibt da echt viele Methoden. Eine davon erlaubt das relativ einfache errechnen neuer Stellen wenn man die davor kennt.
Dass die Stellen korrekt sind, lässt sich mathematisch beweisen. Dazu müsste jetzt ein Mathematiker die genaue Erklärung liefern.
Ich denke, hier geht es ums können, nicht und brauchen.
 
@Thomas Höllriegl: Früher wurden Berechnungen angestellt, um zu einem Problem eine Lösung zu finden. Heute werden Probleme berechnet und gelöst, die ohne elektronische Hilfsmittel überhaupt nicht aufgetreten wären.

Das Problem ist hier ganz einfach. Arbeiten, die man an eine Maschine abgeben kann, werden heute viel leichtfertiger machen gelassen, als Dinge, die man hätte selbst berechnen müssen. Da überlegt man zwei mal, ob die Berechnung Sinn macht, oder eher doch nicht.

Und diese Berechnungen nach der vollkommenen Kreiszahl Pi ist so bescheuerte Energieverschwendung, wie das Minen nach Coins aller Art!
 
@Hanni&Nanni: Jedes doofe Computerspiel ist eine solche Energieverschwendung. Was denkst du, wie viel Strom es kostet, die doofen Pocemon-Server zu betreiben? Oder Farmville oder sonstigen Nobrainer-Schrott. Für mich macht es mehr Sinn, Pi auf Billionen Nachkommastellen zu berechnen als Pokemon zu spielen, aber das ist Geschmackssache.
 
@Thomas Höllriegl: Für mich macht eigentlich beides Sinn ^^
 
@citrix no.4: So wild war die Rechenleistung gar nicht. Technisch war das sogar
eher vernachlässigbar. Denn die Berechnung lief ja in der Google-Cloud auf einer
ganz nomalen 2GHz-XEON-Standardeinheit, wie sie jeder andere auch kostenlos
nutzen kann(man braucht nur ein Google-Konto) Und es hätte auch jede andere
Cloud-Plattform sein können.

https://console.cloud.google.com/cloudshell/editor?supportedpurview=project&pli=1

In der Shell dann den Befehl:'lscpu' eingeben...damit man sieht worauf man da
hardwaremässig in der Google- Cloud arbeitet.

Sie brauchte also nur ein separates Cloud-Projekt dafür zu starten und die Berechnung
121 Tage lang im Hintergrund mitlaufen zu lassen.Hat die Google-Cloud vermutlich nicht
mal bemerkt, dass sie da gerade einen Weltrekord so nebenher aufstellt.
Weil es nur eines unter zig-Millionen Cloud-Projekten waren, die parallel laufen und
nicht einmal das rechenintensivste. Nur der benötigte Speicherplatz ist für Nicht-Googler
in der Größenordnung nicht mehr kostenfrei.
 
@Selawi: Google Cloud Shell is a shell environment for managing resources hosted on Google Cloud Platform. Die Server und Rechenleistung musst natürlich weiterhin bezahlen ;)
 
Bin ich der einzige, dem es seltsam vorkommt, dass die genannte Anzahl an Nachkommastellen (31.415.926.535.897) genau mit den ersten 14 Stellen von Pi (3.1415926535897) übereinstimmt?

Ist das jetzt ein Fehler in der Berichterstattung oder war es von Emma Haruka Iwao genau so beabsichtigt?
 
@AndyK70: War so gewollt
 
die datenmenge ließe sich ohne aufwand und ohne aufwendigen komprimierungs algo auf die hälfte redudzieren, da eine pi nachkommastelle immer nur 0 bis 9 sein kann. somit kann man mit einem byte ohne weiteres 2 nachkomma stellen abbilden... 00 bis 99. (die zahl 100 würde dann 00 darstellen, da eine normale 0 nur einstellig wäre...)

oder man packt die zahlen in nibbles. also 4 bit pakete. das wären nur ein paar taktzyklen bei der verarbeitung mehr. also kaum merkbar. haben wir damals auf dem c64 schon gemacht um doppelt so lange soundsamples mit 4 bit zu speichern. :-)
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