Android: Fast alle Apps geben Daten über die Nutzer an Google weiter

Die durchschnittliche Android-App sammelt eine recht solide Menge an Daten über ihren Nutzer - und vor allem Google wird dabei umfassend mit Informationen versorgt. Aber auch zahlreiche andere Firmen, für die Nutzerdaten einen wichtigen ... mehr... überwachung, Spionage, Beobachtung, Fernglas, Fernrohr Bildquelle: Pixabay überwachung, Spionage, Beobachtung, Fernglas, Fernrohr überwachung, Spionage, Beobachtung, Fernglas, Fernrohr Pixabay

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Die Gebildeten und mit Herrschaftwissen gesegneten nutzen die Dummen aus, so war es schon immer.
 
NEIN!
- Louis de Funes
 
@0711: doch!
 
@ger_brian: Och...
 
@0711: DAS war ein Schauspieler. Ein Superklasse für sich. So ein Talent wird es nie wieder geben. Heutzutage braucht man anscheinend nur noch einem Klischee entsprechen, aber kaum oder kein Talent mehr. Den Rest erledigt irgendeine Software. Schade!
 
Aber die Leute freuen sich weiterhin über günstige Android Handys und kostenlose Apps. Mir muss mal wirklich jemand erklären, wieso die Menschen wirklich glauben, dass andere gerne Dinge umsonst tuen, aber selber wollen sie für jede Kleinigkeit Geld bekommen. Ich werde es nie verstehen...
 
@JonteE: Ist nur bei kostenpflichtigen Apps und teuren Android-Geräten nicht anders. ;-)
 
@JonteE: Wenn du die Wahl zwischen teuren und kostenpflichtigen Apps und günstigen und kostenlose Dienste hast nimmst du doch lieber zweiteres. Zumindest wenn Qualität gleich ist. Und Daten werden doch bei beiden gleichermaßen behandelt. Nur die kostenlosen haben mehr user um davon leben zu können und die anderen brauchen neben den Daten auchh noch ein bischen Kleingeld vom User.
 
@JonteE: Nun verrate mir doch bitte was du als Alternative vorschlägst.
 
@andy01q: stimmt, Apple kommt ja so gar nicht infrage. Trotz dessen dass dort fast alles so funktioniert wie es funktionieren muss.
 
@P-A-O: Dann zahl ich weiterhin mit meinen Daten ( https://winfuture.de/comments/thread/#3244973,3245059 ) und außerdem einen Premium-Preis für die Marke und hab ein schwules Design (nichts gegen Homosexuelle).
 
@andy01q: der mit dem Design ist echt gut, zumal immer wieder gern kopiert. Aber lieber im Design, wovon es bei einem viereckigen Teil was auf der Vorderseite fast ausschließlich aus Display besteht schon gewagt ist die Optik zu vergleichen, als tief im System integriert ;)
 
@P-A-O: Goldener Käfig, der mich an allen Ecken einschränkt, dafür sorgt, dass alles teurer ist und verhindert, dass ich das System abdichte. Ist das tief genug im System?
 
@andy01q: und jetzt? Sorry aber das Argument mit dem goldenen Käfig ist dermaßen dumm dass mir dazu nicht mehr viel einfällt. Sicherlich gibt es einige Dinge die bei einem iPhone anders oder komplizierter zu lösen sind, aber nach der Freiheit verlangen meistens diejenigen die ihre Apps von irgendwelchen Boersen beziehen und das bei Apple ohne weiteres nicht so leicht möglich ist.
 
@P-A-O: Oder diejenigen, die mit AOSP XPosed und XPrivacy ihre Daten schützen und dank Wireshark mit Root das auch noch prüfen können.
Da dich das sicher nicht überzeugt werfe ich noch schlecht designte Hardware, grottenschlechte Reparierbarkeit, sowie Verarsche in Apple-Stores und aktives Vorgehen gegen Reperaturmöglichkeiten in den Raum.
 
@andy01q: Design ist Ansichtssache, mir gefällt mein iPhone X von der Optik besser als fast alles was der Androidmarkt zu bieten hat. Komischerweise wird gerade dieses schlecht designte Gerät gerne kopiert. Root, AOSP XPosed und XPrivacy sind Dinge....sorry aber es ist Aufgabe des Herstellers sich darum zu kümmern so etwas zu unterbinden und nicht der Nutzer. Es ist eine allgemeine Fehleinschätzung dass jeder der heutzutage mit einem Smartphone durch die Gegend läuft, fast schon Informatik studiert haben muss um sein Gerät halbwegs Sicher zu bekommen. Wie auch sonst liegt der Fehler im ach so tollen System. Die Reparierbarkeit.....großartiger Ansatz. Ich bin kein Elektroniker der seine Geräte selbst repariert, ich ruf bei Apple an oder geh im nächsten Store vorbei und die Sache ist erledigt. Von welcher Verarsche im Applestore redest ist mir schleierhaft, ganz im Gegenteil. Ich musste den Service von Apple bisher nur ein mal in Anspruch nehmen und war am Ende des Tages mehr als zufrieden. Defektes Display beim iPhone 7 wurde gegen ein neues Gerät getauscht weil das Display, trotz Termins nicht in dem Moment getauscht werden konnte. Klar, ich habe natürlich das Display bezahlt, das Gerät ist auch mir aus der Hand gefallen. Das wars dann aber auch schon.
 
@P-A-O:
"sorry aber es ist Aufgabe des Herstellers sich darum zu kümmern so etwas zu unterbinden und nicht der Nutzer"
Der Hersteller will ja gerade nicht unterbinden, dass die Daten abgeschnorchelt werden können. Im Gegenteil, er will sogar verhindern, dass der Nutzer das verhindert. Das ist bei Android der wichtigste Grund, warum die Bootloader mitunter ziemlich schwer zu knacken sind. Bei Apple geht es eher um den Kampf gegen Softwarepiraterie - ist eher ein legitimer Grund als bei Android. Das Verhindern des Verhinderns der Abschnorchelei gilt für Apple, für Google und für Microsoft. Für exotische Linux-Smartphones wohl eher nicht so sehr.
99,9% der Nutzer werden ihr Smartphone nicht abdichten und das ist okay so. Es ist trotzdem gut die Option zu haben.
"Komischerweise wird gerade dieses schlecht designte Gerät gerne kopiert. "
Es stimmt: Apple wird sehr viel kopiert. Aber Apple hat auch noch mehr selbst von anderen kopiert. Das Problem ist, dass bei bestimmten Designfehlern der Fehler nicht eingestanden wird. Ob das jetzt "You're holding it wrong" ist oder diverse Probleme mit Tastaturen oder mit Akkus (gab es vor ca. 10 Jahren schonmal und jetzt neulich nochmal) oder mit Unibodies, die keine sind und dort zusammengeklebt wurden, wo die Hitze entlangläuft... Apple macht tendenziell eher mehr schwerwiegende Fehler als andere, aber das kommt mir wahrscheinlich auch nur deswegen so vor, weil es dort mehr Publik wird. Was mir aber stark auffällt ist, dass die Nutzer bei solchen Fällen immer über Jahre hängen gelassen werden und kein anderer Hersteller verliert so viele Klagen bei denen es um simple Garantie-Ansprüche geht. Wenn Samsung Scheiße baut stehen die wenigstens dazu und zeigen Kulanz. Bei Apple hoffst du, dass möglichst bald jemand andres eine Klage für dich gewinnt.
"ich ruf bei Apple an oder geh im nächsten Store vorbei und die Sache ist erledigt"
Ja, ganz exakt. Wenn es jetzt ein durch Designfehler zerbrochenes Macbook gewesen wäre hättest du ganz schnell ein neues Macbook verkauft bekommen.
https://www.youtube.com/watch?v=o2_SZ4tfLns
Erfahrungen, die ich über die Familie gemacht habe reihen sich da wunderbar ein. Zum Beispiel hat sich eine Cousine ein Mac Book Air für eine 4-stellige Summe gekauft. Zu Hause angeschaltet, Passwort vergeben und... Passwort direkt vergessen. Der Mediamarkt/Saturn von dem sie das Teil hatte hat ihr da nicht helfen können. Ich hab ihr gesagt, dass sie halt zum nächsten Apple-Shop gehen soll. Die wollten 100€! Das Teil lag dann 4 Monate lang rum bis ihr Vater das Teil zurückgesetzt bekommen hat.
" Ich bin kein Elektroniker der seine Geräte selbst repariert"
Das sind wenige. Gut, in meinem Umkreis die Mehrzahl, aber eine TU ist da kein Maßstab. Es geht aber eben auch darum, dass Apple selbst nicht viel repariert. Und wo man für 50€ (oder gar gratis) was reparieren könnte kann es sein, dass Apple repariert aber 500€ verlangt.
 
@andy01q:
Der Hersteller will ja gerade nicht unterbinden, dass die Daten abgeschnorchelt werden können.

Ja, danke. Und genau da hört das Thema auf und ist selbst geschenkt noch zu teuer. Und nein, selbst basteln, Custom Rom und der ganze Bullsh.. ist nicht. Und nein, es geht bei dem Thema nicht um MacBooks sondern um Handys. Ein neues bzw. Austauschgerät bekommst du in dem Bereich meistens noch nicht mal während der Garantie mal eben so.
 
Bei der Überschrift könnte man ja gerade meinen, dass das was Neues ist...
 
Wie sieht das wohl bei Apple-Geräten aus? Die verdienen ja wenigstens was an der Hardware, so dass sie nicht auf die Kundendaten-Verkaufserträge angewiesen sind.
 
@jackattack: Hängt davon ab. Apple wird die Daten schon haben. Ebenso Dritte, wenn man iOS-Apps mit Google Analytics trackt oder mit AppsFlyer oder mit wem auch immer

Probiers mal aus: "Apple also offers data downloads in the privacy section of its website" Dürfte dann alles drinstehen, was sie personenbezogen/auf Accountbasis an Daten haben. Der Rest steht da https://www.apple.com/at/legal/privacy/de-ww/
 
@jackattack: Das wurde nicht untersucht mit folgender Begründung:
"We did not study the Apple iOS App Store because there are no equivalently scalable
iOS app collection and analysis methods"
 
@Stefan1: Wäre das nicht Apple Analytics (und noch relativ viele andere Tracking-Möglichkeiten für iOS-Apps)? http://www.businessofapps.com/guide/app-analytics/#30
 
@wertzuiop123: Es wurde so im Dokument begründet, weshalb iOS Apps nicht untersucht wurden. Ich habe lediglich die Fußnote zitiert.

Bei den untersuchten Apps handelt es sich laut dem Dokument um Apps von Alphabet (also Google selbst), Facebook, Twitter, Verizon, Microsoft, Amazon, Unitytechnologies, Chartboost, Applovin, Cloudflare und Opera.

Der angebende Link mit der vollen Liste funktioniert irgendwie nicht.
 
@Stefan1: Ja, deswegen stelle ich mir die Frage ^^ Habe Apple Analytics noch nicht benutzt oder kenne keine App, die dies nutzt, Die meisten Apps werden wohl Google Analytics oder Adobe Analytics eingebunden haben (Bis auf Facebook, Amazon und die größeren)
 
@jackattack: Apple "verkauft*" deine Daten wie Facebook und Google auch. Wenn auch zugegeben in geringerem Ausmaß.
https://eu.usatoday.com/story/tech/talkingtech/2018/04/17/apple-make-simpler-download-your-privacy-data-year/521786002/
(abgesehen von dem 9 Mrd$ Deal mit Google haben sie ihr eigenes Werbenetzwerk und verkaufen iOS-spezifisches ad-Targeting an andere Werbenetzwerke.)

*Du kannst offiziell weder von Google, noch von FB, noch von Apple direkt Datenpakete von anderen Usern kaufen, aber alle drei Firmen verkaufen Dienste, die auf Nutzung deiner Daten basieren.

Die Relativierung von wegen "geringerem Ausmaß" ist eigentlich blanker Hohn, weil gerade eben die Daten von Apple ergeben haben, dass Apple-Nutzer mehr ausgeben als Nutzer anderer Plattformen und Apple-User deswegen mehr ausgeben müssen, wenn eine Website sie als solche erkennt.
 
Das Tracking von Webseitenbesuchern findet vor allem über Google Analytics statt, was weder mit Werbung noch mit Social Buttons zu tun hat.
Dieses Webmastertool, von Google natürlich kostenlos bereit gestellt, ist der Datenstaubsauger für Google schlechthin.
 
Bin ich froh, dass mein Lumia 950XL noch läuft.
 
@nokiaexperte: Es gibt über 24 Analyse-Tools für Apps. Als App-Entwickler kannst du AppsFlyer, App Annie, Tune, Localytics, Countly, GameAnalytics, AppAnalytics, MoEngage, Adjust oder Appboy in Windows Mobile-Apps integrieren, um zu sehen, wie sie genutzt wird. Google Analytics ebenfalls als wohl häufigste Methode https://msdn.microsoft.com/en-us/magazine/mt238405.aspx
 
@wertzuiop123: Man kann, aber realistisch gesehen, wer macht sich noch die Mühe bei Windows Phone?
 
@nokiaexperte: Eine App ohne Tracker? Ist wie eine Website ohne Tracker. Wie soll der Auftraggeber irgendwelche Rückschlüsse ziehen? Würde sagen kaum einer verwendet gar keinen Tracker. Außer bei Apps, die nicht wirklich was können (Taschenlampe-App? da gibt die Plattform die Downloadzahlen aus. mehr wirds da nicht brauchen), v.a. bei Apps, die Werbung beinhalten sind diese Statistiken essentiell

PowerApps bietet MS schon ein relativ starkes Analyse Tool, das man einfach integrieren kann. https://docs.microsoft.com/de-de/powerapps/administrator/app-analytics Die meisten nutzen dennoch google (zumindest im DACH-Raum)
 
@wertzuiop123: Ich wollte mit meinem Comment was bestimmtes sagen und keine Grundsatzdebatte auslösen, was alles möglich ist. Entweder Du verstehst es, oder nicht.
 
@nokiaexperte: Schon klar, nur wollte ich damit sagen auch deine Apps auf deinem Lumia 950XL werden von wem auch immer getrackt. Entweder Du verstehst es, oder nicht.
 
@wertzuiop123: Als ob ich das nicht wüsste ...
 
@nokiaexperte: o7 und [re:1]nokiaexperte am 24.10.18 um 15:04 Uhr klingt nicht danach
 
Ihc empfehle die App "My Android Tools Pro". Mit ihr kann man in jede App "hineinschauen" und gezielt einzelne Komponenten wie z.b. Google Analytics deaktivieren.
 
@Reinhard62: Danke für den Tipp
 
@Reinhard62: Nutze die schon seit der Version 1.3 sehr gute App...
 
@Reinhard62: im PlayStore gibt es die unter dem Namen aber nicht, oder?
 
@der_ingo: Ich hatte die App damals aus dem PlayStore. Vielleicht gingen Google die "Eingriffsfähigkeiten" der App zu weit und sie wurde aus dem Store verbannt. Keine Ahnung. Müsste aber auf sonstigen Seiten zu finden sein.
 
@Reinhard62: ja, aber Apps aus fremden Quellen zuzulassen, d.h. die Sicherheit des Handys zu verschlechtern, dürfte keine gute Basis sein, wenn man eigentlich die Sicherheit und Privatsphäre verbessern möchte...
 
@der_ingo: da auch der playstore nur bedingt als sichere herkunftsquelle genannt werden kann ist es wohl eher besser apps direkt vom erzeuger zu installieren und bei bedarf deren Installation zuzulassen (was ja als temporärer zustand ausreicht)
 
Ein Hoch auf BlackBerry OS10!!! Mögest du noch viele Jahre deinen Dienst verrichten!
 
@bebe1231: Das stimmt allerdings. Was ich weiß hat Google noch keine SDK / oder hatte keine für BlackBerry OS. Da bleibt nur BlackBerry Analytics oder Flurry analytics.

App Entwickler konnten aber das Measurement Protocol einbinden, um trotzdem Google Analytics zu nutzen https://developers.google.com/analytics/devguides/collection/protocol/v1/devguide
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