Kuriose Grab-and-Run-Überfallserie auf Apple Stores in Kalifornien

Apple Stores waren bereits häufiger ein beliebtes Ziel für Langfinger. Doch die Überfallserie, die sich aktuell im US-Bundesstaat Kalifornien ereignet, sucht noch ihresgleichen: Seit Mai wurden dabei Produkte im Wert von über einer ... mehr... Apple, Store, Apple Store, Apple Retail, Scottsdale Bildquelle: Apple Apple, Store, Apple Store, Apple Retail, Scottsdale Apple, Store, Apple Store, Apple Retail, Scottsdale Apple

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Also so wie das aussieht sollen die Mitarbeiter wohl gar nicht eingreifen. (Apple wird da wahrscheinlich versichert sein) Anders kann ich mir das entspannte zuschauen der anderen nicht erklären. Auch wenn man 21 mal beim ausräumen erfolgreich ist, scheint da auch niemand ernsthaft etwas dagegen unternehmen zu wollen... Am einfachsten wäre ja die Dinger anzuschliessen... Scheinbar alles einkalkuliert.
 
@detroxx: Kein Arbeitgeber mit Verstand würde ein Eingreifen seitens der Mitarbeiter verlangen.
 
@New_world_disorder: in den USA wo ich schießen darf? ... Das wäre wie Schiessbuden schiessen.
 
@serra.avatar: Ja, fröhliches Schießen! Mal triffst du den Dieb, mal triffst du den Kunden... Ist Diebstahl überhaupt eine Notwehrsituation? Ich würde ja sagen nein, weil keine Person bedroht ist.
 
@dpazra: Ja, Notwehr ist auch durch Diebstahl gerechtfertigt. "Notwehr kann zum Schutz eigener und fremder Individualrechtsgüter ausgeübt werden, etwa Leib, Leben und Eigentum."
 
@dpazra: Wann ist der Diebstahl denn (in den USA) wirklich begangen und somit sowas wie ein schießen "dürfen" einigermaßen gesetzlich abgesichert ? Doch erst wenn derjenige den Kassenbereich, womöglich sogar erst wenn er die Ausgangstür des Ladens passiert hat ? Stelle ich mir spontan etwas schwierig vor, dann bzw. in der Engstelle niemanden anderes mit zu verbleikugeln.
Mal ganz davon abgesehen, das ja nachwievor unklar ist, welche Mitarbeiter Verhaltensvorgaben und Einschränkungen Apple denn überhaupt hat in den USA..
 
@-=|Sneaker|=-: Ich präzisiere: wahrscheinlich tödliche Notwehr. Es darf ja in DE z.B. kein krasses Missverhältnis aus dem angegriffenen Rechtsgutachten und dem, was man bei der Abwehr verletzt, bestehen. Es ist ja ein Unterschied, ob man einem Dieb etwas entreißt und ihm dabei ein paar blaue Flecke zufügt oder ob man auf ihn schießt.
 
@dpazra: naja... Gleiches gilt ja auch für Lehrer. Bei denen soll es ja auch heissen: Feuer frei.

Zur Not gibt es ja auch Taser. Oder schnell verriegelbare Türen.
Kann man ja auch zum Schutz nehmen...
 
@tomsan: Naja, den Vorschlag haben die Lehrer entsprechend begeistert aufgenommen.

Ich muss auch sagen, dass ich von schnell verriegelbaren Türen nichts halte, das zwingt die Diebe ja in die Konfrontation mit den Verrieglern um zu entkommen. Tazer können auch Kunden erwischen und als Kunde würde ich da definitiv meine Ansprüche geltend machen, wenn ich zu Unrecht getazed werde.

Gefahrenabwehr ist Aufgabe der Polizei und das ist auch besser so. Für den Verdienst eines Verkäufers würde ich auf keinen Fall den Helden spielen um meinen Arbeitgeber vor Verlusten zu schützen und die erste Priorität eines Stores sollte sein, dass eine Gefahrensituation für Personal und Kunden möglichst schnell vorbei und möglichst wenig eskaliert ist.

Ich würde sagen, dass Apples Gefahrenabwehrstrategie sich auf Mittel konzentrieren sollte, die ihr Personal nicht in eine Konfrontationssituation mit Kriminellen bringen. Das können passive Mittel sein, wie Tracker in Vorführgeräten, Erfassung von Seriennummern bei Zubehörteilen, die im Regal landen werden, so dass man später die Täter beim Verkauf des Diebesguts erwischen kann, ein Store-Layout und eine Form der Produktpräsentation, welche die massenhafte Entnahme erschwert, usw. usf.
 
@detroxx: Wobei der tatsächliche Schaden eh geringer ausfallen dürfte, da die wahrscheinlich den Verkaufspreis als Schaden angeben.
 
@TobiasH: Welchen Preis denn sonst ?
 
@New_world_disorder: Produktionskosten wird er meinen. Der reale Schaden wird nicht der Verkaufspreis sein, vorallem nicht mit Steuern, noch wird glaube ich auf gestohlene Ware keine MWST erhoben. Des Weiteren könnte man meinen das die Marge etc rauszurechnen ist, auf der anderen Seite geht der Gewinn bei Diebstahl mindestens teilweise verloren (Gerät kann ja nicht mehr gekauft werden bis ein Nachproduziert ist hat der Kunde ggf. ein Android gekauft). Garantiekosten werden wohl auch keine für diese Geräte entstehen sonst hat man ganz schnell sein Gerät zurück und einen Kaufer von Hehlerware mehr verknackt.
 
@Nero FX: Das ist aber faktisch nur zum Teil richtig, denn abgesehen von der Steuer, welche logischweise abgezogen werden sollte, geht dem händler der komplette Verkaufspreis flöten und nicht nur die Materialkosten.
 
@New_world_disorder: Der volle Preis? Nein. Seine Gewinnmarge kann er ja mit einem anderen Gerät trotzdem verdienen. Eher verliert er den Einkaufspreis.
 
@Nero FX: Wenn ich 2 Gräte habe , eines gestohlen wird, kompensiere ich den Verlust mit dem verbliebenden Gerät? Seltsame Logik.
 
@New_world_disorder: Du kompensierst den verlorenen Gewinn von Gerät 1 (geklaut) durch ein 3. Gerät was du einkaufst. Dafür zahlst du den Einkaufspreis nicht deinen eigenen Verkaufspreis. Der Kunde kommt ja trotzdem zu dir.
 
@detroxx: Also bei uns sind in Elektromärkten alle Geräte gesichert da ist so etwas gar nicht möglich. Wenn Apple meint das "Anschliessen" doof ist müssen Sie eben mit Diebstahl leben und mehr Versicherungsprämien zahlen, die Apple Kunden zahlen doch alles.
 
Mich wundert das die Geräte nicht gesichert sind, bei uns hier im Blödmarkt sind die mit 30-40 cm "Stahlbändern" gesichert, da braucht es einen Bolzenschneider, nebenbei wenn man zu stark zeiht kommt ein (für mich) sehr unangenehmer Alarm.
 
@Kribs: Oder noch besser: warum stellt man voll funktionsfähige Geräte aus?
Und nicht wie mittlerweile schon fast üblich Geräte mit einem speziellen "Aussteller OS"?
 
@sunrunner:weil die eh deaktiviert werden können von Apple und wohl auch deaktiviert werden. Ist ja egal was für ein OS da drauf ist, wenn die Hardware ausgeschlachtet wird.
 
@Darkcloud: Ja, gut. Wenn es denen wirklich nur um die Teile geht ist es von Apple echt dämlich die so komplett ohne Sicherheiten im Laden stehen zu lassen.
 
Kein Security am Eingang, der mal abschließen kann und die Polizei ruft?
 
Wo ist Dirty Harry wenn man ihn mal brauchT?
 
@LastFrontier: Der guckt sich die Radieschen ..äähh die Apple Geräte schon lange und nurnoch von unten an ? ;-)
 
@DerTigga: Hast du eine Todesanziege gelesen? Der lebt noch und ist jetzt 88. Kommt dann bestimmt im elektrischen Rollstuhl.
 
@LastFrontier: Du meinst also, der stirbt genauso langsam wie John McClane ? ;-)
 
@DerTigga: Dirty Harry ist unsterblich. Nur Chuck Norris kann ihm das Wasser reichen.
Vielleicht auch noch MacGyver.
 
Ich vermute mal, dass es für Apple Produkte nicht sowas wie Kensington Schlösser gibt?
 
@erso: Doch.
 
@LastFrontier: Warum nur kommt dann keiner von den Mitarbeitern auf die Idee, die Geräte abzuschließen? Falls ein Kunde dann das Gerät ohne Kabel mal in der Hand halten will, wird es bestimmt einen Angestellten mit Schlüssel geben.

Einfach gesprochen, lassen die in den Stores praktisch nicht gesicherte Waren im Wert von mehreren 1000 USD in der Nähe vom Ausgang liegen und wundern sich, dass geklaut wird.
 
@erso: Na - die Amis sind doch alles friedliche und harmlose Menschen.
Wundert mich auch. Die Weltgrösste Knastindustrie glaubt bis zum letzten an das gute im Menschen.
 
@LastFrontier: nee, die neuen MacBooks haben tatsächlich kein Kensington mehr. Das Gehäuse ist zu dünn als dass man das Schloss nach dem horizontalen reinstecken in die Vertikale drehen könnte. Dasselbe gilt übrigens für andere Ultrabooks wie das Surface Book genauso. Bei Dell gibt's mit Noble Locks mittlerweile ein anderes System, das auch mit schlanken Laptops zurecht kommt.
 
@jakaZ: Scheint aber andere Möglichkeiten zu geben. Bei den Mediamärkten ist auch fast alles angekettet. Schau ich mir am Wochenende mal an wie die das machen.
 
"Denn Apple kann diese Geräte schnell deaktivieren, sodass sie so zunächst für die Diebe gar keinen Wert haben dürften."

Ich besitze nichts von Apple, daher meine Frage. Werden die Geräte beim Kauf registriert oder woher weiß Apple was geklaut wurde und was noch im Laden rum liegt?
 
@ExusAnimus: Man kann z.B. ein iPhone mit einer Apple ID verknüpfen und dieses mit der App "Find My iPhone" aus der Ferne tracken, sperren und komplett löschen. Ähnliches sollte auch mit Android Systemen möglich sein.
 
@ExusAnimus: Der Eigentümer eines iPhones kann genau wie der Eigentümer eines Androiden sein gestohlenes Gerät orten und löschen. Das ist doch nun wirklich nichts Neues mehr.
 
@New_world_disorder: Ja der Eigentümer macht diesen Schritt, aber woher weiß Apple welches Gerät geklaut ist?

Beispiel, mein Handy wird geklaut, dann kann ich es mithilfe meines Accounts orten, heute kein Problem mehr.
Aber wenn ich im Laden ein iPhone klaue, komplett Originalverpackt. Dann wäre dieses Gerät laut Text für mich wertlos da es von Apple deaktiviert werden kann. Woher weiß Apple in diesem Fall dass ich es geklaut habe? Seriennummer und alles andere verwertbare klaue ich in diesem Fall doch gleich mit. Auf dem Lieferschein des Händlers steht zwar ein iPhone und die gelieferte Menge, aber auch keine Seriennummer oder etwas was auf mich zurückführen könnte.
Deshalb die Frage, woher weiß Apple welche Geräte geklaut sind und warum ist es Wertlos für mich? Hoffe du kannst meinem Gedankengang folgen ^^
 
@ExusAnimus: In dem Video klauen die Diebe die ausgestellten iPhones, und die werden registriert sein. Die verpackten iPhones für den Käufer sind im Lager verschlossen.
 
@shawn777: guter Einwand ^^ ich hab das Video nicht gesehen und ging davon aus dass Neuware dabei war. Weil ich mir nicht vorstellen konnte dass allein durch Ausstellungsstücke solche Summen zusammen kommen
 
@ExusAnimus: Als Laden weißt du welche Seriennummern sich in deinem Besitz befinden. Beim Einbuchen bei der Warenannahme werden diese anhand des Lieferscheins erfasst, und beim Verkauf auch. Du schaust also einfach nach welche du tatsächlich noch hast und gleichst das Ergbnis mit dem ab, was du haben solltest. Was fehlt meldest du an die Polizei -> Geräte lassen sich dann erst gar nicht in Betrieb nehmen.
 
@mreyeballz: Ist das mittlerweile so? Ich war bis 2007 bei einer Expert Filiale im Verkauf, unter anderem Handyabteilung und da standen keine Seriennummern. Da sah der Lieferschein ungefähr so aus.

1. T-Mobile MDA x5
2. Siemens S65 x20
3. HAMA Ladekabel x8
Usw

Da Standen nur die Positionen und die Stückzahl, aber keine Seriennummer.

Beim Verkauf gab es dann 2 Abläufe.
Wollte ein Kunde nur das Gerät ohne Vertrag, dann wurde dem Kunden das Gerät in die Hand gedrückt, Rechnung gedruckt und Verkauft. Auf der Rechnung wieder keine Seriennummer.
Wollte der Kunde ein Gerät mit Vertrag, musste man erst da die IMEI auf der Plattform des Providers eintragen.
Also nur beim erstellen eines Vertrages bekamen die Verkäufer die Seriennummer zu Gesicht, ansonsten nie.

Auch wurde mal Nachts eingebrochen und fast nur Handys geklaut. Weder Polizei, noch Versicherung wollten Seriennummern. Da wurden nur die Modelle und die Stückzahl abgefragt
 
@ExusAnimus: Arbeite bei einem MM, uns sind sämtliche Seriennummern bzw. IMEIs - zumindest von Apple und Microsoft Surface Geräten - bekannt. Haben gelegentlich Diebstahl und Einbruch, melden diese dann an die Polizei. Verkaufsbelege für Handys, Tablets, Laptops erfordern eine Seriennummer, geht ein Kunde ohne Beleg zur Kasse, wird diese dort erfasst, sonst lässt sich kein Bon drücken.
 
@mreyeballz: Wie schaut es abseits von Apple und Microsoft bei euch aus? Denn das gab es zu meiner Zeit noch nicht ^^
Ich weiß nicht wie es aktuell in besagter Expert Filiale ist, aber zumindest damals hat sich niemand für Seriennummern interessiert.
 
@ExusAnimus: Alle Geräte aus den genannten Produktgruppen + ein paar mehr kommen mit SN / IMEI auf dem Lieferschein. Über das "optische Archiv" lassen sich die Lieferscheine jederzeit abrufen, da sie bevor sie wegkommen abfotografiert und gespeichert werden. Ist natürlich ein gewisser Aufwand zu rekonstruieren was fehlt da es nicht in einer Datenbank erfasst wird, aber es ist durchaus möglich. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war Verkauf ohne Seriennummer möglich, inzwischen ist das systemseitig ausgeschlossen.
 
@mreyeballz: interessant was sich seitdem geändert hat. Danke für die ausführliche Antwort :)
 
@ExusAnimus: Die Vorführgeräte haben zum einen eine spezielle Software drauf und sind zum Anderen bei Apple registriert.
 
@New_world_disorder: Was ist an der Software anders? Oo
 
@ExusAnimus: Präsentationsoftware, soweit ich weiß.
 
@ExusAnimus: Schon mal das Wort "Logistik" gehört ?
Im Normalfall haben die Verpackungen irgendwelcher technischer Geräten einen oder
mehrere Barcodes. Einer dieser Barcodes ist die Seriennummer und die wird beim
Wareneingang erfasst. Somit ist ein Gerät sobald es durch den Wareneingang gelaufen
ist, lückenlos für die Lagerverwaltung/Verkauf/ Umtausch/Reparatur evtl.Entsorgung etc
eigentlich fast für seine gesamte Historie erfasst. Bei großen Firmen geht das noch weiter
bis zum Hersteller/Zentrallager/Versandwesen u.s.w. Das ist Standard in der heutigen
Logistik.

Und so etwas in der Art dürfte es auch bei Apple geben
Ein geklautes Gerät zu identifizieren, ist somit wirklich kein Problem.
 
@Selawi: Klar. Ich hab es halt nur mit eigenen Erfahrungen verglichen und da wurde nichts gescannt. Da wurde einfach nur Stückzahl gezählt und eingebucht. Im Warenwirtschaftssystem wurde da auch nie eine Seriennummer erfasst. Da gab es nur Artikelbezeichnung und Stückzahl.
Aber wenn es die Apple Stores so handhaben wie von Dir beschrieben, dann ist die Identifikation möglich. ^^
 
keine Security an der Tür?
also in Hamburg schon. kann mir das bei den ubervorsichten Amerikanern kaum vorstellen....
 
@tomsan: Die wollen halt eine offene Atmosphäre in ihren Stores haben. Ist dann halt ne Abwägungssache.
 
@Darkcloud:

hm?
Ich meine doch: in HH gibt es "Türsteher". Und die kommen auch nicht bedrohlich rüber. Bei Mediamarkt und Saturn hier auch.....
 
@Darkcloud: Warum? Ich meine die US Amerikaner schießen doch gerne Menschen über den haufen. Das würde ja auch eine offene und gewohnte Atmosphäre schaffen.
 
nuja trifft ja keinen armen...
 
Es bringt nichts Apple Geräte aus dem Applestore zu klauen, außer für Ersatzteile eventuell.

Die Demogeräte sind mit Extras ausgestattet, heißt sobald das WLAN / Bluetooth nicht mehr erreichbar ist, ist das Gerät komplett nutzlos und daher nur teurer Elektroschrott nach einem Diebstahl.

Das ist auch der Grund, warum die Geräte nicht an die Tische gekettet sind und jeder sie gemütlich in der Hand nehmen kann.
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