Vodafone muss in Deutschland die "Schattenbibliothek" LibGen blocken

Provider-seitige Sperren standen in Deutschland bisher nicht unbedingt an der Tagesordnung, ein Urteil des Landgerichtes München hat nun aber eine derartige Blockade ausgesprochen. Demnach muss Vodafone die Library Genesis (LibGen) sperren, das ist ... mehr... Forschung, Forscher, Wissenschaftler Bildquelle: Research Development and Engineering Command / Flickr Forschung, Forscher, Wissenschaftler Forschung, Forscher, Wissenschaftler Research Development and Engineering Command / Flickr

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Tja, wehret den Anfängen; die Zensur in Deutschland nimmt Züge an, die einem Vollblutdemokraten das Blut gefrieren lassen müsste.
 
@SweetFalke: Welche Zensur? Ich muss wohl blind sein, aber ich sehe sie nicht.
 
@Alexmitter: Das ist dieselbe Art von Zensur wie an jedem Kippenautomaten: Wenn ich nicht regulär für die Ware zahle, ist mir der Zugriff darauf versperrt. ^^

Ja, das Wörtchen "Zensur" wird heutzutage extrem inflationär benutzt...
 
@DON666: Sehr schöne Analogie. Der Urheberrechtsverletzer ist also der Konsument, nicht der Anbieter. Interessante Einstellung, aber ok. Um nochmal auf deine Analogie zurück zu kommen. Gehöre ich also der "Ethnie" Vodafone an, darf ich keine Kippen mir unentgeltlich holen, als Telekomiker aber habe ich noch zugriff auf die Kippen, unentgeltlich (unabhängig ob es nun legal ist oder nicht)? Passt also nicht wirklich, sondern wirkt eher nach richterlich verfügter Zensurwillkür
 
@Motverge: Unsinn. Wie im Artikel erwähnt, ist sicherlich VF lediglich der erste Provider, der dran ist. Die anderen werden da garantiert noch folgen. Und welches Recht hast du, unentgeltlich auf die Informationen dieser Verlage zuzugreifen? Richtig, keins.

Ich hätte statt dem Kippenautomaten auch einfach "Laden" schreiben können, an der Aussage ändert sich nichts.
 
@DON666: Mir geht es eher um die Analogie selbst. Diese ist schlicht Unsinn.
 
@Motverge: Selbstredend ist der Konsument, der solch ein "illegales" Angebot nutzt, ebenfalls Urheberrechtsverletzer, was denn sonst? Hehlerware gehört doch auch nicht mir, nur weil ich vielleicht nicht weiß, dass das Zeugs geklaut ist.

Keine Ahnung, was dein Problem ist.

EDIT:
Außerdem wird der liebe Konsument in diesem Fall ja noch nicht einmal kriminalisiert, sondern es werden lediglich die Zugriffsrechte wieder geradegerückt. Was das mit "Zensur" zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.
 
@DON666: Lieber DON666, lass mich dich jetzt mit auf eine gedankliche Reise nehmen, damit auch du evtl. Empathie für Piraten ("ARRRRR"- mit Augenklappe und Enterhaken) empfinden kannst. Stell dir vor du gehst als deutscher Student jeden Tag zur Uni und bist fleißig, hast eine gut ausgestattete Bibliothek zur Verfügung und auch Zugang zu den online Angeboten der oben genannten Verlage. Nichtsdestotrotz hast du zusätzlich einen Kleinwagen in deinem Bücherregal stehen (kleine Metapher, der Wert ist gemeint) weil ausgewählte Werke trotz hoher Abonnement Zahlungen der Bibliotheken an die lieben Verlage nicht enthalten sind. Nun für den deutschen Studenten ist sagen wir mal "LibGen" nur zweitrangig von Intresse, da ebend viel Geld von Universitäten an die Verlage abfließt. Stell dir ferner vor du bist ein Student in Nepal, Vietnam, Süd Afrika, ... (Liste kann bliebig mit Staaten auserhalb Europas und Nord Amerikas verlängert werden), dann bist du auf Angebote wie LibGen und Co. angwiesen um überhaupt ein adäquates Studium absolvieren zu können, da dort der Geldbeutel der Universitäten deutlich kleiner ist als in Mitteleuropa. An diesem Punkt sehe ich z.B. das Menschenrecht von den Geschäftsmodellen dieser sauberen Wissenschafts Verlage berühert. Als Student auserhalb von Europa und Nord Amerika bist du ein Student zweiter Klasse, weil dir Wissen wissentlich vorenthalten wird und Menschen zweiter Klasse sollte es doch eigentlich nicht geben. Ferner sollte Wissen auch jedem Menschen zugänglich sein, ohne rücksicht auf die monetären Mittel, denn ohne Bildung für alle kann es keine Wissensgesellschaft geben. (PS.: Ich scheiße bewusst auf die deutsche Rechtschreibung, meine Botschaft sollte trotzdem deutlich sein.)
 
@MMc: Das ist eine menschlich sehr nachvollziehbare Geschichte, und ich wäre sicher der letzte, der nicht eine solche sich bietende Möglichkeit selbst auch nutzen würde. Darum ging es aber (zumindest mir) bei der vorangegangenen Diskussion nicht, sondern mein Ansatz war - falls du dich entsinnst - der inflationäre Gebrauch des Begriffs "Zensur", der - und dazu stehe ich nach wie vor - in diesem Zusammenhang völlig unangebracht ist. Wir reden hier von Bürgern eines der reichsten Länder auf diesem Globus, denen der unrechtmäßige Gratiszugang zu eigentlich Kostenpflichtigem nun abgedreht wird. Das hat halt eine etwas andere Qualität als der Chinese oder der damalige DDRler, der keine Nachrichten lesen darf, die nicht von der Partei durchgewunken wurden.
 
@MMc: Kannst Du das mit den hohen Abo-Abgaben der Bibliotheken mal präzisieren? Abo-Abgaben für geschriebene Werke gibt es nicht, außer Abos bei Zeitschriften.

Für geschriebene Werke enthalten die Kosten bei den Kauf / Erwerb alle Abgaben für Verlage / Autoren / AG-Wort (inkl. ermäßigter Umsatz-Steuersatz von 7%).

Kompliziert wird es mit der Steuer bei E-Bundles. Aber Steuer ist hier nicht das Thema.

Für E-Books wird zunächst die Vergütung zwischen Verlag und Autor ausgehandelt und ist dann Bestandteil des Preises. Einnahmen des Autoren berechnen sich dann an der Auflage / Anzahl der verkauften Titel bzw. Ausleihen (Onlineausleihen) Aber nicht bei allen E-Books. Dies vorrangig nur bei Titeln mit Kopierschutz (hartes DRM).

Bei E-Books zur Online-Ausleihe müssen die Verlage ihr Einverständnis geben. Bibliotheken müssen für jedes Medium, das sie über die elektronische Ausleihe anbieten wollen, zuvor eine Lizenz erwerben. Dazu müssen sie entweder selbst Lizenzverhandlungen führen oder sie nutzen die Dienste der Ausleihplattformen wie Onleihe divibib GmbH aus Wiesbaden und die Ciando library der ciando GmbH aus München. Die Bibliotheken können dann aus den bereitgestellten Datenbanken diejenigen Titel auswählen und entsprechende Lizenzen mit den Ausleihplattformen abschließen für die Online-Ausleihe. Diese Titel haben alle ein hartes DRM.

Das Verfahren für E-Books ohne Kopierschutz, die es aber defacto in Bibliotheken nicht gibt, verläuft fast wie normaler Buch- / Medienkauf.

Bei E-Titeln ohne Kopierschutz sind die Kosten beim KAUF derselben enthalten. Abgaben an AG Wort gibt es nicht, da diese hierfür keine Anmeldungen der Autoren annimmt und nicht einzieht. Grund, weil sich die Anzahl der Kopien nicht ermitteln / kontrollieren läßt.

Für Kopien mittels Fotokopierer sind die Kosten im Preis des Kopiergerätes enthalten.

Noch ein Hinweis von wegen Abo-Abgaben der Bibliotheken: Überwiegend erhalten Bibliotheken einen Bibliotheksrabatt von 5 % auf gekaufte Titel bei Sach- / Fachliteratur. Aber nicht bei allen Verlagen.
 
@Kiebitz: Herzlichen Glückwunsch, du hast mich mit deiner Haarspalterei und Spitzfindigkeit ertappt. Ja, ich beziehe mich auch auf anderweitige Lizenzgebüren für e-Bibliotheken (z.B. Springerlink). Ich stehe in der Materie nicht so im Saft wie du, jedoch meine ich gehört zuhaben (in einem Gepräch in der Bibliothek), dass aus Kostengründen schon abgewägt würde, welche Abos / Lizenzen überhaupt noch erworben würden. Hier frage ich mich dann, wenn schon eine der größten Universitäten Deutschlands sich diese Kosten nicht mehr leisten kann / will. Wie arg steht es dann um kleinere Universitäten und Hochschulen in Deutschland oder Bibliotheken auf der ganzen Welt. Auf LibGen aufmerksam wurde ich übrigens erst vor kurzem durch einen Kollegen aus der Ukraine, als mal wieder ein Werk welches mich interessierte nicht verfügbar war, trotz Abos / Lizenzen bei den Wissenschaftsverlagen. Hier soll angemerkt werden, dass ich die Geschäftspraktiken der Wissenschaftsverlage zumindest für diskussionswürdig halte. Da viele Autoren von wiss. Fachbüchern einem Job an einem Institut nach gehen, welche von der öffentlichen Hand finanziert werden, denn ohne Reputation schreibst du auch kein wiss. Fachbuch.
 
@MMc: Nun, nochmal: Abos sind keine Lizenzen und / oder umgekehrt. Das hat mit Haarspalterei nichts zu tun. Warum so eine aggressive Reaktion. Ich bin Dir doch gar nicht persönlich an die Karre gefahren? Verstehe ich nicht!
Würdest Du sowas auch schreiben, wenn sich jemand über technische Dinge (sehr sehr oft auf diesen Seiten) ausführlich ausläßt? Und ja, ich bin sozusagen Insider. Muß ich mich dafür entschuldigen?

UND Du hast Recht mit "... dass aus Kostengründen schon abgewägt würde, welche Abos / Lizenzen überhaupt noch erworben würden...". Ja das ist so und war bei Bibliotheken schon immer bzw. seit Jahrzehnten so, auch bei Druckmedien und anderen. Da wo es am wenigsten auffällt, wird seitens Staat zuerst gekürzt.

ABER nicht die Verlage sind daran Schuld, sondern die fortgesetzten und laufenden Mittelkürzungen durch den Staat trotz aller Beteuerungen der Politiker, wir müssen mehr für die Bildung tun. Deine Kritik müßte sich also an Politiker / Regierungen usw. richten und nicht an Verlage. Ich könnte Dir viele Beispiele bringen, aus den man diese laufenden Mittelkürzungen ersehen kann. Würde aber den Umfang hier sprengen. Bedenke bitte auch, daß E-Ausleihen, darum geht es ja bei den Bibliotheken, den Buch- / Medienverkauf durchaus senken können und auch teilweise tun. Es ist somit quasi eine Kompensation: Kosten für Lizenzen - weniger Medienverkauf.

Auch nochmal der Hinweis: Die Mehrzahl der Verlage gewährt den "Bibliotheksrabatt"! Spricht wohl auch mehr für denn gegen die Verlage - oder?!

NUN noch zu "...Da vielen Autoren von wiss. Fachbüchern einem Job an einem Institut nach gehen, denn ohne Reputation schreibst du auch kein wiss. Fachbuch..." Das ist im Grundsatz teils richtig, aber eben auch nicht ganz bzw meistens umgekehrt. Die schreiben wiss. Fachbücher um Renommee und bessere Anstellung zu bekommen. Und wenn ein Autor an Instituten Geld verdient mittels Anstellung, wird er meist nicht reich damit. Wenn Du googeln würdest, würdest Du schnell Folgendes erfahren:

Eine sehr hohe Zahl von diesen wiss. Angestellten schwebt in recht kurzen Zeitverträgen, 2 Jahre oder so. Viele haben aber auch nicht mal Zeitverträge, sondern sind als Praktikanten eingestellt. Erstere haben max. das Gehalt eines angestellten ! Lehrers (nicht verbeamteter!). Letztere haben ein Praktikumsgehalt von vielleicht 1.200.-bis 1.400,- € brutto. Sogenannte Promotionsstipendiaten monatlich 1.150 Euro und obendrauf noch eine Forschungskostenpauschale von monatlich 100 Euro. UND das sind alles dann Leute mit abgeschlossenen wiss. Hochschulstudium! UND deshalb schreiben sie auch Fachbücher / Fachaufsätze usw., um ein Renommee für sich aufzubauen um bessere Anstellungsbedingungen zu erhalten.

Sooo ist die Realität.
 
@Kiebitz: Huhu Kiebitz, ich bin mir der prekären Finanziellen Lage der deutschen Hochschulen bewusst, wobei diese im internationalen Vergleich warscheinlich noch gut da stehen (obere 25%!?), evtl. weißt du mehr. IdR. gibte es andere intrinsische Motivationen als Geld zu verdienen, wenn eine Karriere in der Wissenschaft eingeschlagen wird. Ich würde jedem der das große Geld sucht jedenfalls davon abraten. Aber lassen wir das, hier sind wir viel zu weit off Topic.

Ich kann deinen Standpunkt verstehen, auch dass du der Politik mehr verantwortung in der Misere zuschreibst. Jedoch würde ich sagen das beide Seiten, Politik / Verwaltung und Verlage eher in Wechselwirkung stehen. Die Verlage haben sicherlich bei Umbau ihrer Geschäftsfelder / Geschäftsmodelle auch das liebe Geld im Hinterkopf. Wenn A für ähnliche Leistungen immer mehr Geld möchte muss B ja nicht sofort springen und Zahlen, so funktioniert das nicht.

Alles in allem beziehst du dich sehr auf Deutschland. In meinem ersten Kommentar ging es aber eher darum, dass Dienste wie LibGen für alle finanzschwächeren Staaten als Deutschland alternativlos sind. Da sonst dort niemand auf internationalem Niveau studieren könnte, weil die Literatur unerschwinglich oder nicht frei zugänglich (Bibilotheken o.Ä.) ist. Hierrauf bist du leider Gottes garnicht mehr eingegangen weil dir Nomenklatur wichtiger erschien. Für meine Argumentation waren die auch Fachbegriffe nicht entscheidend, denn wenn die Leistungen der Verlage in anspruch genommen werden kostet das Universitäten, Hochschulen oder Bibliotheken Geld.

Zuletzt will ich dich freundlich drauf hinweisen, dass du mir gerne deine Realität zeigen und erklären kannst, ich mir aber sehr gerne mein eigens Bild mache. Ferner suche ich stehts gut geführte und interessante Diskussionen wie diese hier, um meine Weltbild zu komplettieren.

LG MMC

PS: Warum so dünnhäutig, ich werfe auch Personen im Gespräch gerne Haarspalterei vor. Für die Verhältnisse im WWW ist das doch human. :D
 
@MMc: Zugegeben: Ich beziehe mich fast nur auf dt. "Verhältnisse", habe aber auch die Erfahrung von 4,5 Jahren National Library of Ireland (irische Nationalbibliothek) mit 2 x 4 Wochen Kurzeinsätze bei der British Library (BL) ist Nationalbibliothek GB. War sehr interessant und insgesamt wg. des Landes (Irland) denke ich noch heute mit Wehmut daran : Land, Leute, Natur, Angeln! So alle 3 Jahre besuche ich Irland immer wieder. Träum! Nun ja... führt weg vom Thema....

Zum 2. Absatz: Für wiss. Verlage sind wiss. Bibls., Institutbibls. und Uni-Bibls. von sehr großer Bedeutung. Denn der Markt für richtig wiss. Literatur / Medien ist sonst nicht so groß. Heißt, wenn Haushaltsmittel für wiss. Bibls., Uni-Bibls., Instbibls. gekürzt werden, spüren die enstprechenden Verlage das schon sehr deutlich. Natürlich suchen diese Kompensation und, beispielsweise, stürzen sich auf neuere Gebiete wie E-Books, Internertangebote, Lizenzverwaltungen usw. Teils, zugegeben, mit recht restriktiven Methoden. Aber sie wollen halt verdienen und leben und die an sie gekoppelten Autoren natürlich auch. Und da passen z.B. Library Genesis (LibGen) nicht hinnein. In meiner persönlichen Ansicht bleibe ich aber dabei, "Geschäftsmodelle" wie LibGen sind -nach dt. Recht- illegal.

Zu Deinem 3. Absatz möchte ich anmerken, dass bezogen auf Verhältnisse in finanzschwächeren Staaten, die Verhältnisse zum Studieren auf hohem Niveau natürlich problematischer sind. Dies würde ich aber eher auf Staaten der 3. Welt, u.U. teils noch der sogenannte Schwellenländer beziehen, keinesfalls auf Länder Westeuropas.

Wenn Du aber pauschal schreibst "... für alle finanzschwächeren Staaten als Deutschland alternativlos sind...", tja, das wäre dann ja, etwas ketzerisch formuliert, fast der große Rest der Welt......

Aber LibGen hat ja keine / übt keine Kontrolle, woher die Nutzer kommen. Und die kommen bestimmt nicht nur aus Staaten der 3. Welt, u.U. teils noch aus den sogenannten Schwellenländern. Denn so argumentieren ja auch viele Leute in in und aus Dt, z.B.: "Wir haben nicht das Geld für die offiziellen / rechtmäßigen Wege".

Deine Anmerkung, "...weil dir Nomenklatur wichtiger erschien...", empfinde ich als unfair und unsachlich. Ich möchte nicht in gleicher Art und Weise darauf eingehen.

Wenn Du nun so freundlich schreibst, dass ich Dir gern meine Realität zeigen und erklären kann, Du Dir aber dennoch sehr gerne Dein eigens Bild machst, wo ist das Problem? Habe ich das irgendwie unterbinden wollen? Ich denke nicht. Aber natürlich habe auch ich meine eigenen Erfahrungen und Ansichten. Und diese sind nicht nur (leere?) Nomenklatur!

Zu Deinem PS:

Da müßtest Du natürlich auch Dich selbst überprüfen, wie sehr / oft DU Haarspalterei betreibst. Du kennst doch sicher das mit "Selbsterkenntnis ist der erste Weg....." oder "Wer im Glashaus sitzt..."?

Nun ja? Ob wohl noch jemand anderes hier unser Disput interessiert?
 
@SweetFalke: Zensur würde bedeuten, dass dir der Zugang zum legalen Angebot verwehrt wird. Genau das ist aber nicht der Fall, du kannst gegen entsprechendes Entgeld weiterhin das legale Angebot nutzen.
 
@iPeople: Und wer entscheidet was legal ist und was nicht,du Schlaumeier.
 
@wana: Immer derjenige, der die Rechte an der jeweiligen Sache besitzt.
 
@wana: Zum Glück nie jemand aus dem WF-Kommentarbereich
 
@wana: Der Richter... Wie es in einem Rechtsstaat üblich ist...
 
@iPeople: Die Definition von Zensur ist auch dann erfüllt, wenn es sich um ungesetzliche Inhalte handelt. Und jetzt sind wir genau bei dem Punkt, bei dem diese Netzsperren zur Urheberrechtsdurchsetzung eingesetzt werden (wir erinnern uns an das Internet-Stoppzeichen, das ja nur gegen Terrorismus und Kinderpornos eingeführt werden sollte). Auf YouTube lässt sich auch schon hervorragend beobachten, wie die Urheberrechtsdurchsetzung an den Grenzen des Zitatrechts gezielt gegen Kritik eingesetzt wird.
 
@dpazra: Nach der Logik werden an deutschen Häfen auch kontainerweise Plagiate und Schmuggelware "zensiert".
Die Verbreitung eindeutig illegale Inhalte wurden doch schon immer versucht zu unterdrücken bzw. zu verhindern. Warum sollte das im Internet anders sein?
 
@dpazra: Wovon / worüber schreibst Du da? Die News betrifft nicht "ungesetzliche Inhalte!". Und Library Genesis (LibGen) bietet wohl auch keine "ungesetzlichen Inhalte!" an.

Die Problematik sind nicht die Inhalte ( wissenschaftliche Werke). Die Problematik ist der illegale Verbreitungsweg / die illegalen Abrufmöglichkeiten. DIE sind illegal. Und deshalb ist auch der Dienst als solcher (LibGen) illegal.

Und ja, Verstöße gegen das Urheberrecht sind Gesetzesverstöße. Und gegen Gesetzesverstöße, insbesondere gegen jene im großen Stil, muß vorgegangen werden. Und wo steht was davon, das bei Verstößen gegen das Urheberrecht das Stoppzeichen eingesetzt werden soll bzw. eingesetzt wurde? Nirgends! Hat auch keiner gefordert. Also bitte nicht verschiedene Sachen durcheinanderwirbeln.

Vom Urheberrecht hängen Einkünfte von Verlagen und Autoren ab. Willst Du beide um ihre Einnahmen bringen? Sollen die umsonst, für lau, arbeiten / tätig sein. Hier dann wieder meine Standardfrage: Willst auch Du mit Deiner Arbeit kein Einkommen erzielen, willst Du für Nullkommanix arbeiten. Kann ich mir nicht vorstellen.
 
@SweetFalke: Was verstehst du an illegal verbreiteten Kontent nicht?
 
@(01)SweetFalke: Mit Verlaub, Dein Kommentar ist, um es höflich und neutral auszudrücken, falsch. Das hat absolut überhaupt nichts mit Zensur zu tun! Hier geht es einzig und allein um die legitimen Autoren- bzw Verlagsrechte.

Denn natürlich wollen die Autoren / Verlage mit ihrer Arbeit verdienen. ODER arbeitest Du umsonst? Oder arbeitet bzw. bietet Dein Arbeitgeber seine Leistungen umsonst an? Gaaaanz sicher nicht!
 
Die Frage ist ja, ob nur DNS-Sperren eingerichtet werden (dann wählt man halt selbst einen DNS-Dienst aus und nimmt nicht den Standard, den der Internet-Anbieter bietet) oder ob tatsächlich die Server der Seiten gesperrt werden. Da diese im Ausland stehen, wäre das ein sinnloses Unterfangen.
Wenn hierzulande der entsprechende Traffic gesperrt wird, dann kann man heutzutage in fast jedem Browser mit 1 Klick einen VPN-Tunnel einrichten und schon geht's wieder.
Und außerdem werden bekanntermaßen ganz schnell ein neuer Mirror nach dem anderen eingerichtet (wie z.B. libgen.io gerade erst), so daß die Anbieter mit dem Sperren gar nicht hinterherkommen werden.

Ergo: der nächste Beweis, daß die Bundesrepublik ein Unrechtsstaat par excellence ist und nur noch von Bekloppten regiert und gesteuert wird.
 
@ciesla: Ein Unrechtsstaat, weil du noch andere unrechtmäßige Alternativen hast auf das Zeug zuzugreifen? Ganz schön weit hergeholt... Schon mal dran gedacht, dass du vielleicht der Bösewicht, mit einer leicht verschriebenen Rechtsauffassung, bist?
 
@ciesla: Alöso wenn man die Diebe von Verbreitungswegen ausschliesst ist das Unrecht? Komische Rechtsvorstellung.
Ob die Netztsperre sinnvoll ist, ist aber ein anderes Thema.
 
@ (02) ciesla: Also was Dein erster Absatz nun mit der Folgerung "...der nächste Beweis, daß die Bundesrepublik ein Unrechtsstaat par excellence ist und nur noch von Bekloppten regiert und gesteuert wird..." zu tun hat, erschließt sich mir in keiner Weise!

Nochmal der Hinweis: Es geht um die berechtigten Interessen von Autoren / Verlagen, mittels Ihrer Arbeit Geld zu verdienen bzw. ihr Einkommen zu verdienen! Ist auch alles gesetzlich geregelt (Autorenrechte, Urheberrechte usw.).

Wenn nun auf Kosten der Autoren / Verlage im Trüben gefischt wird / gegen Gesetze verstoßen wird und die Autoren / Verlage um ihr Einkommen bringt, der gehört bestraft, geschlossen. UND dazu ist natürlich auch das Mittel richtig, einen Provider entsprechend unter Zwang zu setzen.
 
@ciesla: "Ergo: der nächste Beweis, daß die Bundesrepublik ein Unrechtsstaat par excellence ist und nur noch von Bekloppten regiert und gesteuert wird."
Unrechtsstaat weil ein Rechtsstaatlicher Richter eine legitime Entscheidung getroffen hat?
 
"Weitere ISPs folgen wohl" Die Zensur hat begonnen.
 
@happy_dogshit: Wo ist das bitte Zensur? Das Angebot ist illegal.

Wenn ich Morgen einen DVD Verleih mit nur kopierten DVDs öffne, dann ist das auch verboten. Da kann man auch nicht "Zensur!" rufen.

Zensur wäre es, wenn ich originale DVDs anbiete & man auf den Hüllern Stellen abkleben würde.

Weil nach eurer "Das ist Zensur!" Logik, müsste das schließen von kino.to ja auch Zensur sein. Und hat nix mit der Urheberrechtsverletzung zu tun.
 
@Blubbsert: Natürlich ist das Zensur. Illegal oder nicht. Es gibt viel schlimmere Schandtaten im Internet zu finden (Drogen, Vergewaltigung etc) und da wurde bis heute rein gar nichts geblockt! Aber sobald da ein wirtschaftlicher Schaden entsteht sieht man mal was für eine macht dahinter steht wenns ums Geld geht. Die frage ist wieso nur Vodafone dafür sorgen muss? Wieder nur Kabel Kunden betroffen wie bei kinox.to?
 
@Vash91: Wäre es Legal & man würde es blocken, dann wäre es Zensur. Es ist Illegal. Also keine Zensur. Kannst ja den Legalen Weg nehmen.

Und mit "Es gibt schlimmeres!!!" zu kommen hat das Problem, dass dort niemand klagt. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Kannst es dir ja jetzt als Lebensaufgabe machen, dass so Drogen & Vergewaltigungsangebote geblockt werden.
 
@Blubbsert: Die Definition von Zensur beschränkt sich nicht auf legale Inhalte. Deine Behauptung ist also schlichtweg falsch. Dein Beispiel passt auch nicht. Hier wurde nämlich nicht Library Genesis geschlossen, sondern der Infrastruktur-Anbieter wurde zum Handlanger gemacht. Das Beispiel würde besser passen, wenn sich das Auto des Kunden abstellt, sobald er zu nah an deinen DVD Verleih fährt. Hier wird nämlich dessen Bewegungsfreiheit eingeschränkt, anstatt, dass nur dein DVD Verleih dicht gemacht wird.
 
@dpazra: Die Betreiber jener Libgen Geschichte, die sind für die deutsche Justiz greifbar und zur Abschaltung zwingbar = die nur zweitbeste Stillegungsart, nämlich das Auffordern von deutschen Providern, den Zugang dorthin unmöglich zu machen, kann entfallen bzw. das Gericht hat doppelt gemoppelt gehandelt / geurteilt ?
 
@happy_dogshit: Wer verweigert dir den Zugang zur legalen Bibliothek ?
 
@iPeople: Der Zensurbegriff beschränkt sich nicht auf legale Inhalte.
 
@dpazra: Richtig, Zensur bezieht sich ausschließlich auf unliebsame Inhalte. Hier werden aber keine Inhalte verboten... diese sind auf legalen Wegen weiterhin erhältlich. Hier wird aber lediglich ein illegaler Verbreitungsweg gesperrt, und das ist keine Zensur.
 
Tja, dann werden wir uns im Darknet wiedershen, wenn hier alles Blockiert wird. Dort können sie nichts Blockieren noch weniger Kontrollieren und haben sich dann so richtig ins Knie geschossen und ein zurück wird es dann nicht mehr geben!
 
@MancusNemo: Du bettest Dich im falscher Sicherheit.
 
@iPeople: Begründe das mal. Ansonsten - !
 
@iPeople: Und du hast keine Ahnung von Kryptographie. Es gibt genau 0 Möglichkeiten für einen Provider oder ein Regierungsorgan, nachzuvollziehen, was in einem verschlüsselten Datenpaket enthalten ist, welches du von einem anderen privaten Anschluss kriegst.
 
@dpazra: Und du hast keine Ahnung von Ermittlungsarbeit. Bei Verdacht auf illegale Inhalte werden die zugehörigen Personen observiert die VPN nutzen. Du kannst zwar die Inhalte verschlüsseln, nicht aber Herkunft und Zielort.
Um sich im Darknet "sicher" zu bewegen brauchts etwas mehr als Tor und VPN. Oberstes Gebot: "einfach Maul halten".
 
@LastFrontier: "Bei Verdacht auf illegale Inhalte werden die zugehörigen Personen observiert die VPN nutzen. Du kannst zwar die Inhalte verschlüsseln, nicht aber Herkunft und Zielort."

Wie wollen die bitte Verdächtigen das jemand Illegale dinge herunterlädt wenn wie du selbst bemerkst sie keinen einblick auf die gesendeten Daten haben. Oder machen die einfach bei jedem der mit nem VPN Server Kommuniziert ne razzia oder wie soll ich das verstehen... -.-

"Um sich im Darknet "sicher" zu bewegen brauchts etwas mehr als Tor und VPN.
Oberstes Gebot: "einfach Maul halten"."

Was sollte man den bitte deiner Meinung nach noch brauchen? Feenstaub?
 
@LMG356: Dann erkläre mal wie man ganze Händlerringe im Darknet aushebeln konnte.
Je grösser eine Aktivität um so grosser ist die Wahrscheinlichkeit für Lücken und Fehler.
Es ist generell dumm und naiv zu glauben, Verschlüsselungen und VPN würden vor Verfolgung schützen.
Wenn jemand in ein Ermittlungsverfahren gerät werden selbstverständlich alle seine Kommunikationswege und Kontakte überwacht.
Wie das funktioniert und gemacht wird, hat in der Öffentlichkeit aus gutem Grund nichts zu suchen.
Beispiel: Bei VPN brauchst du nur den Zielrechner und wer ihn benutzt während VPN aktiviert ist. SEK stürmt dann die Bude und nagelt dann die person fest. Und die kommt mit Sicherheit in Erklärungsnöten.
Jeder der einen Internetanschluss hat, muss den auch irgendwie bezahlen und ist damit ermittelbar.
Eine Massnahme um dies zu erleichtern war auch das Gesetz, dass es Prepaid-Karten nur noch gegen Ausweis gibt.
Das was die Masse vom Internet und seinen Möglichkeiten weiss, ist nicht mal die Spitze vom Eisberg.
Und dass digitale Überwachung und Verfolgung selbst in grossen Massstab funktioniert zeigen z.B. China und Nordkorea ganz eindrucksvoll.
Komisch - jeden Tag wird das auf dser Welt vorgeführt. Aber es gibt immer noch jede menge Leute hier, die das einfach nicht wahrhaben wollen oder sich nicht vortsellen können/wollen.
Sehr naiv bis einfach nur dumm.
 
@LastFrontier: "Dann erkläre mal wie man ganze Händlerringe im Darknet aushebeln konnte."

Durch Monate/Jahre Lange Überwachung der Seiten. Selbst wenn die Seite runter genommen und die Betreiber festgenommen werden sind die Nutzer immer noch nicht identifiziert. Was dir klar sein sollte wenn du dich minimal mit Hidden-Services auseinander setzen würdest.

"Es ist generell dumm und naiv zu glauben, Verschlüsselungen und VPN würden vor Verfolgung schützen."

Jein, sie verhindert nur das jemand den Inhalt oder Quelle der Daten erfahren kann. Wenn man dann noch einen Provider hat der keine Logs hat und dazu in einem für die Deutschen Behörden unzugänglichen Land beheimatet ist können die auch nur blöd gucken.

"Wenn jemand in ein Ermittlungsverfahren gerät werden selbstverständlich alle seine Kommunikationswege und Kontakte überwacht."

Ja WENN...dann gibt es auch dagegen Möglichkeiten sich zu wehren eben gerade Tor und Festplatten Verschlüsselung.

"Beispiel: Bei VPN brauchst du nur den Zielrechner und wer ihn benutzt während VPN aktiviert ist. SEK stürmt dann die Bude und nagelt dann die person fest. Und die kommt mit Sicherheit in Erklärungsnöten."

Ja und? Kill-Switch drücken und zack festplatte ist verschlüsselt....dein Punkt?

"Jeder der einen Internetanschluss hat, muss den auch irgendwie bezahlen und ist damit ermittelbar."

Tor und VPN....

"Eine Massnahme um dies zu erleichtern war auch das Gesetz, dass es Prepaid-Karten nur noch gegen Ausweis gibt."

Karten klauen oder einfach da kaufen wo es nicht nötig ist sich zu identifizieren...

"Das was die Masse vom Internet und seinen Möglichkeiten weiss, ist nicht mal die Spitze vom Eisberg."

Gleiches gilt bei dir auch für Tor und VPN...

"Und dass digitale Überwachung und Verfolgung selbst in grossen Massstab funktioniert zeigen z.B. China und Nordkorea ganz eindrucksvoll."

Das es möglich ist bestreitet auch niemand. Es ist aber auch in China genauso möglich anonym zu Surfen....

"Komisch - jeden Tag wird das auf dser Welt vorgeführt. Aber es gibt immer noch jede menge Leute hier, die das einfach nicht wahrhaben wollen oder sich nicht vortsellen können/wollen."

Schon interessant...wenn es ach so unmöglich ist anonym zu sein, scheinen die Behörden wohl zu schlafen so viele KiPo, Drogen, Waffen oder Auftragsmörder Seiten es gibt...aber hey wenn ein Typ aus WF das sagt muss das ja stimmen...

"Sehr naiv bis einfach nur dumm."

Genau, weil du wenig Ahnung hast und einfach nur meinst "das ist unmöglich weil ich es nicht besser weiß" bin ich der dumm...alles klar.

Besser dumm als ignorant :*
 
@LMG356: Nochmal - dass TOR und VPN dich schützen ist ein Aberglaube.

Und natürlich spielen sich Ermittlungen nicht in Minuten oder Stunden ab.

Das die Ermittlungsbehörden nicht alle auf einen Schlag ausgeben liegt einfach daran, dass sie nicht genügend Kapazitäten haben. Nicht jeder Staat kann sich so ein Equipement wie die NSA leisten.
Wobei die Amerikaner in Sachen Cyberkriminalität allen anderen Staaten der Welt weit voraus sind und auch eine entsprechende Gesetzgebung haben.

Gerade in China surfst du mit Sicherheit nicht anonym.
 
@LastFrontier:

"Nochmal - dass TOR und VPN dich schützen ist ein Aberglaube."

ach so ja wenn du das sagst ohne jegliche beweise oder beispiele glaube ich dir einfach mal....NOT

"Das die Ermittlungsbehörden nicht alle auf einen Schlag ausgeben liegt einfach daran, dass sie nicht genügend Kapazitäten haben."

Genau deswegen lassen sie KiPo und Auftragsmörder in ruhe und kriegen es alle paar Schaltjahre auch nur irgendein Zugriff hin....davon abgesehen das deine absolut hirnrissige ausrede vielleicht noch bei uns in DE ziehen könnte aber ganz sicher nicht in der USA wo die meisten solcher deinste gibt es dennoch eine Ausnahme bleibt das so eine Seite hoch genommen wird...

Ich merke gerade das du einfach null plan oder auch nur Ansatz weise technisches Verständnis für das Thema hast, da du null gegen Beweise/Argumente gegen mein Kommentar bringst sondern nur wie ein hängender Plattenspieler ständig das selbe "ja das ist nicht Anonym weil..das so ist..ja genau..." rum plapperst.

Vielleicht solltest du einfach mal deinem eigenem Vorbild folgen: "einfach Maul halten" wenn man keine Ahnung hat.
 
@dpazra: Aber es gibt die Möglichkeit der Erhe und von Metadaten. Und es wenn man weiß, wer, kommt das was irgendwann hinterher.
 
Zum kotzen, es ist so als würde man den Busfahrer verklagen der verbrecher A zu Punkt B Transportiert hätte. ISP´s müssen neutral bleiben und einfach alles durchlassen, nur so ist gewährleistet das nicht aus Willkür geblockt wird.
 
@Finsternis: Wenn der Busfahrer bewusst nichts unternimmt, obwohl er den gesuchten verbrecher erkennt, macht er sich tatsächlich strafbar.
 
@iPeople: Versteif dich nicht zu sehr auf meine Analogie(wobei der Busfahrer nur die Polizei rufen müsste), mir geht es um Willkürliches sperren und "übersperren".
Die Konstante das der Vermittler Neutral bleibt ist wichtig.
 
@Finsternis: Die Sperrung ist doch nicht willkürlich. Es wird der Anbieter von Illegalen Inhalten gesperrt.
 
@LastFrontier: Es fängt doch schon damit an das die gesamte seite gesperrt wird. Somit auch "Legale" Inhalte, das Gericht hätte nur die beanstandeten inhalte zum blocken freigeben dürfen.
Für willkür ist das Katalonien beispiel gut. Wo seiten zu informationen zu dem Referendum einfach gesperrt wurden.

Es hat einfach ein zu hohes missbrauch potential.
Wie ich schon sagte die Konstante das alles durch geht ist wichtig, für Privat Personen, Politisch aktive und auch Unternehmen da man sich darauf verlassen konnte das man solange einsehbar ist, solange man eine Domäne besitzt.
 
@Finsternis: Nein - dieser Server lebt davon illegale Inhalte im grossen Stil zu verbreiten. Also ist die Massnahme richtg.
SElbst wenn sie legale Inhalte zusätzlich anbieten ist das irrelevant.
Wer illegalen Kontent bereitstellt oder verbreitet kriegt als erstes einen Schuss vor den Bug und als nächstes wird eingelocht.
Erspart den Behörden aufwändige Ermittlungsarbeiten und damit auch Kosten für die der Steuerzahler aufkommen muss.
Die Server platt zu machen oder vom Internet auszuschliessen ist einfacher und billiger, anstatt hunderte von Uploadern zu verfolgen oder einen Betreiber im Ausland dingfest zu machen.
Vodafone ist da nur der Testlauf. Andere Provider werden da folgen (müssen).
Das ist auch keine Zensur, sondern Eindämmung krimineller Aktivitäten.
Das Internet ist nun mal kein Rechtsfreier Raum wo jeder tun und lassen kann was er will.
 
@LastFrontier:
Nur weil etwas in De nicht erlaubt ist, ist es nicht weltweit nicht erlaubt.
Deshalb wäre es besser nur das zu sperren was dort beanstandet wurde und nicht mehr. Dennoch ist es meines erachtens nicht richtig den isp zu verklagen und zu sowas zu zwingen.

Das internet war nie ein Rechtsfreier raum, das was Thomas de Maizière damals abgelassen hat war nichts als übelste rethorik und dennoch wiederholen es medien, politiker und andere immer wieder, genauso gut hätte er sagen können " Die sonne ist kein kalter ort" hätte genauso wenig inhalt, das nur mal am rande.

Ich frag mich auch was das mit kosten der steuerzahler zu tun hat. Die verlage hätten eine liste mit ihren beanstandung den gericht geben können und diese wären gesperrt worden. Weiß jetzt nicht wo das mehr kosten verursacht.
 
@Finsternis: Was im Ausland erlaubt ist irrelevant.
Der Server wird ja nicht in seinem Ursprungsland gesperrt, sondern nur hier in D bzw. wohl dann auch irgendwann im Rest Europas.

Das sperren krimineller Aktivitäten über eine Klage und dann gerichtliche Verfügung entspricht unserer Gesetzgebung.
Das der ganze Server gesperrt wird, ist auch o.K. Das Übel an der Wurzel packen und nicht nur ein paar Ästchen zurechtstutzen.

Ich hätte das schon längst gemacht. Statt langwierig und teuer Uploader und Sauger zu jagen, einfach die Server platt machen bzw. ausschliessen. Ist wesentlich effizienter und kostengünstiger.

Und das diese Entwicklung früher oder später so kommt, war längst zu erwarten und ist eigentlich eine logische Schlussfolgerung.

Bürokraten und Gesetzgebung brauchen halt etwas länger um dem Stand der aktuellen technik zu folgen. Auch hier passen wir uns immer mehr amerikanischen und britischen Methoden an.
Ich bin mir auch sicher, dass das Geschrei noch viel grösser wird. Wenn die Lawine erst mal losgetreten wird. Und mit Sicherheit wird das auch bei anderen Begehrlichkeiten wecken. Ich denke da nur mal an die Vorratsdatenspeicherung. Die ist noch lange nicht vom Tisch.
 
Tolle "Sperre" mit 8.8.8.8 als DNS lässt sich die Seite weiterhin aufrufen
 
@exxo: Naja ob es so schlau ist Google als DNS Server fungieren zu lassen?
 
@Vash91: dann nimmst du halt 9.9.9.9
 
@Vash91: es gibt genug andere alternativ DNS Server egal ob man jetzt einen großen oder einen kleinen nimmt.
 
oh je so viel stuss den man hier liest .... der traffic geht doch trotzdem durch ... somit ist es keine zensur ... es ist einfach nur das der DNS eures ISP diese Domain herausnimmt uns ins nirvana laufen lässt. nutzt halt einen anderen dns und fertig.

hier eine liste: https://www.ungefiltert-surfen.de/nameserver/de.html

entweder stellt ihr eure endgeräte oder gleich den router auf einen dieser server um.
 
@st0rm.de: Hast du mein Kommentar vom Post [o6] über dir nicht gelesen? Warum sollte ich jede! Internetverbindung die ich herstelle von Google aufzeichnen lassen oder gar überhaupt aus einer Liste vom Internet deren Quelle fragwürdig ist? Es geht bis jetzt um 2 Adressen die von Vodafone geblockt werden, da muss ich nicht gleich den DNS wechseln das geht auch anders.
 
@Vash91: wieso kommst du jetzt auf google, es gibt nicht nur google als alternativDNS, du kannst alternativ auch die root server abfragen und dich über diese schritt für schritt bis zum DNS der domain hangeln und direkt an der Quelle fragen, wenn du genug spaß dran hast.
 
@Vash91: theoretisch kannst du auch selber einen dns server zuhause hinstellen und selber mit einen anderen replizieren lassen. ... so funktionieren nun mal domains. es gibt nunmal diesen "Service" bei den providern mit dazu.

hier hast du eine liste deutscher dns anbieter

https://de.ccm.net/faq/1431-dns-server-deutscher-internetanbieter

quellen sind überflüssig, die ip adressen der dns server kannst du selber überprüfen.
z.B
unter https://www.ultratools.com/tools/ipWhoisLookupResult

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@andi1983: die zensur staaten machen das einbisschen anders als hier. die sperren sämtliche ip pools, und keine dns einträge ... theoretisch kannst du auch selber einen dns server zuhause einrichten und ihn mit irgend einen replizieren lassen. so funktionieren nunmal domains.

wie gesagt die ip adressen kannst du immernoch frei erreichen.
 
@st0rm.de: Was ist daran Stuss? Dann betreibt China, Korea, die Türkei und Co. auch keine Zensur, weil ja jeder die Möglichkeit hätte, sich über diverse Umleitungen die Daten zu beziehen, oder seine Spuren zu verschleiern.

So funktioniert freies Internet aber nicht. Auch ein Anfänger müsste die Seite ungefiltert sehen.

Egal ob eine Seite legal, oder illegal ist, wenn ein Provider diese blockiert/verschleiert, dann handelt es sich um Zensur.

Wenn ein Inhalt illegal ist, dann müsste man den Betreiber finden und die Seite ganz offiziell vom Netz nehmen.
 
@andi1983: Warum kompliziert, wenn es auch einfacher geht?
 
@andi1983: Und man müsste ne Kosten-Nutzenrechnung machen, wieviele Leute wie lange um wie hohe Einkünfte gebracht werden, weil etwas Ihnen gehörendes und Geld generieren könnendes und sollendes nach dem Gieskannenprinzip weiterhin kostenlos in der Onlinewelt verteilt wird - derweil man wochen und monatelang drauf wartet, das sich der Zufall ergibt und man doch noch rauskriegt, wo die Webseite und oder der Seitenbetreiber denn nun residiert.
Ich lese mir allerdings gerne an, was du für Beschleunigungsvorschläge hast, das deutsche Justiz Seitenabschaltungen auf ausländischen Servern zügigst hinkriegt bzw wie man da am effektivsten und zügigsten weitere Anhäufung von Verlusten für die Rechteinhaber entgegen wirkt. Das da nicht nur jene drei Kläger betroffen sind, ist doch wohl klar? Also wieso sollte solch eine gerichtlich angeordnete Sperre zwecks Schadenshöhenbegrenzung nicht okay sein, bis im Schutz dieses Provisoriums endlich das entgültig auf dem / den Servern gelöscht werden erreicht werden konnte? Ist doch im Grunde nur dasselbe, wie wenn Polizisten und Rettungssannis große Tücher hochhalten, um Videospannern die Tour vermasselt zu kriegen. Was die bekanntlich und nicht nachvollziehbar auch schon als Zensur bezeichnet haben und teils sogar handgreiflich meinten wieder beseitigen zu dürfen..
 
"wissenschaftliche Verlage ... Springer"

So etwas in einem Satz zu sagen klingt irgendwie Obszön.
 
@KarstenS: Verwechsel doch nicht Axel Springer mit dem Springer Verlag das als Logo ein Pferdekopf darstellt. Bestimmt jeder schon mal irgendwo gesehen.

Zitat von springer.com: "Springer-Verlag (nicht zu verwechseln mit dem Verlag, der die Bild-Zeitung herausbringt)"
 
@Vash91: Daaaa verlangst Du aber von einigen Leuten hier viel zu viel!
 
@KarstenS: UND extra für Dich: Der Wissenschaftsverlag Springer Science+Business Media S.A ist was völlig Anderes als der Axel-Springer-Verlag, der mit der BILD-Zeitung! . Beide haben nichts miteinander zu tun! Dein Anspringen auf den Namen "Springer" zeigt deutlich nur Eines. Du hast null Ahnung wovon Du schreibst und hast Dich damit total blamiert! *lol*

Siehe mal Wikipädia u.a.. Der Springer Verlag, der unter der Bezeichnung Springer Science+Business Media S.A. mit Sitz in Luxemburg hat absolut nichts mit dem Bildzeitungsverlag zu tun !!! Gründung wurde 1842. Letztes Familienangehöriger im Verlag war ein Konrad Ferdinand Springer. Danach ging das Unternehmen in verschiedene "Hände". Einen Axel Springer (Bildzeitung) gab es da nie.

Springer Science+Business Media S.A. mit Sitz in Luxemburg und operativem Hauptbüro in Berlin und Heidelberg ist ein internationaler Wissenschafts-Verlag für Bücher, Zeitschriften und Online-Medien. Nach Elsevier ist Springer weltweit der zweitgrößte Verlag im Bereich Wissenschaft, Technik und Medizin (engl. Science, Technology, Medicine; kurz STM). Neben der Medizin gehören Mathematik und Informatik, Lebenswissenschaften, Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Managementthemen und Technik zu den Gebieten, auf denen der Verlag eine bedeutende Position hat.

VÖLLIG was anderes ist der Axel - Springer - Verlag, der mit der BILD-Zeitung! Gründung 1946. Die Axel Springer SE ist auch eines der größten Verlagshäuser in Europa mit einer Reihe multimedialer Medienmarken wie Bild, Die Welt und Fakt.

ALSO nochmal für Dich: Der Wissenschaftsverlag Science+Business Media S.A ist was völlig Anderes als der Axel-Springer-Verlag, der mit der BILD-Zeitung! . Beide haben nichts miteinander zu tun! Du hast null Ahnung wovon Du schreibst und hast damit total blamiert! *lol*
 
Wollten wir nicht Kinderpornografie bekämpfen? Jeder, aber auch jeder halbwegs gescheite Mensch wusste von Anfang an, dass diese Sperren einmalig für den propagierten Zweck und danach ausschließlich zur Durchsetzung von Urheberrechtsinteressen verwendet werden.
 
@Der_da: Ja leider wollten das nicht alle war haben.
 
danke für die Info: die Seite kannte ich noch nicht.
 
Schon interessant, wie hier die Meinung sich ca. 50:50 Teilt. Also da wird wohl was Illegales getan. In diesem Fall geprüft und gerichtlich bestätigt. Also muss man dagegen vorgehen. Aber so? Es gibt ja keine andere Möglichkeit sagen die Richter. ABER dennoch stehe ich klar auf der Seite derer, die das für den Beginn eines starken Eingriffs halten. Heute sind es illegale Angebote, danach kommen Fakenews (wer auch immer das gesichert feststellt) und nicht zu vergessen natürlich dann auch geleakte Geheimnisse, auch diese unterliegen bestimmten Rechten. Was kommt danach? Nachdem das Netz eine reglementierte Zugriffzone ist, sind genau die ursprünglichen Ideen dieser Errungenschaft geopfert worden.
 
@gerhardt_w: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern."
 
@gerhardt_w: "Heute sind es illegale Angebote, danach kommen Fakenews (wer auch immer das gesichert feststellt) und nicht zu vergessen natürlich dann auch geleakte Geheimnisse, auch diese unterliegen bestimmten Rechten. Was kommt danach?"

Genau darum gehts ja und viele wollen das hier wohl so nicht verstehen.
 
Ich sehe da kein Problem. Einfach 93.174.95.87 aufrufen...
 
die sollen sich einfach eine weitere domain holen, dann fängt das spiel von vorne an
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