Auch Google wollte GitHub, die Wahl auf Microsoft fiel aber bewusst

Die Woche gab es wieder einmal eine spektakuläre Übernahme, Microsoft hat die Entwicklerplattform GitHub für satte 7,5 Milliarden Dollar gekauft. Hinter den Kulissen dürfte es aber ein Ringen um das Unternehmen gegeben haben, vor allem Google-Mutter ... mehr... Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Bildquelle: GitHub Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github GitHub

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Ob das eine gute Idee war, bleibt abzuwarten. Wenn man sich die Geschichte von Microsoft-Übernahmen mal ansieht, bleibt einem aber wenig Hoffnung. Und ob Nadella wirklich Open Source ohne Hintergedanken unterstützt, darf man auch bezweifeln, denn als Gutmensch wird man i.d.R. kein CEO eines so aggressiven Unternehmens wie Microsoft, denn zu verschenken haben die nichts. Dieses Ankuscheln an Open Source erinnert mich eher an die MS-Strategie Embrace, Extend and Extinguish.
https://de.wikipedia.org/wiki/Embrace,_Extend_and_Extinguish
Dass ich für meine Skepsis ggü. dem "Neuen Microsoft" hier sicherlich massig Minus kassiere, ist mir bewusst. Aber einem Konzern, der jahrzehntelang aggresiv und mit illegalen Mitteln jede Konkurrenz bekämpft und viele Start-Ups aufgekauft und hat sterben lassen, dem vertraut man nicht von heute auf morgen. Das Vertrauen müssen die sich in den nächsten Jahren oder gar Jahrzehnten erstmal wieder erarbeiten.
 
@eN-t: Naja, Google wäre egal wie schlimm MS ist immernoch die schlechtere Wahl, siehe Nest, Siehe Motorola, Siehe Boston Dynamics uvm.
 
@eN-t:
Microsoft übernahmen:
LinkedIn (Läuft weiterhin gut und wächst)
Yammer (Läuft weiterhin gut und wächst)
6WUnderkinder (Neues Produkt, Entwickelt sich gut)
N-Trig (Gibts weiterhin - Surface Stift Hersteller)
Majong (Weiterhin ein Erfolg - kenne das Spiel selbst nicht)

Dann übernahmen Sie natürlich haufenweise kleinere Firmen, wo es schwierig ist abzuschätzen was mit den Produkten dieser Firmen passierte. Die flossen oftmals in jetzige MS Produkte ein.

Es gab natürlich auch MS übernahmen bei denen MS schlussendlich die Firmen an die Wand gefahren hat. U.a. Lionhead sowie Ensemble sowie Nokia. Bei Skype lässt sich drüber streiten.

Aber das du das Microsoft von 1990 mit dem Microsoft von 2018 vergleichst ist falsch. Es gibt einige Unternehmen, darunter Amazon.com die heutzutage viel Aggressiver Agieren als es Microsoft tut.

Und das mit dem Vertrauen...Im Internet hat man manchmal das Gefühl das jeder 2te MS hasst und Sie als unfähig hinstellt. Komischerweise Sieht man das aber nicht bei Geschäftszahlen und Zufriedenheitsumfragen externer Dienstleister.
 
@Edelasos: Sie haben aber auch einiges in den Sand gesetzt (hast du eh erwähnt, habs beim ersten mal überlesen): Nokia, Skype, Kinect,...
Und das sind weitaus wichtigere Sache als Majong oder 6Wunderkinder
 
@mlodin84: Sie haben Kinect sehr gut geführt und eine Generation stark gepusht, aber der Markt war nicht da. Nokia war schon am ende, da musste auch MS einsehen nichts mehr bewegen zu können und Skype ist nun mal eben keine power user app, das muss man so hinnehmen.
 
@Alexmitter:
Die Nokia bzw. Microsoft und Mobilegeschichte leicht zu erklären:

Die Kurzfassung:
Keine Nutzer = Keine Apps
Keine Apps = Keine Nutzer
Keine Entwickler = Keine Apps
Keine Kunden = Keine Entwickler

Rattenschwanz.

Denn an der Hardware der Nokia Geräte konnte man nie was meckern, die waren den meisten anderen Herstellern immer 2 Schritte voraus (Iris Scan, QI Ladetechnik, Kameras, Display). Es lag vorwiegend an der Software.
 
@Alexmitter: Ich finds lustig wie von MS-Fanboys hier immer betont wird, dass "Nokia eh schon am ende war" als MS sie endgültig übernommen haben, während mit keinem Wort erwähnt wird, dass gerade MS selbst es waren, die dafür gesorgt haben... ^^
Selektive Wahrnehmung ist schon was Feines! ;-)
 
@mlodin84:
Kinect bzw. PrimeSense wurde aber nicht von Microsoft aufgekauft und Kinect 2 war eine "Eigenentwicklung"
Auch ist Kinect im Businesssektor nicht Tod, sondern wird seit neustem wieder von MS vertrieben.

Daher nicht mit den anderen vergleichbar.

Und ob Kinect wirklich wegen MS gescheitert ist glaube ich nicht. Die Technik ist aktuell einfach noch nicht ganz soweit das man Kinect für alle Spiele intuitiv benutzen kann.
 
@mlodin84: Zum Thema weitaus wichtiger: Schau Dir die Microsoft Business Solutions an. Die erworbenen Firmen / Produkte haben sich blendend entwickelt. Daneben sind die von Dir genannten Produkte Kinderkram, wenn auch in den Medien mehr genannt. Aber Business Produkte machen sich in den Medien nicht so gut, weil zu wenig Leute Themen wie ERP oder CRM verstehen. Microsoft ist mit der Dynamics-Familie inzwischen auf Platz 2 im weltweiten Markt, im on Premise-Bereich sogar angeblich Marktführer.
 
@eN-t: Die beiden Firmen nehmen sich nichts.
 
@eN-t: Solange die Aktionaere gluecklich sind und Aufsichtsrat keine Sondersitzungen zieht, ist glaube ich ihnen jegliches Konsumenten vertrauen ziemlich egal...
 
"Das liegt an Nadellas Unterstützung von Open-Source-Software. Der Microsoft-CEO hat, seit er den Job vor etwa vier Jahren übernommen hat, eine regelrechte 180-Grad-Wende in Sachen offener Software durchgeführt."

Diese vorgeschobene Begründung ist Hohn pur. Microsoft macht eine Handvoll uninteressanter Nebenprodukte zu Open Source und das soll der Grund sein, dass man MS einem Unternehmen vorzieht, das sich während seiner gesamten Existenz für Open Source eingesetzt hat?

Die Microsoft so wohlwollend unterstellte 180°-Wende hat erst statt gefunden, wenn Windows und Office Open Source sind. Vorher ist das ganze nur eine seichte Image-Kampagne.
 
@Niccolo Machiavelli: Typescript ist kein uninteressantes Nebenprodukt. Chakra ist kein uninteressantes Nebenprodukt. Visual Studio Code ist kein uninteressantes Nebenprodukt. .NET ist kein uninteressantes Nebenprodukt. Microsoft hat insgesamt 1839 Repositories auf GitHub. Apple hat 49, Google 1290 (wobei ich weiß, dass nicht alle Google-Projekte dem Google-Account zugeordnet sind, z.B. Angular und Tensorflow sind es nicht).
 
@TiKu: Ach. Und diese Produkte sind natürlich auch für den Löwenanteil von Microsofts Umsatz verantwortlich.
 
@Niccolo Machiavelli: Dir geht es also nur um die Projekte die Umsatz generieren, ahhha
 
@Niccolo Machiavelli: warum soll MS Office/Windows open source machen? Windows / office sind Produktivsysteme. Wer soll den Support leisten, wenn jeder Hinz und Kunz am Code rumfrickelt?
 
@darius_: Eigne dir erst mal grundlegendes Wissen an, wie (Open-Source-)Software-Entwicklung abläuft, bevor du den Mund aufmachst. Mal abgesehen davon, dass dieser "dahingefrickelte" Code den Löwenanteil aller IT-Systeme auf diesem Planeten befeuert.
 
@Niccolo Machiavelli: jaja. Sieht man an Linux, Abläufe sind mir bekannt. MS wäre aus Kundensicht immer verantwortlich. Welche opensource Projekte gibt es denn, die die Tragweite/Umfang von Windows/Office besitzen?
 
@darius_: "Abläufe sind mir bekannt" Klar. Papier ist geduldig.

"Welche opensource Projekte gibt es denn, die die Tragweite/Umfang von Windows/Office besitzen?"

Alleine die Anzahl der monatlich aktiven Android-Smartphones (Linux-Kernel) übertrifft die Anzahl der Windows-Installationen um knapp den Faktor 2. Grundsätzlich Windows hat abseits vom Desktop überhaupt keine nennenswerte Bedeutung.
 
@Niccolo Machiavelli: android kernel.... unübersichtlich, verschiedenste versionen und an den Hersteller angepasste/kastrierte Builds mit ungewissen Updatesupport...super. Was hat dies mit meiner Frage zum Produktivsystem zu tun?
 
@darius_: Du weißt also auch nicht, was ein Produktiv-System ist.
 
@darius_: "Welche opensource Projekte gibt es denn, die die Tragweite/Umfang von Windows/Office besitzen?"
Android, Linux, BSD, Apache, Git, ...
 
@Niccolo Machiavelli: MS ist mittlerweile an einer ganzen Reihe interessanter Open Source Projekte beteiligt - so wurde unter MS die Entwicklung von Visual Studio Code angestoßen, einem ziemlich guten, freien open-source Code Editor. Dazu kommen Beteiligungen an vielen größeren Projekten (wie u.a. sogar dem Linux Kernel), etc.
Dass MS die kompletten Sourcen der Produkte ihres Kerngeschäfts offenlegt, ist meiner Meinug nach utopisch und vergleichbar damit, dass Google alle Informationen über seinen Suchalgorithmus veröfffentlichen würde.

Damit ist nicht gesagt, dass andere Unternehmen sich nicht auch (oder sogar mehr) in die open source community einbringen - nur Microsoft hat in den letzten Jahren (meiner Meinung nach) die stärkste Kehrtwende vollzogen.
 
Naja... am besten wär's, wenn GitHub unabhängig geblieben wär.

Microsoft als OpenSource-Hüter kann ich mir gar nicht vorstellen und von Nadalla halte ich persönlich überhaupt gar nichts. Aber für ein paar Milliarden hätte ich auch meine Webseite an ihn verkauft.
 
Google hatte doch selber so eine Plattform und hat sie dicht gemacht.
 
@starbase64: Fanden github wohl praktischer als das eigene ^^ https://cdn-images-1.medium.com/max/1200/1*ywkHH3kMMVdGhXe6LDq7IA.png

Aber wenn du das meinst, das gibts noch https://cloud.google.com/source-repositories/
 
wie wäre es wenn man dann w10 etwas offener macht, zumindest in der entscheidungsmacht der user, wenn schon nicht der source.

doppelte Ironie gibts dadurch dass die insider von w10 september 2014 also vor ca vier jahren kam. auch wenn es davor schon entwicklung an w10 habe wurde doch einiges erst später gemacht.
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