Google: URL-Shortener goo.gl soll demnächst abgeschaltet werden

Der Suchmaschinenkonzern Google hat bekanntgegeben, dass der eigene Dienst zum Kürzen von URLs schon ab dem 13. April 2018 nicht mehr zur Verfügung stehen soll. Stattdessen haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre Links über die ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Sean Kenney Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Sean Kenney

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Deshalb sollte man sich nie auf Google Dienste verlassen. Sobald sie einen ihrer Dienste pushen wollen, schalten sie andere ab um die Leute dort hinzudrängen. War damals schon so als der Google Reader abgeschalten wurde um das unnötige Google+ zu pushen.
 
@ElLun3s: das ist aber nicht nur ein Google-Problem. Das haben auch andere wie z.B. Microsoft.
Bei großen Anbietern kann man zumindest noch mit rechnen das bestehendes geht und man nicht von heute auf morgen plötzlich alles abgeschalten bekommt.
 
@ElLun3s: Ja ist aber auch dreist, dass der Betreiber von Gratisdiensten das Angebot einfach so einstellt. Kann doch niemand erwarten, dass man für einen garantierten Betrieb Wartungsverträge schließen muss.
 
@Niccolo Machiavelli: bei Google ist nichts gratis...
Datensammlung, Werbung sind alles bezahle Konzepte.

blöd für denjenigen der qr oder ähnliche Sachen gedruckt oder langfristig eingebunden hat...
ansonsten find ich das jetzt auch nicht tragisch, der Markt ist groß.
 
@bear7: Ja, die Dienste werden finanziert. Aber dafür bezahlt der Werbetreibende. Du bist nicht der Kunde. Wenn du Betriebssicherheit willst, musst du irgendwo hingehen, wo du Kunde bist. So schwer ist das doch nicht, oder?
 
@Niccolo Machiavelli: Natürlich sind wir Kunden. Wir nutzen einen Service von Google. Was sollen wir denn anderes sein als Kunden? Opfer? Ab wann soll man Deiner Meinung nach ein Kunde sein? Muss man erst Geld ezahlen? Reicht 1 Cent zu bezahlen? Sind Geschäfte bei denen kein Geld fließt Deiner Meinung nach keine Geschäfte? Das ist so abstrus, dass es fast schon wieder lustig ist.
 
@Niccolo Machiavelli:

Seit wann ist Google gratis? Du bezahlst mit deinen Daten!
 
Da sieht man mal wie sehr Google seine User egal sind, denn für Google wäre es überhaupt kein Problem irgend einen Sammel-Firebase Account anzulegen und das alles zu importieren so das es weiter läuft und es keine Millionen von totel Links gibt. Wäre für Google sicher nicht mehr als ein paar Stunden arbeit.
 
@Sam Fisher: Wieso tote Links? "Zudem werden im Anschluss keine schon gekürzten Links gelöscht, sodass alle Short-Links auch zukünftig noch auf die gewünschten Internetseiten verweisen."
 
@++KoMa++: Lies die originale Pressemeldung. 2020 verschwinden die Links komplett. Für mich sind dass dann tote Links.
 
@Sam Fisher: Ja ne News lesen bevor sie man kommentiert ist schon ziemlich schwer.
 
@picasso22: Den originalen Beitrag/Pressemeldung lesen bevor man einen anderen Kommentar downvoted ist schon ziemlich schwer.
 
Diese URL Shortener sind ohnehin der größte Mist. Was ist daran so schlimm die URL direkt zu verlinken anstatt eine dieser Kurz-URLs zu posten? Jedes anständige CMS / Forum etc. sollte doch fähig sein dir URL kosmetisch zu kürzen anstatt die ursprüngliche URL durch einen anderen Link zu "maskieren". Mir passiert es öfter mal das beispielsweise ein bit.ly Link nicht funktioniert und ich nicht zur der Seite komme die ich verlangt habe. Und durch das Abschalten von Googles Dienst macht die Sache auch nicht besser...
 
@kingstyler001: Ich hab ja in meiner Firewall sämtliche Filterlisten die es so gibt.
In vielen Listen werden diese blockiert - man weiß nämlich gar nicht was sich hinter so einer URL verbirgt.

Ist auch nervig wenn diese Links nicht mehr funktionieren weil z.B. einer seinen Account geschlossen hat. Kennt man die original URL (Titel der Seite) und diese sollte es auch nicht mehr geben dann kann man zumindest im wayback schauen.

Und Foren können das mit dem URL kürzen eh schon seit mindestens 15 Jahren.
 
@Paradise: finde da ja den url expander ganz nett. sowas gibts auch als browserplugin
 
@kingstyler001: Ich glaube diese Dienste sind besonders wegen Twitter so beliebt geworden. Zumindest vor einigen Jahren wurde der Link mit in die 140 Zeichen länge komplett berechnet. Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist.
 
@kingstyler001: Naja, es gibt teils schon sehr gut "durchstrukturierte" Seiten, bei denen das Ziel im tiefsten Unterverzeichnis liegt und der (oder die?) original URL dementsprechend extrem lang ist. In solchen Fällen nutze ich dann auch schonmal einen URL kürzer. Meistens den besagten goo.gl shortener. In einer E-Mail sieht das einfach schöner aus und auf Twitter oder einigen Kommentarbereichen hat es eher praktische Gründe.
 
@Cheeses: auf twitter isses egal, die kürzen seit ner weile automatisch, aber zeigen dem user die echte adresse.

shortener für alle können mMn sterben. entweder man shortet selbst (und hat die kontrolle und verantwortung oder man lässt es.

bei DNSSec gabs damals einige die meinten Gaddafi knnte die kontrolle über bitly bekommen.

dazu nur 3 dinge:
a) das wäre auch ohne DNSSec gegangen
b) selbst schuld ne .ly zu nutzen - für die anbieter
c) selbst schuld nen anbieter zu nutzen der nicht unter er eigenen kontrolle ist - für die die shorten.

das blöde ist nämlich, dass wenn die domain irgendwie in die falschen hände gerät wird das zur malwareschleuder nummer 1.
 
@kingstyler001: Tja, leider gibt es auch unanständige Forensoftware. Poste doch beispielsweise hier in den Kommentaren einen Link.
 
@kingstyler001: Schreib mal auf einen Flyer einen 10-zeiligen Link. Ich verspreche Dir, niemand wird den jemals besuchen.
 
@Nunk-Junge: Kumpel, wenn ich Flyer drucken kann, dann kann ich auch eine eigene Domain einrichten bspw. domain.com/aktion das ist jedem zuzutrauen. ^^
 
@kingstyler001: erstens das und zweitens ist es dann nicht ein "das ist nicht unser link wir übernehmen keine verantwortung" bullshit.
 
@Nunk-Junge: computerzeitschriften haben da seit ewigkeiten eine nette technik. die werden meist webcodes genannt.

funktioniert ganz einfach:
1) man geht auf deren website
2) man gibt den code ins suchfeld ein
3) fertig.
 
Ich habe meinen eigenen URL Shortener - da ist man immer auf der sicheren Seite ;-)
 
@WieAusErSieht: same here. entweder selbst oder gar nicht.

wenn so n ding zu ner malwareschleuder mutiert will ja niemand verantwortlich sein.
 
hab ich noch nie gebraucht so ein Dienst..

wenn ich ne Seite besuchen will..will ich auch die richtige Adresse wissen und nicht irgendeine zusammengestrichene URL..wo kein Arsch weiss...wer dahintersteckt...
 
@Computerfreak-007: Wie ich oben schrieb sind diese shortener (wasn Wort) bei mir ja in der Firewall blockiert.

Bei mir ist das auch so drin das ich vorm klicken eigentlich schau wo das hinführt.
Ist nicht so das man sich da drauf konzentrieren müsste. Ist wie beim Autofahren mit den Verkehrsschildern die man halt wahrnimmt...

Irgendwann wurde es dann Mode das es in Browsern keine status bar mehr gab und es nur noch kurz eingeblendet wird. Mit ein Grund warum ich noch bei Firefox 56 bin - weils für den neuen keine Extended Statusbar gibt.
 
@Paradise: Damit sind ein Großteil aller QR-Codes, die man auf Plaketen, Prospekten, Zeitschriften etc. findet, aus Deinen Netz nicht nutzbar. Ein QR-Code kann nur kurze URLs enthalten oder wird so komplex, dass er kaum noch gescannt werden kann. Wenn der QR-Code auf mehr als die allgemeine Firmenhompage verlinken soll, dann braucht man einen URL-Verkürzer. Große Firmen haben aber oft eigene URL-Verkürzer, die auf der eigenen Domain ein Redirect machen. Aber das URL-Verkürzer, die das gleiche Problem haben, nur von Dir nicht geblockt werden. Sehr sinnvoll. Sowieso ist ein Schutz über die URL, die Du glaubst zu haben einfach sinnlos. Wichtig ist der Schutz gegen Inhalte, nicht gegen URLs. Oder weißt Du was sich hinter http://www.niceshop.com/coolproduct verbirgt? Nein!
 
@Nunk-Junge: Du verwendest also keine uBlock...

QR-Code ist für die Füße. Mehr wie ne Seite aufrufen machen die nicht.
Kann ich auch per Hand eingeben bzw am PC hab ich eh kein Scanner.
 
@Nunk-Junge: dazu braucht man aber keinen dienst der
a) nicht von dir kontrolliert wird
b) jederzeit zu ner malwareschleuder werden kann
bespiel:
https://s.my1.info/wfs

ist nicht lang, und sollte passen.
als kleiner bonus: wenn du ein + anhängst siehst du zuerst wo es hingeht.
 
@My1, larsh: Nicht jeder Verein und jede kleine Firma kann einen eigenen URL-Verkürzer betreiben. Das ist sinnlos. Trotzdem kann man nicht jede URL so kurz halten, dass sie in Printprodukten verwendet werden kann. Also braucht man auf jeden Fall einen URL-Verkürzer. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass die Angst vor einem URL-Verkürzer am völlig falschen Ende ansetzt. Keiner URL sieht man an, welche Inhalte der Webserver liefert. Eine URL ist NIEMALS Malware, sondern die von Server gelieferten Inhalte. Aber da macht es keinen Unterschied, ob die URL verkürzt war oder nicht. Das sollte jeder verstehen, der weiß wie ein Webbrowser funktioniert.
 
@Nunk-Junge: Die URL kann man aber vorher in eine Suchmaschine eingeben,wenn man sie nicht kennt. Klar die meisten Leute werden das nicht tun, aber die, für die das wichtig ist, sollten auch die Chance dazu bekommen. Wenn eine URL so dermaßen lang ist, dass sie nicht auf einen Flyer oder in einen QRCode passt, dann sollte man überlegen, ob die Sitemap falsch angelegt ist oder man wirklich alle Infos der URL übergeben muss. ICh habe schon zu viele kopierte URL gesehen, wo auch noch die SessionId mit drin stand etc. Anderes Beispiel Amazon: /dp/[produktcode] reicht aus, man muss hier nicht die volle URL im Browser angezeigte nutzen.
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