Andy Rubins Essential-Smartphone verkauft sich wohl ziemlich mies
Das Smartphone Essential PH-1, dessen Entwicklung mit großem Interesse verfolgt wurde, scheint sich zu einem ziemlichen Flop zu entwickeln. Es reicht wohl einfach nicht, dass Android-Gründer Andy Rubin hinter dem Mobiltelefon steht, damit es sich gegen die großen Marken behaupten kann.
In den USA ist das Smartphone inzwischen seit gut zwei Wochen beim Netzbetreiber Sprint zu haben, der einen Exklusiv-Vertrag mit dem Rubins Startup Essential abschließen konnte. Bei dem Konzern dürfte man sich ebenfalls etwas mehr von der Partnerschaft erwartet haben. Bis jetzt sollen aber gerade einmal rund 5.000 Geräte verkauft worden sein, berichtete das Magazin FierceWireless unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen BayStreet Research.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, das Smartphone direkt beim Hersteller zu erwerben. Allerdings nutzen eine solche Option in der Regel nur bestimmte Nutzergruppen. Die Masse der Verkäufe erfolgt in Verbindung mit Mobilfunkverträgen über die Provider. Entsprechend ist kaum damit zu rechnen, dass über die anderen Vertriebskanäle wesentlich größere Absatzzahlen zu verzeichnen sind. Zum Vergleich: Die Marktführer Apple und Samsung verzeichnen in den ersten Tagen nach dem Start neuer Modelle grob gerechnet tausendfach höhere Verkaufszahlen.
Im Falle Essentials wäre dies für die Investoren ein ziemliches Desaster. Denn bei diesen hatte der Name Rubins dann doch ordentlich gezogen. Das führte soweit, dass das Startup schon auf einen Wert von über einer Milliarde Dollar taxiert wurde, ohne, dass auch nur ein Gerät verkauft worden war.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, das Smartphone direkt beim Hersteller zu erwerben. Allerdings nutzen eine solche Option in der Regel nur bestimmte Nutzergruppen. Die Masse der Verkäufe erfolgt in Verbindung mit Mobilfunkverträgen über die Provider. Entsprechend ist kaum damit zu rechnen, dass über die anderen Vertriebskanäle wesentlich größere Absatzzahlen zu verzeichnen sind. Zum Vergleich: Die Marktführer Apple und Samsung verzeichnen in den ersten Tagen nach dem Start neuer Modelle grob gerechnet tausendfach höhere Verkaufszahlen.
Die befürchtete Blase
Natürlich bleibt abzuwarten, wie viele Produkte Essential letztlich wirklich verkaufen kann - insbesondere, wenn man dann auch den geplanten Verkaufsstart außerhalb der USA hinbekommt. Angesichts der jetzt kolportierten Zahlen muss aber eben damit gerechnet werden, dass man es hier mit dem nächsten Android-Produzenten zu tun hat, der zwar ambitioniert an guter Hardware arbeitet, am Markt letztlich aber schlicht scheitert.Im Falle Essentials wäre dies für die Investoren ein ziemliches Desaster. Denn bei diesen hatte der Name Rubins dann doch ordentlich gezogen. Das führte soweit, dass das Startup schon auf einen Wert von über einer Milliarde Dollar taxiert wurde, ohne, dass auch nur ein Gerät verkauft worden war.
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