Andy Rubins Smartphone-Startup entwickelt sich zur Blase
Der Hype um das neue Smartphone-Startup des Android-Gründers Andy Rubin birgt die Gefahr, dass um die Firma vor allem eine riesige Blase entsteht. Das Unternehmen namens Essential darf jetzt bereits als Unicorn bezeichnet werden - es wird also auf einen Wert von über einer Milliarde Dollar beziffert.
Das Problem dabei: Es handelt sich dabei um eine rein spekulative Einstufung. Denn das Unternehmen hat noch nicht ein einziges Produkt verkauft und es ist nicht einmal im Ansatz absehbar, wie die Geräte, die in den kommenden Tagen erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden sollen, überhaupt bei den Verbrauchern ankommen werden.
Nach allem, was bisher bekannt ist, wird das erste Gerät von Essential ein High End-System sein - mit einem Display, das sich fast über die gesamte Frontseite erstreckt. Im Endeffekt handelt es sich aber eben auch nur um eine weitere Hardware für die Android-Plattform und es wird sich zeigen müssen, ob Rubins Name und Verkaufsgeschick ausreichen, um nennenswerte Absatzzahlen gegen die starke Konkurrenz zu erkämpfen.
Dass die Milliarden-Marke noch vor dem Verkauf des ersten Telefons geknackt wird, zeichnete sich aber schon im Juli ab. Damals belief sich die Bewertung der Firma bei Anteilskäufen durch Investoren bereits auf 997 Millionen Dollar. Eigentlich sollten schon im Juni die ersten Produkte ausgeliefert werden, was sich aber verzögerte. Bisher ist es also gelungen, die Spannung ausreichend hoch zu halten und die Geduld der Investoren nicht überzustrapazieren - das kann sich aber schnell ändern.
Nach allem, was bisher bekannt ist, wird das erste Gerät von Essential ein High End-System sein - mit einem Display, das sich fast über die gesamte Frontseite erstreckt. Im Endeffekt handelt es sich aber eben auch nur um eine weitere Hardware für die Android-Plattform und es wird sich zeigen müssen, ob Rubins Name und Verkaufsgeschick ausreichen, um nennenswerte Absatzzahlen gegen die starke Konkurrenz zu erkämpfen.
Schnelle Wertsteigerung
Die neue Wertsetzung erfolgte zumindest im Rahmen eines Investments, bei dem sich die Foxconn-Tochter FIH Mobile in Essential einkaufte. Für 3 Millionen Dollar bekam man letztlich einen Anteil von 0,25 Prozent zugesprochen, womit der Gesamtwert der Firma auf nunmehr 1,2 Milliarden Dollar beziffert wird.Dass die Milliarden-Marke noch vor dem Verkauf des ersten Telefons geknackt wird, zeichnete sich aber schon im Juli ab. Damals belief sich die Bewertung der Firma bei Anteilskäufen durch Investoren bereits auf 997 Millionen Dollar. Eigentlich sollten schon im Juni die ersten Produkte ausgeliefert werden, was sich aber verzögerte. Bisher ist es also gelungen, die Spannung ausreichend hoch zu halten und die Geduld der Investoren nicht überzustrapazieren - das kann sich aber schnell ändern.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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