Trump-Schwiegersohn Kushner macht auf Hillary, nutzte privaten Server
Im US-Wahlkampf war die E-Mail-Affäre rund um Hillary Clinton ein beherrschendes Thema. Dabei ging es darum, dass die Widersacherin von Donald Trump zu ihrer Zeit als US-Außenministerin einen privaten Server dienstlich genutzt hat. Jared Kushner, Berater und Schwiegersohn von Donald Trump, ist nun etwas ganz Ähnliches passiert.
In den USA sind Regierungsmitglieder verpflichtet, alle auch nur ansatzweise offiziellen Amtsgeschäfte über staatliche Server und Dienste laufen zu lassen, damit sie archiviert werden können. Das wurde Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in der so genannten E-Mail-Affäre zum Verhängnis, diese hat Donald Trump auch über Wochen und Monate ausgeschlachtet und Clintons privater Server hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass der 71-Jährige zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde.
Nun musste Jared Kushner, der nicht nur Trumps Schwiegersohn, sondern auch einer der wichtigsten Berater ist, ganz ähnliche Versäumnisse zugeben. Denn laut dem US-Magazin Politico hat Kushner ein privates E-Mail-Konto genutzt, um mit anderen Mitgliedern der Regierung zu kommunizieren. Infografik: Bitkom: E-Mail-Nutzung in Deutschland und der EU
Lowell beteuerte, dass es sich hierbei um nicht sensible Informationen gehandelt habe, darunter weitergeschickte Artikel oder politische Kommentare, zumeist waren das auch Antworten auf die Mails anderer. Kushner soll sich allerdings auch mit hochrangigen Mitgliedern der Trump-Regierung über das private Konto ausgetauscht haben, darunter die Ex-Berater Reince Priebus und Steve Bannon.
Mittlerweile werde die komplette Kommunikation Kushners über offizielle Konten des Weißen Hauses abgewickelt, so Lowell. Dadurch können die Nachrichten archiviert werden, was die US-Gesetze ("Presidential Records Act") vorschreiben.
Nun musste Jared Kushner, der nicht nur Trumps Schwiegersohn, sondern auch einer der wichtigsten Berater ist, ganz ähnliche Versäumnisse zugeben. Denn laut dem US-Magazin Politico hat Kushner ein privates E-Mail-Konto genutzt, um mit anderen Mitgliedern der Regierung zu kommunizieren. Infografik: Bitkom: E-Mail-Nutzung in Deutschland und der EU
Zwischen Januar und August
Kushner hat im vergangenen Dezember, also während der Übergangsphase, in der Barack Obama offiziell noch Präsident war, eine private Mail-Adresse eingerichtet und genutzt. Darüber sind laut seinem Anwalt Abbe Lowell zwischen Januar und August aber "weniger als 100 Mails" verschickt worden.Lowell beteuerte, dass es sich hierbei um nicht sensible Informationen gehandelt habe, darunter weitergeschickte Artikel oder politische Kommentare, zumeist waren das auch Antworten auf die Mails anderer. Kushner soll sich allerdings auch mit hochrangigen Mitgliedern der Trump-Regierung über das private Konto ausgetauscht haben, darunter die Ex-Berater Reince Priebus und Steve Bannon.
Mittlerweile werde die komplette Kommunikation Kushners über offizielle Konten des Weißen Hauses abgewickelt, so Lowell. Dadurch können die Nachrichten archiviert werden, was die US-Gesetze ("Presidential Records Act") vorschreiben.
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