Teurer Trump: Apple erhöht Lobbyausgaben in Washington deutlich
Noch nie hat Apple so viel Geld für Lobbyarbeit in Washington ausgegeben, wie in den letzten beiden Quartalen. Insgesamt hat der Konzern 3,6 Millionen US-Dollar in der Hauptstadt investiert, um seine Interessen unter Präsident Trump vertreten zu wissen.
Wie heise berichtet, konnte demnach schon im ersten Quartal 2017 eine deutliche Steigerung im Vergleich mit dem bisherigen Höchstwert unter der Obama-Regierung verzeichnet werden - insgesamt nahm der Apple Konzern die Rekordsumme von 1,4 Millionen US-Dollar in der Hand. In den darauffolgenden drei Monaten sah es Apple aber offenbar als nötig an, diese Summe nochmals auf bisher unerreichte 2,2 Millionen US-Dollar zu steigern.
Betrachtet man nur das zweite Quartal, zeigt sich mit zusätzlichen 800.000 Dollar im Budget für Lobbymittel dabei die stärkste Erhöhung, die bisher von Quartal zu Quartal bei dem Konzern aus Cupertino verzeichnet wurden - laut der Berechnung von MacRumors hatte Apple bisher in diesen Zeiträumen maximale 330.000 Dollar mehr in die Hand genommen, um in Washington Einfluss zu nehmen.
Da sich der Apple Konzern seit 2009 - also gerade zwei Jahre nach der Vorstellung des ersten iPhone - deutlich verändert und an Wert zugenommen hat, scheint es normal, dass auch die Ausgaben für Lobbyarbeit weiter erhöht werden. Man darf gespannt sein, wie sich diese Zahlen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Infografik: US-Ansehen in der Welt sinkt durch Trump
Ordentliche Steigerung der Lobbyausgaben
Seit rund einem halben Jahr sitzt nun Donald J. Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten auf dem Chefsessel im Weißen Haus. Wie jetzt amtliche Offenlegungen des amerikanischen Parlaments zeigen, investiert der Apple-Konzern genau seit diesem Zeitraum deutlich mehr Geld, um in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington und bei den Entscheidern der Regierung Lobbyarbeit zu betreiben.Wie heise berichtet, konnte demnach schon im ersten Quartal 2017 eine deutliche Steigerung im Vergleich mit dem bisherigen Höchstwert unter der Obama-Regierung verzeichnet werden - insgesamt nahm der Apple Konzern die Rekordsumme von 1,4 Millionen US-Dollar in der Hand. In den darauffolgenden drei Monaten sah es Apple aber offenbar als nötig an, diese Summe nochmals auf bisher unerreichte 2,2 Millionen US-Dollar zu steigern.
Betrachtet man nur das zweite Quartal, zeigt sich mit zusätzlichen 800.000 Dollar im Budget für Lobbymittel dabei die stärkste Erhöhung, die bisher von Quartal zu Quartal bei dem Konzern aus Cupertino verzeichnet wurden - laut der Berechnung von MacRumors hatte Apple bisher in diesen Zeiträumen maximale 330.000 Dollar mehr in die Hand genommen, um in Washington Einfluss zu nehmen.
Unter Obama weit weniger teuer
Wie sehr Apple seine Bemühungen um Interessenvertretung auch mit Geld in der US-Hauptstadt verstärkt, zeigt vor allem auch der Vergleich mit den Ausgaben, die unter der Regierung von Trump-Vorgänger Obama verzeichnet wurden. Zum Amtsantritt von Januar bis Juni 2009 hatte Apple hier gerade einmal 730.000 Dollar ausgegeben. Im zweiten Quartal 2016 - also kurz vor Ende der Regierungszeit von Obama - hatte Apple mit 1,12 Millionen US-Dollar seine Ausgaben aber auch hier schon deutlich gesteigert.Da sich der Apple Konzern seit 2009 - also gerade zwei Jahre nach der Vorstellung des ersten iPhone - deutlich verändert und an Wert zugenommen hat, scheint es normal, dass auch die Ausgaben für Lobbyarbeit weiter erhöht werden. Man darf gespannt sein, wie sich diese Zahlen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Infografik: US-Ansehen in der Welt sinkt durch Trump
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