Email-Witzbold gibt sich als Kushner aus, Trump-Berater fällt rein
Ein britischer Witzbold hat einen Mitarbeiter im Weißen Haus mit Fake-Emails auf die Schippe genommen. In den kurzen Botschaften gab sich der Spaßmacher als Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner aus und bekam prompt eine Antwort. Das Weiße Haus hat den Vorfall inzwischen bestätigt.
Der Witzbold hat dem US-Nachrichtensender CNN einige der Emails zugespielt. In einer Nachricht an die offizielle Adresse des Beraters Tom Bossert gab sich der unbekannte Spaßmacher als Trumps Schwiegersohn Jared Kushner aus und lud Bossert in dessen Namen zu einem angeblich stattfindenden Empfang ein. "Tom, wir organisieren gerade einen kleinen Empfang gegen Ende August. Es wäre toll, wenn du kommen würdest, ich verspreche auch, dass das Essen mindestens so gut sein wird, wie das, was wir im Irak gegessen haben. Es wird sicher ein toller Abend", schrieb der falsche Kushner an Tom Bossert.
Tom Bosserts antwort auf die Fake-Email - Bild: CNN
Für Nachfragen gegenüber CNN stand Bossert nicht zur Verfügung. Die kommende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, bestätigte dem Sender gegenüber aber den Vorfall und teilte mit, die Angelegenheit würde sehr ernst genommen. Dass es im Weißen Haus anscheinend keine bessere Überprüfung für solche Fake-Emails gibt, dürfte viele überraschen. Jared Kushners gibt es ja nicht gerade viele, was die Erkennung der Fake-Email deutlich erleichtern sollte. Wie im Screenshot der Mail zu sehen ist, wurde diese aber zumindest als potentieller Spam markiert.
Ein derart sorgloser Umgang mit Emails ist aber ja bereits von Hillary Clinton bekannt, die ihre Korrespondenz als Außenministerin teilweise über private Konten führte und prompt Opfer eines Hackerangriffs wurde.
Tom Bosserts antwort auf die Fake-Email - Bild: CNN
Privatadresse ungefragt mitgeteilt
Zu seiner Überraschung kam prompt die folgende Antwort, in der Bossert sogar noch ungefragt seine Privat-Adresse mitteilte: "Danke, Jared. Bei so einem Versprechen kann ich kaum nein sagen. Falls du mal meine Privatadresse brauchst, sie ist…"Für Nachfragen gegenüber CNN stand Bossert nicht zur Verfügung. Die kommende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, bestätigte dem Sender gegenüber aber den Vorfall und teilte mit, die Angelegenheit würde sehr ernst genommen. Dass es im Weißen Haus anscheinend keine bessere Überprüfung für solche Fake-Emails gibt, dürfte viele überraschen. Jared Kushners gibt es ja nicht gerade viele, was die Erkennung der Fake-Email deutlich erleichtern sollte. Wie im Screenshot der Mail zu sehen ist, wurde diese aber zumindest als potentieller Spam markiert.
Ein derart sorgloser Umgang mit Emails ist aber ja bereits von Hillary Clinton bekannt, die ihre Korrespondenz als Außenministerin teilweise über private Konten führte und prompt Opfer eines Hackerangriffs wurde.
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