KI soll ohne Wörterbuch und Vergleichstexte viel besser übersetzen
Die Technologie der Neuronalen Netze könnte maschinelle Übersetzungen auf ein noch wesentlich höheres Niveau bringen, als es die bisherigen Arbeiten in dem Bereich angedeutet haben. Forscher zeigten aktuell, dass eine entsprechende Künstliche Intelligenz zum Dolmetscher werden kann, ohne je ein Wörterbuch oder Vergleichsübersetzungen gesehen zu haben.
Aktuell werden Translator-KIs vor allem trainiert, indem sie mit riesigen Mengen an Vergleichstexten gefüttert werden. Stets gibt es das Original in einer Sprache und eine bereits erstellte Übersetzung in einer anderen. Dadurch soll das System seine Fertigkeiten immer weiter verbessern können. Allerdings zeigt sich bisher in der Praxis, dass die Ergebnisse noch nicht dem entsprechen, was man sich wünschen würde - vor allem wenn es um eine hohe Flexibilität in der Sprachanwendung und nicht nur einen engen Spezialbereich geht.
Spanische Wissenschaftler erproben daher aktuell einen völlig anderen Ansatz, wie aus dem Wissenschafts-Journal Science hervorgeht. Der maschinelle Translator soll zukünftig Inhalte übersetzen können, ohne dass er jemals vergleichbare Beispieltexte in den jeweiligen Sprachen zu sehen bekommen hat. Stattdessen soll das System quasi jede benötigte Sprache erst einmal komplett für sich lernen. Werden dann zwei Lernergebnisse miteinander kombiniert, soll es möglich sein, dass der Computer die Bedeutung eines Textes in einer Sprache einfach in der anderen wiedergibt. Das soll vor allem auch dazu führen, dass weniger starre Begriffe übersetzt werden, sondern Bedeutungen.
Allerdings bleiben auch hier einige Fallstricke bestehen, bei denen sich zeigen muss, wie flexibel die Systeme letztlich auf sprachliche Eigenheiten eingehen können. Denn natürliche Sprachen sind letztlich kein starres System, das eine objektive Wirklichkeit widerspiegelt. Es gibt jeweils auch starke Einflüsse der zugrundeliegendne Kultur, wodurch die Geflechte bei gleichen Begriffen im Grunde völlig anders aussehen können. Mit diesen Problemen hat auch jeder Mensch zu kämpfen, der andere Sprachen erlernt - und hier haben sich diese Schwierigkeiten letztlich durchaus auch als lösbar herausgestellt, wenn entsprechende Erfahrungen mit in den Lernprozess einfließen können.
Spanische Wissenschaftler erproben daher aktuell einen völlig anderen Ansatz, wie aus dem Wissenschafts-Journal Science hervorgeht. Der maschinelle Translator soll zukünftig Inhalte übersetzen können, ohne dass er jemals vergleichbare Beispieltexte in den jeweiligen Sprachen zu sehen bekommen hat. Stattdessen soll das System quasi jede benötigte Sprache erst einmal komplett für sich lernen. Werden dann zwei Lernergebnisse miteinander kombiniert, soll es möglich sein, dass der Computer die Bedeutung eines Textes in einer Sprache einfach in der anderen wiedergibt. Das soll vor allem auch dazu führen, dass weniger starre Begriffe übersetzt werden, sondern Bedeutungen.
Erst die Sprachen einzeln lernen
Intern funktioniert das so, dass die KI quasi eine Landkarte der jeweiligen Sprache anfertigt. Durch das Training anhand sehr großer Mengen an Text können Beziehungen zwischen Wörtern und Wortgruppen statistisch analysiert werden. So gibt es letztlich Wörter, die in engen und fernen Verwandschaften zueinander bestehen, sich auf vielfältige Weise referenzieren und am Ende ein riesiges Sprachgeflecht ergeben. Hat man eine so erstellte Karte dann von zwei Sprachen, sollen diese einfach übereinandergelegt werden können, was dann sehr gute Übersetzungen bringen soll.Allerdings bleiben auch hier einige Fallstricke bestehen, bei denen sich zeigen muss, wie flexibel die Systeme letztlich auf sprachliche Eigenheiten eingehen können. Denn natürliche Sprachen sind letztlich kein starres System, das eine objektive Wirklichkeit widerspiegelt. Es gibt jeweils auch starke Einflüsse der zugrundeliegendne Kultur, wodurch die Geflechte bei gleichen Begriffen im Grunde völlig anders aussehen können. Mit diesen Problemen hat auch jeder Mensch zu kämpfen, der andere Sprachen erlernt - und hier haben sich diese Schwierigkeiten letztlich durchaus auch als lösbar herausgestellt, wenn entsprechende Erfahrungen mit in den Lernprozess einfließen können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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