Supercomputer geht auch Second-Hand - aber einfach ist das nicht
Mit etwas Glück kann man sogar in den Besitz eines Supercomputers kommen, der ziemlich perfekt zu den eigenen Anforderungen passt und aufgrund seines gebrauchten Zustands unschlagbar günstig ist. Für gewöhnlich landen solche ausgemusterten Systeme eher im Recycling.
An der britischen Durham University war schon seit einiger Zeit klar, dass das Institute for Cosmological Computing (ICC) mit besserer Hardware ausgestattet werden muss. Denn das bereits im Jahr 2012 installierte COSMA5-System lieferte für die heutigen Ansprüche schlicht nicht mehr genug Leistung. Andererseits sind Forschungseinrichtungen nur sehr selten mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet.
Bereits im letzten Jahr hatte man aber eine Lösung für den gewünschten Bau des neuen Supercomputers COSMA6 aber gefunden, berichtete das britische Magazin The Register. Inzwischen ist das System seit einiger Zeit in Betrieb und an der Universität kann man das Fazit ziehen, dass es durchaus lohnenswert ist, sich auch im Supercomputing nach einem gebrauchten System umzuschauen - auch wenn das nicht gerade einfach ist, weil wesentlich mehr Voraussetzungen erfüllt sein müssen, als nur eine passende Konfiguration.
Und natürlich ist es bei solchen Systemen auch nicht damit getan, einfach alles an Hardware an einem Ort ein- und am anderen wieder auszupacken und ein paar Kabel einzustecken. Das wird wohl jeder ahnen, der schon nur gelegentlich mal mit Desktop-PCs über verschiedene LAN-Partys tingelte. Daher beauftragte man die Firma Technimove mit dem Umzug. Diese hat sich auf die Umsiedlung von Datenzentren an neue Standorte spezialisiert.
Insgesamt arbeiten nun aber 497 iDataPlex dx360 M4-Server von IBM im Verbund an der Forschungseinrichtung, die sich auf die Berechnung von Vorgängen in der Kosmologie spezialisiert hat. 7.952 Xeon-Prozessoren mit 35 Terabyte Arbeitsspeicher und über 4 Petabyte Festspeicher in den Storage-Systemen sind hier nun seit einiger Zeit problemlos im Einsatz.
Bereits im letzten Jahr hatte man aber eine Lösung für den gewünschten Bau des neuen Supercomputers COSMA6 aber gefunden, berichtete das britische Magazin The Register. Inzwischen ist das System seit einiger Zeit in Betrieb und an der Universität kann man das Fazit ziehen, dass es durchaus lohnenswert ist, sich auch im Supercomputing nach einem gebrauchten System umzuschauen - auch wenn das nicht gerade einfach ist, weil wesentlich mehr Voraussetzungen erfüllt sein müssen, als nur eine passende Konfiguration.
Umzug ist nicht trivial
Die neue Hardware wurde vom Hartree Centre in Daresbury übernommen, wo man sich eine komplette Neuanschaffung leistete. Durham hatte hierbei das Glück, dass man bereits über Räumlichkeiten verfügte, die in Sachen Energieversorgung und Kühlung genau bieten konnten, was das Second-Hand-System benötigte. Auch die sonstige Konfiguration hinsichtlich der Menge an Racks und der Netzwerk-Architektur ähnelten dem COSMA5, so dass sich der Aufwand für Anpassungen an den neuen Standort merklich in Grenzen hielten.Und natürlich ist es bei solchen Systemen auch nicht damit getan, einfach alles an Hardware an einem Ort ein- und am anderen wieder auszupacken und ein paar Kabel einzustecken. Das wird wohl jeder ahnen, der schon nur gelegentlich mal mit Desktop-PCs über verschiedene LAN-Partys tingelte. Daher beauftragte man die Firma Technimove mit dem Umzug. Diese hat sich auf die Umsiedlung von Datenzentren an neue Standorte spezialisiert.
Insgesamt arbeiten nun aber 497 iDataPlex dx360 M4-Server von IBM im Verbund an der Forschungseinrichtung, die sich auf die Berechnung von Vorgängen in der Kosmologie spezialisiert hat. 7.952 Xeon-Prozessoren mit 35 Terabyte Arbeitsspeicher und über 4 Petabyte Festspeicher in den Storage-Systemen sind hier nun seit einiger Zeit problemlos im Einsatz.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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