Project 47: AMD liefert Petaflops-Supercomputer in Serie aus
Der Chip-Designer AMD will mit seinen neuesten Prozessor-Entwicklungen auch im Supercomputing wieder eine nennenswerte Rolle spielen. In dem Sektor hat das Unternehmen immerhin eine gewisse Geschichte. Diesmal schafft man einen früheren Erfolg sogar aus eigener Kraft und in Serie.
Vor knapp zehn Jahren war AMD daran beteiligt, erstmals mit einem Supercomputer die Leistungsmarke von 1 Petaflops zu überschreiten. Damals arbeiteten in dem von IBM entwickelten Roadrunner-System unter anderem fast 6.500 Opteron-Prozessoren von AMD, von denen jeder von zwei PowerXCell-Chips unterstützt wurde, die auf den Cell-CPUs der Playstation 3 basierten.
Jetzt hat AMD ein System vorgestellt, mit dem man serienmäßig 1 Petaflops liefern kann. Der "Project 47" betitelte Rechner fasst in einem Rack 20 der neuen Epyc 7601-Prozesssoren und 80 Radeon Instinct-GPUs zusammen. Diesen stehen 10 Terabyte Arbeitsspeicher aus der Produktion Samsungs zur Seite. Die Komponenten sind alle über InfiniBand-Karten von Mellanox miteinander verbunden, de jeweils Bandbreiten von 100 Gigabit pro Sekunde unterstützen.
Punkten kann der Hersteller dabei aber nicht nur mit der Leistung, sondern durchaus auch mit der Energieeffizienz. AMD kitzelt hier 30 Gigaflops auf jedem Watt, womit Project 47 die Konkurrenz um 25 Prozent schlagen soll. Bei der Produktion arbeitet AMD mit Inventec zusammen, durch den auch der Vertrieb übernommen werden soll. Die Rechner sollen ab dem 4. Quartal zu haben sein, was sie kosten ist noch unklar.
Jetzt hat AMD ein System vorgestellt, mit dem man serienmäßig 1 Petaflops liefern kann. Der "Project 47" betitelte Rechner fasst in einem Rack 20 der neuen Epyc 7601-Prozesssoren und 80 Radeon Instinct-GPUs zusammen. Diesen stehen 10 Terabyte Arbeitsspeicher aus der Produktion Samsungs zur Seite. Die Komponenten sind alle über InfiniBand-Karten von Mellanox miteinander verbunden, de jeweils Bandbreiten von 100 Gigabit pro Sekunde unterstützen.
Höchste Effizienz
Der Project 47 kann seine Stärken vor allem im parallelen Rechnen ausspielen. Denn schon allein die Epyc-Prozessoren bringen jeweils 32 einzelne Kerne mit. Die GPUs auf Basis der neuen Vega 10-Klasse stellen zusätzlich jeweils 4.096 Stream-Prozessoren bereit. AMD betonte daher, dass es kein vergleichbares Serien-HPC-System gibt, das eine solche Menge an I/O-Lanes und Speicher-Channels zur Verfügung stellen kann.Punkten kann der Hersteller dabei aber nicht nur mit der Leistung, sondern durchaus auch mit der Energieeffizienz. AMD kitzelt hier 30 Gigaflops auf jedem Watt, womit Project 47 die Konkurrenz um 25 Prozent schlagen soll. Bei der Produktion arbeitet AMD mit Inventec zusammen, durch den auch der Vertrieb übernommen werden soll. Die Rechner sollen ab dem 4. Quartal zu haben sein, was sie kosten ist noch unklar.
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