Der PC-Markt erholt sich und Chiphersteller Intel blüht regelrecht auf
Der PC-Markt erholt sich, das Server-Geschäft boomt: Das sind die Hauptgründe, warum der Chiphersteller aus dem kalifornischen Santa Clara ein ausgezeichnetes Quartal schreiben konnte. Intel konnte zwischen April und Juni seinen Gewinn mehr als verdoppeln.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Diesen etwas abgedroschenen Satz kann man derzeit mit gutem Gewissen sagen, denn auch AMD konnte zuletzt ein für den dauerangeschlagenen Chiphersteller überraschend gutes Ergebnis vermelden. Zwar ist der AMD-Konkurrent noch nicht in trockenen Tüchern, die "Wetteraussichten" sind aber dank Ryzen bestens.
Intel geht von einer anderen Basis aus, da der Marktführer gewohnt ist, in den klar schwarzen Zahlen zu operieren. Dennoch wird das Unternehmen sein zweites Quartal 2017 als besonders gutes in Erinnerung behalten, denn plötzlich scheint die Krise am PC-Markt der vergangenen Jahre ein Relikt aus der Vergangenheit zu sein.
Das kann man auch am Umsatz erkennen: Hier vermeldetet das Unternehmen (via AnandTech) eine Zahl von 14,8 Milliarden Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 13,5 Milliarden Dollar. Ein mit dem Gewinn vergleichbarer Anstieg ist hier also nicht festzustellen.
Wie erwähnt waren zwei Hauptfaktoren dafür verantwortlich: Die Client Computing Group setzte 8,2 Milliarden Dollar um, das ist ein sattes Plus von rund zwölf Prozent. Auch die vom Umsatz her zweitwichtigste Sparte, die Data Center Group, konnte sich steigern, nämlich von um neun Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar.
Siehe auch: AMD trotz Ryzen-Launch noch nicht wieder in den schwarzen Zahlen
Intel geht von einer anderen Basis aus, da der Marktführer gewohnt ist, in den klar schwarzen Zahlen zu operieren. Dennoch wird das Unternehmen sein zweites Quartal 2017 als besonders gutes in Erinnerung behalten, denn plötzlich scheint die Krise am PC-Markt der vergangenen Jahre ein Relikt aus der Vergangenheit zu sein.
Erwartungen übertroffen
Denn Intel konnte die Erwartungen der Analysten übertreffen und vermeldete als Gewinn rund 2,8 Milliarden Dollar, im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es 1,3 Milliarden Dollar, also halb so viel. Allerdings muss man anmerken, dass es vor einem Jahr weitreichende interne Umstrukturierungsmaßnahmen gegeben hat, diese haben den Gewinn nach unten gedrückt.Das kann man auch am Umsatz erkennen: Hier vermeldetet das Unternehmen (via AnandTech) eine Zahl von 14,8 Milliarden Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 13,5 Milliarden Dollar. Ein mit dem Gewinn vergleichbarer Anstieg ist hier also nicht festzustellen.
Wie erwähnt waren zwei Hauptfaktoren dafür verantwortlich: Die Client Computing Group setzte 8,2 Milliarden Dollar um, das ist ein sattes Plus von rund zwölf Prozent. Auch die vom Umsatz her zweitwichtigste Sparte, die Data Center Group, konnte sich steigern, nämlich von um neun Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar.
Siehe auch: AMD trotz Ryzen-Launch noch nicht wieder in den schwarzen Zahlen
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