PC-Markt: Zahlen machen Hoffnung auf ein Ende des langen Falls

Notebook, Laptop, ASUS VivoBook 14 X411, X411UA, X411UQ Bildquelle: ASUS
Zum Beginn des neuen Jahres warten die Marktforscher der IDC mit Daten auf, die bei den PC-Herstellern dazu führen könnten, dass diese zumindest mit ein wenig Motivation in 2018 starten. Denn für das kürzlich abgeschlossene vierte Quartal konnten sie zumindest verkünden, dass es mal nicht noch schlechter geworden ist. Insgesamt ist der PC-Markt noch immer ziemlich schwach aufgestellt. Allerdings gab es im vierten Quartal - also im wichtigen Weihnachtsgeschäft - zum ersten Mal seit sechs Jahren im Jahresvergleich wieder ein Wachstum bei den Verkaufszahlen. In den letzten drei Monaten des Jahres 2016 hatten die Hersteller weltweit rund 70,1 Millionen Geräte abgesetzt, in 2017 waren es immerhin 70,6 Millionen Stück.

Über das ganze Jahr hinweg betrachtet könnte man auch sagen, dass so etwas wie die Talsohle erreicht ist und die ständig weiter abstürzenden Verkaufszahlen hoffentlich der Vergangenheit angehören - obwohl es kürzlich noch anders aussah. Die Marktforscher der IDC zumindest bezeichneten 2017 als das stabilste Jahr seit 2011, als die Branche vom ersten großen Einbruch getroffen wurde.


Auch wenn zuletzt das relativ gut laufende Weihnachtsgeschäft auf ein wieder auflebendes Interesse der Privatkunden hindeutet, waren es über das Jahr hinweg aber vor allem die steigenden Einkaufsmengen von Unternehmen, die zur Stabilisierung beitrugen. In dem Bereich hat man sich inzwischen ein Stück weit von Tablets als Hardware-Plattform verabschiedet und kehrt für mobile Anwendungen wieder stärker zum klassischen Notebook zurück, hieß es.

Fortgesetzt hat sich auch der Trend, dass in erster Linie die weltweit führenden Hersteller ihre Marktanteile ausbauen konnten, während die kleineren Anbieter Federn ließen. Das liegt teils ebenfalls an Business-Kunden. Private Käufer werden immer wieder auch von kleineren Anbietern durch das eine oder andere besondere Angebot oder Feature überzeugt, während Firmenkunden lieber längerfristig stabile Anbieter mit starken Support-Abteilungen wählen. Entsprechend waren die Zahlen bei den vier größten Herstellern HP, Lenovo, Dell und Apple entweder weitgehend stabil oder legten zu, während die kleineren mit sinkenden Mengen zu kämpfen haben.

Absatz 4Q17 Anteil 4Q17 Absatz 4Q16 Anteil 4Q16 Wachstum
HP 16.572 23,5% 15.297 21,8% 8,3%
Lenovo 15.704 22,2% 15.711 22,4% 0,0%
Dell 11.078 15,7% 11.001 15,7% 0,7%
Apple 5.770 8,2% 5.375 7,7% 7,3%
Asus 4.535 6,4% 5.105 7,3% -11,2%
Acer 4.492 6,4% 4.889 7,0% -8,1%
Andere 12.429 17,6% 12.710 18,1% -2,2%
Gesamt 70.579 100,00% 70.089 100,00% 0,7%
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