Neues MIT-Verfahren könnte 3D-Fernsehern noch eine Chance geben
3D-Displays für den Gebrauch zu Hause sind bisher in allen Belangen gescheitert. Denn die Qualität brillenloser Systeme reichte nie aus und kaum ein Nutzer wollte dauerhaft Zeit mit einer Polarisationsbrille vor dem Fernseher verbringen. Doch nun könnte es einen neuen Ansatz geben.
Wieder einmal ist es ein Forscher-Team vom renommierten MIT, das hier noch einmal für neue Impulse sorgen will. Die gleichen Leute hatten bereits vor einem Jahr ein neues Verfahren für Kinos präsentiert, bei dem 3D-Filme auf der großen Leinwand angesehen werden können, ohne dass ein Zuschauer im Saal eine Brille benötigt.
Das Verfahren haben sie nun in kleinerem Format zu Home3D weiterentwickelt. Dieses bietet hier den gleichen Vorteil, dass die Zuschauer nicht mehr in einem bestimmten Winkel vor dem Display sitzen müssen, um ordentlich mit den verschiedenen Bildern versorgt zu werden, die für den 3D-Effekt verantwortlich sind.
In der aktuellen Fassung funktioniert die Technologie bereits mit Systemen, die über eine Grafikkarte verfügen, die einerseits nicht zu schwach ist, aber auch kein absolutes High End-Modell sein muss. Jene in den Spielekonsolen Playstation 4 und Xbox One sollen bereits ausreichen. Auf den GPUs werden dann die Zwischenbilder berechnet. Die Forscher wollen ihre Algorithmen aber noch so weit optimieren, dass auch die Prozessoren in Smart-TVs oder Chromecasts ausreichen, um die Berechnungen durchzuführen.
Im Ergebnis könnten 3D-Bildschirme auf den Markt kommen, die in vielen Belangen besser funktionieren als die bisher verfügbaren Systeme. Vielleicht könnte das letztlich dazu führen, dass entsprechende Inhalte im Privatbereich doch nochmal eine Chance bekommen, nachdem die bisherigen Technologien komplett gescheitert sind.
Das Verfahren haben sie nun in kleinerem Format zu Home3D weiterentwickelt. Dieses bietet hier den gleichen Vorteil, dass die Zuschauer nicht mehr in einem bestimmten Winkel vor dem Display sitzen müssen, um ordentlich mit den verschiedenen Bildern versorgt zu werden, die für den 3D-Effekt verantwortlich sind.
Konsolen-GPU reicht aus
Um das zu ermöglichen, setzt man auf ein so genanntes Multiview-Verfahren. Dabei werden aus den originalen stereoskopischen Bildern mehrere Zwischenbilder errechnet, die dann von verschiedenen Layern des Panels dargestellt werden, um den räumlichen Effekt hervorzubringen.In der aktuellen Fassung funktioniert die Technologie bereits mit Systemen, die über eine Grafikkarte verfügen, die einerseits nicht zu schwach ist, aber auch kein absolutes High End-Modell sein muss. Jene in den Spielekonsolen Playstation 4 und Xbox One sollen bereits ausreichen. Auf den GPUs werden dann die Zwischenbilder berechnet. Die Forscher wollen ihre Algorithmen aber noch so weit optimieren, dass auch die Prozessoren in Smart-TVs oder Chromecasts ausreichen, um die Berechnungen durchzuführen.
Im Ergebnis könnten 3D-Bildschirme auf den Markt kommen, die in vielen Belangen besser funktionieren als die bisher verfügbaren Systeme. Vielleicht könnte das letztlich dazu führen, dass entsprechende Inhalte im Privatbereich doch nochmal eine Chance bekommen, nachdem die bisherigen Technologien komplett gescheitert sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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