KI-Zauberei: Neue Web-App wandelt Portraitfotos in 3D-Modelle um
Wissenschaftler aus Großbritannien haben einen Algorithmus entwickelt, der aus einem einzelnen Bild ein 3D-Gesichtsmodell errechnen kann. Interessierte können die Technik in einer Web-App mit eigenen hochladbaren Fotos ausprobieren. Die Ergebnisse sind überraschend gut, auch wenn die Software noch Probleme mit den Haaren hat.
Wie die Forscher in einem ausführlichen Paper erläutern, arbeitet der Algorithmus mit Hilfe eines neuronalen Netzwerks, das nicht nur weniger fehleranfällig als andere Methoden zur 3D-Konstruktion sein soll, sondern auch mit nicht frontal aufgenommenen Bildern funktioniert. Das fertige Programm ist bei Github zum Download für interessierte Entwickler verfügbar.
Ein Beispiel mit dem Gesicht von Barack Obama
Das Gesicht überlagernde Elemente wie ein exzentrischer Schnurrbart, Brillen oder eine in das Bild gehaltene Hand bereiten der Technik verständlicherweise Probleme, das Gesicht wird aber trotzdem erkannt und an den entsprechenden Stellen etwas verzerrt dargestellt. Mit dem Haaransatz und Hals kommt die Software ebenfalls nicht gut klar, weshalb die 3D-Modelle eher eine Ausstülpung des Gesichtsbereichs darstellen.
Das Herumspielen mit der App macht ziemlich Spaß. Pro Minute kann man damit ein Bild bearbeiten und die erstellten 3D-Modelle werden nach 20 Minuten automatisch wieder gelöscht. Die Technik ist eigentlich wie geschaffen für eine mobile App und dürfte sich dort sicher auch bald wiederfinden. Gesichter von Freunden oder bekannten Personen zu bearbeiten und zu verfremden, ist in sozialen Netzwerken ziemlich beliebt.
Download Paint.NET - Kostenlose Bildbearbeitung
Ein Beispiel mit dem Gesicht von Barack Obama
Web-App zum Ausprobieren
Heimanwender können die Technik mit einer einfach bedienbaren Web-App ausprobieren. Dort lädt man ein beliebiges Portraitfoto hoch. Erkennt die App das Gesicht, was bei vielen Bildern recht gut funktioniert, kann man dieses dann mit der Maus drehen, um die 3D-Ansicht von allen Seiten aus zu betrachten.Das Gesicht überlagernde Elemente wie ein exzentrischer Schnurrbart, Brillen oder eine in das Bild gehaltene Hand bereiten der Technik verständlicherweise Probleme, das Gesicht wird aber trotzdem erkannt und an den entsprechenden Stellen etwas verzerrt dargestellt. Mit dem Haaransatz und Hals kommt die Software ebenfalls nicht gut klar, weshalb die 3D-Modelle eher eine Ausstülpung des Gesichtsbereichs darstellen.
Das Herumspielen mit der App macht ziemlich Spaß. Pro Minute kann man damit ein Bild bearbeiten und die erstellten 3D-Modelle werden nach 20 Minuten automatisch wieder gelöscht. Die Technik ist eigentlich wie geschaffen für eine mobile App und dürfte sich dort sicher auch bald wiederfinden. Gesichter von Freunden oder bekannten Personen zu bearbeiten und zu verfremden, ist in sozialen Netzwerken ziemlich beliebt.
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