Probleme bei Sega Forever:
Hervorragende Idee, miese Ausführung
Vergangene Woche hat der ehemalige Konsolenhersteller Sega seine "Forever" genannte Aktion gestartet. Im Zuge dieser will das japanische Unternehmen im Verlauf der nächsten Zeit alle seine Spieleklassiker für Mobilgeräte zur Verfügung stellen. Doch der Start verlief alles andere als glatt, da es zahlreiche technische Probleme gab und gibt.
Gute Idee, schlechte Ausführung: So kann man Sega Forever derzeit zusammenfassen. Denn sowohl in Apples App Store als auch im Play Store von Google häufen sich die Beschwerden enttäuschter Gamer. Dabei scheint es sogar auf technisch topaktuellen Geräten wie dem Samsung Galaxy S8 und dem Google Pixel schwerwiegende Performance-Spielspaßbremsen zu geben.
Das "Angebot" an Fehlern und Leistungsproblemen ist ziemlich groß, wie Ars Technica berichtet: So gibt es Framerate-Einbrüche, Schwierigkeiten mit der Audio-Synchronisation und spürbaren Input-Lag, die bekannte Technik-Seite bestätigt diese und meint, dass man ähnliche "schwache Resultate" vermelden kann.
Gegenüber Eurogamer sagte der Sega-Sprecher Mike Evans, dass die Probleme mit Fragmentierung im mobilen Bereich zu tun hätten, er verteidigte auch den Einsatz von Unity. Sega wolle seine Spiele einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung stellen, auch weil Mobilgeräte in vielen Entwicklungsländern die Spieleplattform der Wahl darstellten.
Die Entwickler des bekannten Emulators RetroArch widersprachen Sega allerdings und gaben explizit Unity die Schuld. Gespräche mit RetroArch hat es gegeben, allerdings habe Sega diverse unvernünftige Forderungen aufgestellt. Auch dazu äußerte sich Evans und meinte, dass Sega aufgrund von Unternehmensrichtlinien GPL-Software nicht mit Sega-proprietären Games bündeln könne.
Das "Angebot" an Fehlern und Leistungsproblemen ist ziemlich groß, wie Ars Technica berichtet: So gibt es Framerate-Einbrüche, Schwierigkeiten mit der Audio-Synchronisation und spürbaren Input-Lag, die bekannte Technik-Seite bestätigt diese und meint, dass man ähnliche "schwache Resultate" vermelden kann.
Unity-Emulator
Grund dafür ist der neue von Sega eingesetzte und auf Unity basierte Emulator. Denn bisherige Retro-Games von Sega waren entweder direkte Portierungen oder haben einen nativen Emulator verwendet. Ärgerlich sind die Startprobleme auch für jene Nutzer, die für eine werbefreie Version bezahlt haben, denn einige von ihnen berichten, dass sie die Anzeigen dennoch zu sehen bekommen.Gegenüber Eurogamer sagte der Sega-Sprecher Mike Evans, dass die Probleme mit Fragmentierung im mobilen Bereich zu tun hätten, er verteidigte auch den Einsatz von Unity. Sega wolle seine Spiele einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung stellen, auch weil Mobilgeräte in vielen Entwicklungsländern die Spieleplattform der Wahl darstellten.
Die Entwickler des bekannten Emulators RetroArch widersprachen Sega allerdings und gaben explizit Unity die Schuld. Gespräche mit RetroArch hat es gegeben, allerdings habe Sega diverse unvernünftige Forderungen aufgestellt. Auch dazu äußerte sich Evans und meinte, dass Sega aufgrund von Unternehmensrichtlinien GPL-Software nicht mit Sega-proprietären Games bündeln könne.
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