Jetzt wird Disney erpresst: Kommt "Pirates of the Caribbean" vorab?
Freunde der Filmreihe um einen etwas seltsamen Piraten werden wohl die Gelegenheit bekommen, die neueste Geschichte schon vorab anzuschauen. Denn diese ist allem Anschein nach Gegenstand des neuesten Erpressungs-Falls in der Filmbranche, nachdem sich bereits Netflix damit auseinanderzusetzen hatte.
Bob Iger, Chef des Medienkonzerns Walt Disney, erklärte zumindest gestern auf einer Betriebsversammlung mit Beschäftigten in New York, dass das Unternehmen aktuell erpresst werde. Es gehe um einen kommenden Kinofilm, der nach und nach im Internet veröffentlicht werden soll, bis das Unternehmen ein Lösegeld zahlt, berichtete das US-Magazin Hollywood Reporter.
Als Beleg, dass es sich um echtes Material handelt, will der Täter demnächst einen fünfminütigen Ausschnitt veröffentlichen. Anschließend sollen schrittweise jeweils 20-Minuten-Blöcke öffentlich gemacht werden, bis der Konzern zur Zahlung der Forderung bereit ist. Iger erklärte allerdings, dass man auf keinen Fall auf die Sache eingehen werde und sich stattdessen mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden in Verbindung gesetzt habe.
Iger nannte zwar den Namen des Filmes nicht, doch es dürfte sich um "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" handeln. In diesem Fall müssten die Erpresser nun aber auf die Tube drücken, denn der Film wird bereits in der kommenden Woche in den Kinos anlaufen. Andere Optionen wären der für Mitte Juni terminierte Animationsfilm "Cars 3" sowie der im Dezember erscheinende "Star Wars: The Last Jedi". Zu letzterem gab es bereits entsprechende Gerüchte, die sich aber als falsch herausstellten.
Hinter dem Erpressungsversuch steht offenbar der gleiche Täter, der bereits versuchte von Netflix Geld zu erhalten. Hier drohte er mit einer verfrühten Veröffentlichung der neuesten Staffel der Erfolgsserie "Orange Is the New Black". Als Netflix sich weigerte, auf die Forderungen einzugehen, wurde das Material tatsächlich online gestellt. Der Ursprung der Filme und Serien ist ein Hack, bei dem diese aus dem Netzwerk der Postproduction-Firma Larson Studios entwendet wurden.
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Als Beleg, dass es sich um echtes Material handelt, will der Täter demnächst einen fünfminütigen Ausschnitt veröffentlichen. Anschließend sollen schrittweise jeweils 20-Minuten-Blöcke öffentlich gemacht werden, bis der Konzern zur Zahlung der Forderung bereit ist. Iger erklärte allerdings, dass man auf keinen Fall auf die Sache eingehen werde und sich stattdessen mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden in Verbindung gesetzt habe.
Iger nannte zwar den Namen des Filmes nicht, doch es dürfte sich um "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" handeln. In diesem Fall müssten die Erpresser nun aber auf die Tube drücken, denn der Film wird bereits in der kommenden Woche in den Kinos anlaufen. Andere Optionen wären der für Mitte Juni terminierte Animationsfilm "Cars 3" sowie der im Dezember erscheinende "Star Wars: The Last Jedi". Zu letzterem gab es bereits entsprechende Gerüchte, die sich aber als falsch herausstellten.
Hinter dem Erpressungsversuch steht offenbar der gleiche Täter, der bereits versuchte von Netflix Geld zu erhalten. Hier drohte er mit einer verfrühten Veröffentlichung der neuesten Staffel der Erfolgsserie "Orange Is the New Black". Als Netflix sich weigerte, auf die Forderungen einzugehen, wurde das Material tatsächlich online gestellt. Der Ursprung der Filme und Serien ist ein Hack, bei dem diese aus dem Netzwerk der Postproduction-Firma Larson Studios entwendet wurden.
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Christian Kahle
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