Gesetz gegen Hasskommentare:
Netzpolitiker äußern nun massiv Kritik
Der Entwurf für ein Gesetz gegen Hasskommentare wird immer stärker kritisiert. Nun werden die Vorschläge von Justizminister Heiko Maas auch durch Einwände aus den eigenen Reihen angezweifelt. Die Zeit für die Verabschiedung wird zudem von Tag zu Tag immer knapper.
Trotz der bislang massiven Kritik an den Plänen hatte das Bundeskabinett am 5. April einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen, der gegen Hasskommentare und Falschmeldungen wirksam werden soll. Laut dem Spiegel kommen jetzt auch in den eigenen Reihen Bedenken auf: Netzpolitiker der CDU und SPD kritisieren unter anderem, dass die Betreiber der sozialen Netzwerke selbst entscheiden dürfen, welche Inhalte entfernt werden. Dies solle stattdessen über eine staatliche Institution erfolgen. Da zudem geplant ist, die Namen der Verfasser von hasserfüllten Kommentaren auf Anfrage öffentlich herauszugeben, wird auf einen möglichen Missbrauch hingewiesen. Die Auskunft solle der SPD-Politikerin Eva Högl zufolge lediglich einem Richter vorbehalten bleiben.
Verstößt ein Betreiber gegen das Gesetz, müssen die hierfür verantwortlichen Mitarbeiter eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Euro entrichten. Das Unternehmen selbst kann mit einem Bußgeld von bis zu 50 Millionen Euro bestraft werden. Die übrige Zeit für die Verabschiedung des Gesetzes wird allerdings jeden Tag knapper: Damit das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September in Kraft treten kann, muss die Verabschiedung durch den Bundestag bis spätestens Ende Juni erfolgen.
Gesetz sieht hohe Geldstrafen vor
Im Wesentlichen behandelt der Gesetzentwurf das Verbreiten von sogenannten Hasskommentaren und absichtlich gefälschten Nachrichten durch soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Bestimmte Inhalte muss der Betreiber innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung der jeweiligen Nachricht löschen. Hierzu zählen offensichtlich strafbare Inhalte wie beispielsweise Beleidigungen, Bedrohungen und Volksverhetzung. Andere Inhalte, die im Gesetzentwurf nicht näher spezifiziert wurden, müssen erst innerhalb von sieben Tagen entfernt werden.Verstößt ein Betreiber gegen das Gesetz, müssen die hierfür verantwortlichen Mitarbeiter eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Euro entrichten. Das Unternehmen selbst kann mit einem Bußgeld von bis zu 50 Millionen Euro bestraft werden. Die übrige Zeit für die Verabschiedung des Gesetzes wird allerdings jeden Tag knapper: Damit das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September in Kraft treten kann, muss die Verabschiedung durch den Bundestag bis spätestens Ende Juni erfolgen.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- One UI 9: Samsung erweitert Rollout - Diese Galaxy-Handys sind dabei
- Top-Deal: Switch 2 & 50 GB Telekom-Flat effektiv für mtl. 1,90 Euro
- Jetzt vorbestellen: Apple iPhone Duo in diesen Shops verfügbar
- Trump sagt Live-Übertragung von Hinrichtung durch Erschießen ab
- Mit dem Ausweis ins Netz: Bundestag ebnet Weg für EU-Identitäts-App
- Neues iPad mini: Apple-Website selbst leakt unangekündigtes Modell
- Ganze Staffel einer TV-Serie gelöscht? Sender nimmt KI-Agent in Schutz
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues von ZimaO, dem Self-Hosting-Experten
d-hubs - Heute 08:57 Uhr -
MP4 Codecs
Mannitwo - Gestern 17:05 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - Gestern 17:02 Uhr -
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs - Vorgestern 23:53 Uhr -
die Oktober-Version ´26 von Home-Assistant-ist da:
d-hubs - Vorgestern 10:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen