Software-Firmen patchen schneller - nur beim User kommt wenig an
Auch wenn es in der Berichterstattung zuweilen einen anderen Eindruck macht, leisten die Software-Hersteller im Wesentlichen doch einen recht guten Job, was die Pflege ihrer Produkte angeht. Das Problem ist allerdings, dass die Aktualisierungen immer weniger beim Nutzer ankommen.
Laut den aktuellsten Statistiken von Secunia Research für das letzte Jahr, lagen bei 81 Prozent der Sicherheitslücken bereits Patches vor, als die Informationen zu den Schwachstellen von ihren Entdeckern veröffentlicht wurden. Insbesondere bei den großen Software-Produkten war die Lage noch besser: Hier wurden 92,5 Prozent aller Probleme rechtzeitig adressiert.
Während die Werte hier zum Vorjahr noch einmal besser geworden sind, ist der Anteil der tatsächlich gepatchten Rechner bei den Nutzern gesunken. Das deutet nach Ansicht Secunias darauf hin, dass irgendetwas zwischen den Software-Entwicklern und ihren Usern kaputtgegangen ist. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Marktforschungs-Abteilung zu Flexera Software gehört, deren Produkte ein eigenes Patch-Management ermöglichen.
Positive Entwicklungen gab es hingegen von den Browser-Herstellern zu vermelden. Die fünf am weitesten verbreiteten Browser - Chrome, Firefox, Internet Explorer/Edge, Opera und Safari - brachten es im vergangenen Jahr zusammen auf 713 Sicherheitslücken. Das sind immerhin 27,5 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Und auch bei Microsoft läuft es gut: Die Patch-Rate liegt hier auf Privatnutzer-PCs bei 22,5 Prozent gegenüber 77,5 Prozent bei Nicht-Microsoft-Anwendungen.
Während die Werte hier zum Vorjahr noch einmal besser geworden sind, ist der Anteil der tatsächlich gepatchten Rechner bei den Nutzern gesunken. Das deutet nach Ansicht Secunias darauf hin, dass irgendetwas zwischen den Software-Entwicklern und ihren Usern kaputtgegangen ist. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Marktforschungs-Abteilung zu Flexera Software gehört, deren Produkte ein eigenes Patch-Management ermöglichen.
PDF-Reader sind ein Riesenproblem
Das größte Problem auf den Rechnern der Nutzer stellen weiterhin PDF-Reader dar. Dafür ist vor allem der Adobe Reader verantwortlich, der auf einer großen Zahl von Rechnern installiert ist und eine riesige Menge an Schwachstellen aufweist. Das führt dazu, dass insbesondere bei den Privatnutzern 75 Prozent der Installationen nicht auf dem neuesten Stand sind.Positive Entwicklungen gab es hingegen von den Browser-Herstellern zu vermelden. Die fünf am weitesten verbreiteten Browser - Chrome, Firefox, Internet Explorer/Edge, Opera und Safari - brachten es im vergangenen Jahr zusammen auf 713 Sicherheitslücken. Das sind immerhin 27,5 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Und auch bei Microsoft läuft es gut: Die Patch-Rate liegt hier auf Privatnutzer-PCs bei 22,5 Prozent gegenüber 77,5 Prozent bei Nicht-Microsoft-Anwendungen.
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Christian Kahle
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