Apple bekommt neue Probleme:
Geisterbilder an LG UltraFine-Displays
Es gibt neue Probleme mit den beiden UltraFine-Monitoren von LG, die exklusiv über Apple vertrieben werden. Gut fünf Monate nach dem Start melden sich nun erste Nutzer, die von massiven irritierenden Anzeigefehlern durch Geisterbilder berichten.
Apple hatte die UltraFine-IPS-Displays mit 4k auf 21 Zoll und 5k auf 27 Zoll im Herbst vergangenen Jahres vorgestellt. Die beiden LG-Monitore ersetzen Apples Thunderbolt-Displays, doch erfüllen, wenn man nach den Meinungen der Nutzer schaut, nicht unbedingt Apples Qualitätsstandards. Laut einem Bericht der Newsseite heise.de häufen sich Probleme. Nach dem es erst Kritik an dem 27-Zoll-Modell gab, die sogar dazu führte, dass LG nachbessern musste, stehen nun beide Größen in Verdacht, äußerst anfällig für das sogenannte Einbrennen von Geisterbildern zu sein.
Doch nun haben dem Nutzer-Feedback zufolge die LG-Monitore ein sehr störendes Verhalten. Ähnlich wie schon zuvor bei Apples MacBooks mit Retina-Display bleiben die Geisterbilder auch schon einmal zehn Sekunden noch deutlich sichtbar und schichten sich sogar im schlimmsten Falle auf.
Apple erklärt das Phänomen selbst im Support-Forum: "Wenn ein Bild, z. B. ein Anmeldefenster, über einen langen Zeitraum auf einem IPS-Display angezeigt wird, kann es vorkommen, dass nach dem Wechsel zu einem anderen Bild vorübergehend ein schwaches Restfragment des Bildes sichtbar ist. Dieses Phänomen wird auch als "Einbrennen", "Bildschatten" oder "Geisterbild" bezeichnet. Bei IPS-Displays ist dieses Verhalten normal, und das schwache Restbild verschwindet mit der Zeit".
Siehe auch: LG 5K UltraFine: Apple nimmt Monitore fürs erste aus dem Sortiment
Geisterbilder bleiben zu lang
Geisterbilder zeigen sich normalerweise nur kurz, sollten also wieder rasch verschwinden. Sie sind ein Abbild der zuletzt angezeigten Formen nach dem Wechsel der Anzeige auf ein anderes Bild. Man erkennt das vorangegangene Bild dann noch schemenhaft.Doch nun haben dem Nutzer-Feedback zufolge die LG-Monitore ein sehr störendes Verhalten. Ähnlich wie schon zuvor bei Apples MacBooks mit Retina-Display bleiben die Geisterbilder auch schon einmal zehn Sekunden noch deutlich sichtbar und schichten sich sogar im schlimmsten Falle auf.
Problematisch für Bildbearbeitung
Für viele Aufgaben, zum Beispiel eine Bildbearbeitung, sind diese Bilder extrem hinderlich. Wie das genau aussehen kann, zeigt ein Betroffener bei Twitter. Der Grafiker bemerkte die Geisterbilder für bis zu zehn Sekunden in der Anwendung Photoshop.Tipps für IPS-Panels
Eine Lösung gibt es für die Problematik nicht, nur ein paar gute Ratschläge, wie man das Einbrennen vermeiden kann.Apple erklärt das Phänomen selbst im Support-Forum: "Wenn ein Bild, z. B. ein Anmeldefenster, über einen langen Zeitraum auf einem IPS-Display angezeigt wird, kann es vorkommen, dass nach dem Wechsel zu einem anderen Bild vorübergehend ein schwaches Restfragment des Bildes sichtbar ist. Dieses Phänomen wird auch als "Einbrennen", "Bildschatten" oder "Geisterbild" bezeichnet. Bei IPS-Displays ist dieses Verhalten normal, und das schwache Restbild verschwindet mit der Zeit".
Siehe auch: LG 5K UltraFine: Apple nimmt Monitore fürs erste aus dem Sortiment
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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