Apple stellt Thunderbolt Display ein, Nachfolger bisher nicht in Sicht

Der kalifornische Hersteller hat bekannt gegeben, dass man das Thunderbolt Display einstellt. Damit verkauft Apple nun keine externen Bildschirme mehr, letztlich nährt das aber nur die Spekulationen, dass das Unternehmen demnächst neue Geräte mit 4K- oder sogar 5K-Auflösung einführen wird.
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Apple hat vor kurzem bekannt gegeben, dass man seine Thunderbolt-Displays nicht mehr weiterproduzieren bzw. anbieten wird. Wie TechCrunch schreibt, gab das Unternehmen aus Cupertino bekannt, dass man die in den Lagern liegenden Exemplare noch abverkaufen wird, das gilt für die Apple-Seite sowie über autorisierte Reseller.

Apple verweist auf zahlreiche "großartige Drittanbieter-Optionen", die für Mac-Nutzer bereitstehen. Diese haben zumeist aber keine Thunderbolt-Ports, sondern setzen zumeist auf reguläre USB-Lösungen.

Man darf sich aber auch nicht wundern, dass das Apple Thunderbolt Display in Rente geschickt wird, schließlich wurde dieses im Jahr 2011 veröffentlicht und seither auch nicht aktualisiert. Das 27-Zoll-Display hat eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel und kostet bei Apple regulär 1149 Euro. Der Apple-Bildschirm ist natürlich nicht "nur" ein normales Display, sondern fungiert auch als Docking-Station für MacBooks.

5K-Nacholger?

Auch wenn das Ende für das aktuelle Thunderbolt Display nicht bedeutet, dass es einen Nachfolger geben wird oder geben könnte: Im Vorfeld der jüngsten Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) hat es einige Gerüchte bzw. Andeutungen gegeben, wonach die Kalifornier an einer 5K-"Retina"-Version arbeiten.

Diese 5K-"Retina"-Lösung, so die Gerüchteküche, sollte die Bandbreiten-Limitierung der DisplayPort 1.2-Spezifikation mit einer im Display integrierten GPU umgehen. Angekündigt wurde dieser Monitor bisher aber nicht. Nun aber kann man interpretieren, dass die Einstellung ein Vorzeichen dafür ist, dass diese doch noch kommen.
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