LGs Display-Flaggschiff mit 5K-Panel hat eine WLAN-Allergie
Das LG UltraFine 5K sollte eigentlich die absolute Spitzenklasse in der aktuellen Monitor-Palette von LG bilden. Allerdings zeigt sich immer deutlicher, dass das Unternehmen hier ein noch nicht marktreifes Produkt in den Handel gebracht hat, um auf der von Apple produzierten Welle mitzuschwimmen.
Denn es gibt aktuell im Grunde vor allem einen Rechner, zu dem der Monitor komplett passt: Das neue MacBook Pro. Das UltraFine-Produkt stellt ein 20 Zoll großes Panel in 5K-Auflösung bereit, womit es sich auf dem Niveau des entsprechenden iMacs bewegt. Angesprochen wird es außerdem über den Thunderbolt 3-Standard, der in den neuen MacBooks eingesetzt wird. Damit sollte der Monitor vor allem die Nische füllen, die Apple mit der Einstellung seiner eigenen Serie von Thunderbolt-Displays geschaffen hat.
Kürzlich tauchten bereits Wortmeldungen diverser Käufer auf, die von Problemen berichteten. Wenn das Display an ein MacBook angeschlossen ist, kam das gesamte System teils nicht richtig aus dem Ruhezustand zurück. Die Reaktion war lediglich ein kurzes Aufflackern der Display-Beleuchtung. Für Abhilfe sorgte nur eine Trennung der Kabelverbindung und ein erneutes Einstecken, wenn der Rechner wieder voll da war.
Dies deutet auf ein Software-Problem hin, das sich eventuell mit einem kleinen Update beheben lässt. Ein nun bekannt gewordener Fehler ist hingegen ein klares Konstruktions-Problem: Das LG-Display spielt verrückt, wenn keine ausreichende Distanz zu einem aktiven WLAN-Router besteht. Hier kommt es dann immer wieder vor, dass sich das Display einfach unvermittelt abschaltet.
Laut dem LG-Support lautet die Empfehlung, das 5K-Display mindestens in einer Entfernung von zwei Metern zu einem WLAN-Router zu betreiben. Dann sollte es zu deutlich weniger Störungen kommen. Unklar ist hier, ob das ein Problem genau dieses Modells ist oder auch andere 5K-Monitore betroffen sein werden. Konkurrierende Produkte gibt es aktuell noch nicht in größerer Zahl. Beim 4K-Modell der gleichen LG-Serie gibt es die Schwierigkeiten nicht.
Kürzlich tauchten bereits Wortmeldungen diverser Käufer auf, die von Problemen berichteten. Wenn das Display an ein MacBook angeschlossen ist, kam das gesamte System teils nicht richtig aus dem Ruhezustand zurück. Die Reaktion war lediglich ein kurzes Aufflackern der Display-Beleuchtung. Für Abhilfe sorgte nur eine Trennung der Kabelverbindung und ein erneutes Einstecken, wenn der Rechner wieder voll da war.
Dies deutet auf ein Software-Problem hin, das sich eventuell mit einem kleinen Update beheben lässt. Ein nun bekannt gewordener Fehler ist hingegen ein klares Konstruktions-Problem: Das LG-Display spielt verrückt, wenn keine ausreichende Distanz zu einem aktiven WLAN-Router besteht. Hier kommt es dann immer wieder vor, dass sich das Display einfach unvermittelt abschaltet.
Bitte nicht funken
Ein Redakteur des US-Magazins 9to5Mac wandte sich an den LG-Support und schilderte, dass sein Display in seinem Wohnzimmer problemlos funktioniert, jedoch Probleme macht, wenn er es in seinem Arbeitszimmer betreibt. In der Antwort hieß es, dass die Ursache der Router sein könnte, der in der Anfrage allerdings gar nicht erwähnt wird. Entsprechend liegt natürlich nahe, dass man bei LG bereits weiß, dass der Monitor auf nahestehende Funksysteme reagiert.Laut dem LG-Support lautet die Empfehlung, das 5K-Display mindestens in einer Entfernung von zwei Metern zu einem WLAN-Router zu betreiben. Dann sollte es zu deutlich weniger Störungen kommen. Unklar ist hier, ob das ein Problem genau dieses Modells ist oder auch andere 5K-Monitore betroffen sein werden. Konkurrierende Produkte gibt es aktuell noch nicht in größerer Zahl. Beim 4K-Modell der gleichen LG-Serie gibt es die Schwierigkeiten nicht.
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Christian Kahle
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