Alibaba-Entwickler hacken internen Shop - sie wollten mehr Kuchen
In China haben vier Beschäftigte des Internet-Konzerns Alibaba wegen eines Hacks ihren Job verloren. Die hinter ihrer Tat stehende Motivation dürfte wohl zu den Kuriositäten des Jahres gehören: Sie wollten auf keinen Fall bei der Verteilung eines Gebäcks zu kurz kommen.
Gestern wurde in China das Mondfest gefeiert. Zu den Bräuchen an diesem Tag gehört der traditionelle Mondkuchen. Dabei handelt es sich um kleine Küchlein mit regional unterschiedlichen Füllungen. Das Backwerk wird für gewöhnlich im Kreise von Familien und Freunden verschenkt. Es wird vermutet, dass es den Vorläufer des weltweit bekannten Glückskekses darstellt.
Das Alibaba-Management lässt in jedem Jahr einen eigens entworfenen Mondkuchen backen, der mit dem Logo des Unternehmens versehen ist und in dessen Inneren sich ein Plüschtier in Form des Alibaba-Maskottchens versteckt. Jeder Beschäftigte bekommt einen solchen Kuchen. Überschüsse werden anschließend auf einer internen Webseite als Viererbox für rund 7,90 Euro an Interessenten verkauft.
Die vier Programmierer wollten bei der Verkaufsrunde allerdings auf keinen Fall zu kurz kommen - immerhin ist die übrige Menge doch stets sehr limitiert und auch viele andere Mitarbeiter versuchen, auch für ihre Angehörigen zusätzliche Kuchen zu erwerben. Das berichtete das Wall Street Journal.
Um garantiert zum Zuge zu kommen, hackten sich die fraglichen Personen in das Vertriebssystem für den internen Verkauf. Dort sorgten sie dafür, dass auf jeden Fall ein Restbestand von hundert Boxen nicht verkauft wird, so dass jeder von ihnen noch in ausreichender Menge ordern kann. Allerdings wurden sie letztlich erwischt und aus dem Unternehmen geworfen. Alibaba bestätigte den Vorfall und erklärte, dass man mit der Entlassung auch klarstellen wollte, dass selbst solche Aktionen ihre Regeln haben. Für das Management des Konzerns handelte es sich keineswegs um ein Kavaliersdelikt - womöglich auch, weil eine ungerechte Verteilung von Mondkuchen für böses Blut innerhalb der Belegschaft sorgen dürfte.
Das Alibaba-Management lässt in jedem Jahr einen eigens entworfenen Mondkuchen backen, der mit dem Logo des Unternehmens versehen ist und in dessen Inneren sich ein Plüschtier in Form des Alibaba-Maskottchens versteckt. Jeder Beschäftigte bekommt einen solchen Kuchen. Überschüsse werden anschließend auf einer internen Webseite als Viererbox für rund 7,90 Euro an Interessenten verkauft.
Die vier Programmierer wollten bei der Verkaufsrunde allerdings auf keinen Fall zu kurz kommen - immerhin ist die übrige Menge doch stets sehr limitiert und auch viele andere Mitarbeiter versuchen, auch für ihre Angehörigen zusätzliche Kuchen zu erwerben. Das berichtete das Wall Street Journal.
Um garantiert zum Zuge zu kommen, hackten sich die fraglichen Personen in das Vertriebssystem für den internen Verkauf. Dort sorgten sie dafür, dass auf jeden Fall ein Restbestand von hundert Boxen nicht verkauft wird, so dass jeder von ihnen noch in ausreichender Menge ordern kann. Allerdings wurden sie letztlich erwischt und aus dem Unternehmen geworfen. Alibaba bestätigte den Vorfall und erklärte, dass man mit der Entlassung auch klarstellen wollte, dass selbst solche Aktionen ihre Regeln haben. Für das Management des Konzerns handelte es sich keineswegs um ein Kavaliersdelikt - womöglich auch, weil eine ungerechte Verteilung von Mondkuchen für böses Blut innerhalb der Belegschaft sorgen dürfte.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen