Klargestellt: Lenovo sieht keinen Sinn in Windows-Smartphones
Es hat Jahre gedauert, bis Lenovo nach all den vielen Ankündigungen dann doch einmal ein Smarphone mit Microsofts Windows-Betriebssystem präsentierte. Und mehr wird es nun auch nicht mehr geben. Das liegt auch, aber nicht nur, an der inzwischen geänderten Haltung Microsofts zu dem Thema.
"Ich sehe keine Notwendigkeit, ein Windows-Telefon herauszubringen, und ich glaube auch nicht, dass Microsoft solche Pläne zukünftig unterstützen würde", erklärte Lenovo-Manager Gianfranco Lanci laut einem Bericht des Register auf dem Canalys Channel Forum 2016. Denn die Redmonder selbst haben vor der Übermacht von Android inzwischen weitgehend kapituliert und sehen im riesigen Privatkundenmarkt für Smartphones keine Zukunft mehr. Die Mobile-Version von Windows wird faktisch nur noch für eine relativ kleine Business-Nische weiterentwickelt.
Lenovo hatte in der Vergangenheit immer wieder bekräftigt, dass man das Thema Windows-Smartphones durchaus auf dem Schirm habe. Viel passiert ist in der Praxis allerdings nicht und so dürfte es vor allem darum gegangen sein, sich eine potenzielle Kundengruppe warmzuhalten. Es gab nur eine Ausnahme: Im Sommer stellte Lenovo ein Windows 10-Smartphone vor, das man aber nur für den japanischen SoftBank-Konzern produzierte. Inzwischen lohnt es sich aber im Grunde nicht mehr, diese noch zu bedienen. Die Absatzzahlen sind im Vergleich zu konkurrierenden Plattformen zu gering.
Erfreulicher sieht die Situation laut Lanci hingegen im Bereich von Windows 10 aus. Dieses lässt aktuell die Nachfrage nach neuer Hardware endlich auch bei Unternehmen anziehen, was sich bei Lenovo in solideren Absatzzahlen bei PCs und Notebooks niederschlägt.
Lenovo hatte in der Vergangenheit immer wieder bekräftigt, dass man das Thema Windows-Smartphones durchaus auf dem Schirm habe. Viel passiert ist in der Praxis allerdings nicht und so dürfte es vor allem darum gegangen sein, sich eine potenzielle Kundengruppe warmzuhalten. Es gab nur eine Ausnahme: Im Sommer stellte Lenovo ein Windows 10-Smartphone vor, das man aber nur für den japanischen SoftBank-Konzern produzierte. Inzwischen lohnt es sich aber im Grunde nicht mehr, diese noch zu bedienen. Die Absatzzahlen sind im Vergleich zu konkurrierenden Plattformen zu gering.
Bei PCs sieht es besser aus
Lenovo selbst hat im Smartphone-Markt ohnehin mit einem massiven Bedeutungsverlust zu kämpfen - da half auch die Übernahme des Traditionskonzerns Motorola nichts. Aktuell ist das Unternehmen so auch überhaupt nicht in der Position, Experimente mit einer so schwachen Plattform auf eigene Kosten zu wagen. Auch verfügt man gar nicht über die Marktmacht, der Windows-Plattform am Vorwärtskommen zu helfen.Erfreulicher sieht die Situation laut Lanci hingegen im Bereich von Windows 10 aus. Dieses lässt aktuell die Nachfrage nach neuer Hardware endlich auch bei Unternehmen anziehen, was sich bei Lenovo in solideren Absatzzahlen bei PCs und Notebooks niederschlägt.
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Christian Kahle
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