Blizzard streicht wegen Diablo 5 alle weiteren Diablo-4-Erweiterungen
Nach der Ankündigung von Diablo 5 für das Jahr 2029 ändert Blizzard die Pläne für den aktuellen Titel. Spieler von Diablo 4 müssen auf weitere kostenpflichtige Erweiterungen verzichten. Das Team will sich ab sofort auf kleinere Updates konzentrieren.
Ursprünglich hatte das Studio vor dem Start von Diablo 4 jährliche Add-ons in Aussicht gestellt. Mit den Veröffentlichungen von Vessel of Hatred und dem erst kürzlich erschienenen Lord of Hatred schien das Unternehmen den Weg zunächst zu verfolgen. Nun markiert das letzte große Update jedoch das Ende des Handlungsbogens.
Laut Gibson habe das Entwicklerteam aber noch kein exaktes Bild davon, wie sich die Geschichte im Detail entwickeln werde. Man wolle abwarten, wie die Spieler auf die kommenden Seasons reagieren. Ein Vorteil der Herangehensweise ist die kontinuierliche Anpassung an das Feedback der Community. Ein Nachteil für Fans klassischer Erweiterungen ist jedoch das Fehlen massiver, zusammenhängender Inhaltsblöcke.
Trotz des Verzichts auf große Add-ons wird das aktuelle Spiel nicht aufgegeben. Die Entwickler planen weiterhin gezielte Neuerungen für das Action-RPG. Dazu gehören der Start der 15. Season am 15. September mit der Rückkehr bekannter Charaktere sowie eine eigenständige DLC-Klasse im ersten Halbjahr 2027.
Ob Diablo 4 nach dem Start des Nachfolgers in vollem Umfang weiterbetrieben wird, bleibt abzuwarten. Zwar verweist das Management auf die langjährige Unterstützung älterer Titel, doch zwei große Live-Service-Spiele gleichzeitig mit neuen Inhalten zu versorgen, gilt in der Branche als ressourcenintensiv.
Seid ihr enttäuscht über das Ende der großen Erweiterungen oder findet ihr den Fokus auf kostenlose Seasons besser? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Blizzard kündigt Diablo 5 überraschend für das Frühjahr 2029 an
- Für Diablo 4 wird es keine weiteren Bezahl-Erweiterungen geben
- Vierteljährliche Seasons sollen die Zeit bis zum Nachfolger füllen
- Die Handlung von Diablo 5 spielt hundert Jahre nach Diablo 4
- Eine neue DLC-Klasse soll im ersten Halbjahr 2027 erscheinen
Strategiewechsel bei Blizzard
Nachdem der Entwickler Blizzard auf der BlizzCon 2026 überraschend das Action-Rollenspiel Diablo 5 für das Frühjahr 2029 angekündigt hat, stehen nun die Konsequenzen für den aktuellen Titel fest. Für Diablo 4 wird es keine weiteren kostenpflichtigen Erweiterungen geben. Das Entwicklerteam konzentriert sich ab sofort auf kleinere, regelmäßige Inhaltsupdates, um die Spielerschaft bis zum Release des Nachfolgers zu beschäftigen.Ursprünglich hatte das Studio vor dem Start von Diablo 4 jährliche Add-ons in Aussicht gestellt. Mit den Veröffentlichungen von Vessel of Hatred und dem erst kürzlich erschienenen Lord of Hatred schien das Unternehmen den Weg zunächst zu verfolgen. Nun markiert das letzte große Update jedoch das Ende des Handlungsbogens.
Diablo V: Blizzard enthüllt das Action-RPG in einem allerersten Teaser
Fokus auf saisonale Inhalte
Wie PC Gamer nach einem Interview mit Game Director Brent Gibson berichtet, wolle das Team die verbleibende Zeit bis zum nächsten Hauptspiel mit den vierteljährlichen Seasons füllen. Da Diablo 5 erzählerisch ein Jahrhundert nach den aktuellen Ereignissen ansetzt, bietet das aktuelle Spiel viel Freiraum für die weitere Handlung.Laut Gibson habe das Entwicklerteam aber noch kein exaktes Bild davon, wie sich die Geschichte im Detail entwickeln werde. Man wolle abwarten, wie die Spieler auf die kommenden Seasons reagieren. Ein Vorteil der Herangehensweise ist die kontinuierliche Anpassung an das Feedback der Community. Ein Nachteil für Fans klassischer Erweiterungen ist jedoch das Fehlen massiver, zusammenhängender Inhaltsblöcke.
Trotz des Verzichts auf große Add-ons wird das aktuelle Spiel nicht aufgegeben. Die Entwickler planen weiterhin gezielte Neuerungen für das Action-RPG. Dazu gehören der Start der 15. Season am 15. September mit der Rückkehr bekannter Charaktere sowie eine eigenständige DLC-Klasse im ersten Halbjahr 2027.
Ob Diablo 4 nach dem Start des Nachfolgers in vollem Umfang weiterbetrieben wird, bleibt abzuwarten. Zwar verweist das Management auf die langjährige Unterstützung älterer Titel, doch zwei große Live-Service-Spiele gleichzeitig mit neuen Inhalten zu versorgen, gilt in der Branche als ressourcenintensiv.
Seid ihr enttäuscht über das Ende der großen Erweiterungen oder findet ihr den Fokus auf kostenlose Seasons besser? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Blizzard kündigt Diablo 5 an: Frisches Setting, neue Klasse - Der Trailer
- Muh-sterium gelöst: Das geheime Kuh-Level in Diablo 4 wurde gefunden
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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