Fehler: Laptop bestellt, Xbox One Monate vor dem Launch erhalten
Als Jia Li aus Miami im US-Bundesstaat Florida Anfang 2013 über den Microsoft Store einen Laptop bestellte, unterlief dem Konzern offenbar ein potenziell folgenschwerer Fehler. Statt des Notebooks lieferte Microsoft dem Kunden Monate vor der ersten Präsentation aus Versehen einen Prototypen der damals unangekündigten Xbox One.
Wie Business Insider berichtet, wollte Li eigentlich nur einen 400 bis 500 Dollar teuren Laptop bestellen. Als das Paket letztlich ankam, wunderte er sich aber darüber, dass es mit viel Sicherheits-Klebeband versehen war. Als er es öffnete, kam ein ihm unbekanntes Gerät zum Vorschein, das äußerlich so gar nicht einem Laptop entsprach und zudem mit auffälligen Mustern beklebt war - hinzu kam ein Hinweis: "Not for sale, Beta only."
'Kryptops': Beim Anschluss an den Fernseher erschien der Codename der Xbox One
Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar schon diverse Leaks rund um ein Gerät, das damals noch als "Xbox 720" betitelt wurde, doch die offizielle Vorstellung sollte erst zwei Monate später erfolgen und die Auslieferung sogar erst acht Monate später. Li wusste spätestens nachdem er das Gerät, welches ohne Controller oder Kinect-Einheit bei ihm landete, an den Fernseher angeschlossen und eingeschaltet hatte, was er da vor sich hatte. Das Gerät zeigte nämlich das Wort "Kryptos" auf dem Fernseher an, den zweiten Codenamen der Xbox One neben der ebenfalls verwendeten Bezeichnung "Durango".
Zebramuster und Beta-Kennzeichnung auf dem Xbox One-Prototypen
Im 'Lieferumfang' waren nur diverse Steckeradapter & das Netzteil
Wie genau die Konsole so viel früher bei dem Privatkunden des Microsoft Stores landen konnte, ist bis heute nicht geklärt. Es wird vermutet, dass Microsoft die Verteilung der Prototypen der Xbox One an Partner und Entwickler zwar unter strafbewehrten Geheimhaltungsabkommen vornahm, sich aber letztlich auf die Infrastruktur des Microsoft Store verließ. Demnach könnten die Geräte einfach im gleichen Lagerhaus vorgehalten worden sein, aus dem auch die Kunden des Microsoft Store beliefert wurden.
Ein falsch geklebtes Label oder ein falsch gegriffenes Paket könnten dann dazu geführt haben, dass der Kunde statt seines Notebooks einen Prototypen der Xbox One "Kryptos" erhielt. Li wandte sich unter anderem an das US-Techblog Engadget, wo man jedoch offenbar darauf verzichtete, über den ungewöhnlichen Fall zu berichten. In der Folge kamen Microsoft und Li in Kontakt, woraufhin der "verlorene" Prototyp nach Redmond zurück geschickt wurde. Li erhielt im Gegenzug den gewünschten Laptop sowie als Belohnung für seine Ehrlichkeit zusätzlich eine kostenlose Xbox 360 mit Kinect. Xbox One S Launch Edition mit 2 TB Jetzt im Microsoft Store kaufen Neuer Wireless Controller Xbox Elite Wireless Controller Gears of War 4 Edition
'Kryptops': Beim Anschluss an den Fernseher erschien der Codename der Xbox One
Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar schon diverse Leaks rund um ein Gerät, das damals noch als "Xbox 720" betitelt wurde, doch die offizielle Vorstellung sollte erst zwei Monate später erfolgen und die Auslieferung sogar erst acht Monate später. Li wusste spätestens nachdem er das Gerät, welches ohne Controller oder Kinect-Einheit bei ihm landete, an den Fernseher angeschlossen und eingeschaltet hatte, was er da vor sich hatte. Das Gerät zeigte nämlich das Wort "Kryptos" auf dem Fernseher an, den zweiten Codenamen der Xbox One neben der ebenfalls verwendeten Bezeichnung "Durango".
Zebramuster und Beta-Kennzeichnung auf dem Xbox One-Prototypen
Im 'Lieferumfang' waren nur diverse Steckeradapter & das Netzteil
Wie genau die Konsole so viel früher bei dem Privatkunden des Microsoft Stores landen konnte, ist bis heute nicht geklärt. Es wird vermutet, dass Microsoft die Verteilung der Prototypen der Xbox One an Partner und Entwickler zwar unter strafbewehrten Geheimhaltungsabkommen vornahm, sich aber letztlich auf die Infrastruktur des Microsoft Store verließ. Demnach könnten die Geräte einfach im gleichen Lagerhaus vorgehalten worden sein, aus dem auch die Kunden des Microsoft Store beliefert wurden.
Ein falsch geklebtes Label oder ein falsch gegriffenes Paket könnten dann dazu geführt haben, dass der Kunde statt seines Notebooks einen Prototypen der Xbox One "Kryptos" erhielt. Li wandte sich unter anderem an das US-Techblog Engadget, wo man jedoch offenbar darauf verzichtete, über den ungewöhnlichen Fall zu berichten. In der Folge kamen Microsoft und Li in Kontakt, woraufhin der "verlorene" Prototyp nach Redmond zurück geschickt wurde. Li erhielt im Gegenzug den gewünschten Laptop sowie als Belohnung für seine Ehrlichkeit zusätzlich eine kostenlose Xbox 360 mit Kinect. Xbox One S Launch Edition mit 2 TB Jetzt im Microsoft Store kaufen Neuer Wireless Controller Xbox Elite Wireless Controller Gears of War 4 Edition
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