Galaxy Note 7: Corning dementiert leichtes Gorilla Glass 5-Zerkratzen
Das Phablet Samsung Galaxy Note 7 ist das erste Gerät, bei dem Gorilla Glass 5 zum Einsatz kommt. Die neuste Ausgabe des Schutzglases soll besonders bruchsicher sein. Am Grad der Kratzfestigkeit gibt es allerdings Zweifel, da ein Video diesbezüglich ein ziemlich ernüchterndes Resultat lieferte. Hersteller Corning hat das nun aber zurückgewiesen.
Gorilla Glass 5 (GG5) wird von Hersteller Corning vor allem mit dessen verbesserter Bruchfestigkeit beworben, bisher war vor allem die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer aller Art das Hauptargument. Doch ein für das Reparieren, aber auch Zerlegen von Dingen bekannter YouTuber namens Zack Nelson hat auf seinem Kanal JerryRigEverything ein Video veröffentlicht, das ein ziemlich schlechtes Licht auf das neueste Schutzglas von Corning wirft.
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Gegenüber Android Authority hat sich nun aber Corning dazu geäußert und man stellt die Ergebnisse des YouTubers in zweierlei Hinsicht in Frage. Zum einen meint man, dass der Videotest kein "Bona Fide"-Industrietest sei, also nicht nach strengen standardisierten Regeln durchgeführt wurde. Das Android-Blog argumentierte, dass Nelson derartige Tests schon über 30 Mal gemacht habe und dass das eine gewisse Konsistenz geben müsse. Dem widersprach Corning aber und verwies auf eigene Ergebnisse, bei denen man 5 bis 6 nach Mohs erreicht.
Android Authority bohrte aber nach und wollte von Corning wissen, ob das bedeutet, dass GG5 genauso kratzfest ist wie der Vorgänger Gorilla Glass 4. Hier gab das Unternehmen aber eine ausweichende Antwort und meinte, dass man bei GG5 die "Fall-Performance" verbessern wollte und nicht zwangsläufig jene der Kratzfestigkeit. Diese sei aber "ähnlich", meinte Corning.
"Nur eine Stufe über Plastik"
Denn dort konnte das Display des Samsung Galaxy Note 7 bereits mit einem Werkzeug der Stufe 3 der Mohshärteskala zerkratzt werden, bei Gorilla Glas 4 war das hingegen erst bei 5 oder 6 möglich. Das ist im Fall von GG5 ein regelrecht vernichtender Wert, laut Nelson ist das "nur eine Stufe über Plastik" angesiedelt.
Auf YouTube ansehenGegenüber Android Authority hat sich nun aber Corning dazu geäußert und man stellt die Ergebnisse des YouTubers in zweierlei Hinsicht in Frage. Zum einen meint man, dass der Videotest kein "Bona Fide"-Industrietest sei, also nicht nach strengen standardisierten Regeln durchgeführt wurde. Das Android-Blog argumentierte, dass Nelson derartige Tests schon über 30 Mal gemacht habe und dass das eine gewisse Konsistenz geben müsse. Dem widersprach Corning aber und verwies auf eigene Ergebnisse, bei denen man 5 bis 6 nach Mohs erreicht.
Rückstände
Für die sichtbaren "Kratzer" hatte man ebenfalls eine Erklärung: Demnach seien das keine Beschädigungen des Glases, sondern Rückstände der eingesetzten Stifte. Denn laut Corning wird durch den Stift nicht das Glas beschädigt, sondern umgekehrt durch das Display das "Kratz-Werkzeug". Laut Corning habe man das "Phänomen des Material-Transfers" selbst im Labor nachvollziehen können (auch im Hinblick auf die Fortsetzung bei Härte 4).Android Authority bohrte aber nach und wollte von Corning wissen, ob das bedeutet, dass GG5 genauso kratzfest ist wie der Vorgänger Gorilla Glass 4. Hier gab das Unternehmen aber eine ausweichende Antwort und meinte, dass man bei GG5 die "Fall-Performance" verbessern wollte und nicht zwangsläufig jene der Kratzfestigkeit. Diese sei aber "ähnlich", meinte Corning.
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