Gamescom verschärft Sicherheit, untersagt Cosplayern die Waffen
Die Spielemesse Gamescom findet nächste Woche statt und zehntausende Menschen werden in die Kölner Messehallen strömen. Auch viele Cosplayer werden unter ihnen sein, doch für sie gelten in diesem Jahr - wie auch für andere Besucher - verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Denn grundsätzlich gilt: Verkleidung ja, (nachgebildete) Waffen nein.
Cosplayer oder potenzielle Amokläuferin?
Die Gamescom-Veranstalter beteuern zwar, dass die in diesem Jahr stark verschärften Sicherheitsmaßnahmen nichts mit dem Thema ihrer Messe zu tun haben, aber es gibt doch einige Besonderheiten, die es auf einer Landesgartenschau eher selten zu sehen gibt, nämlich beispielsweise Cosplay.
Cosplayer dürfen sich zwar als Videospielfiguren verkleiden, die Gamescom schreibt in den Informationen für Privatbesucher (PDF), dass die Messe auch "von der Kreativität der Kostüme lebt" und man Cosplayer auch weiterhin willkommen heiße. Nachbildungen von Waffen oder waffenähnlichen Elementen sind hingegen nicht erlaubt und werden am Eingang abgenommen.
Sogar mehr als das: Man bittet die Gamescom-Besucher außerdem, die Waffennachbildungen aus Rücksicht auf die Bewohner und Besucher der Stadt Köln grundsätzlich zu Hause zu lassen. Die könnten schließlich Angst bekommen: Denn wer weiß, ob hinter dem 14-jährigen Cloud Strife-Cosplayer und seinem Riesenschwert nicht vielleicht doch ein IS-Attentäter steckt.
Cosplayer oder potenzielle Amokläuferin?
Folgen für die Gamescom
Spieler sind wieder verdächtig. Das kann man sicherlich aus den jüngsten Amokläufen, allen voran jenem von München, schlussfolgern. Denn David S., der in der Hauptstadt des Freistaates neun Menschen und anschließend sich selbst getötet hat, soll unter anderem begeisterter Shooter-Spieler gewesen sein. Auch wenn es zur Kausalität von Gaming und Gewalt keine Beweise gibt, war für viele Politiker klar: Shooter tragen eine Mitschuld.Die Gamescom-Veranstalter beteuern zwar, dass die in diesem Jahr stark verschärften Sicherheitsmaßnahmen nichts mit dem Thema ihrer Messe zu tun haben, aber es gibt doch einige Besonderheiten, die es auf einer Landesgartenschau eher selten zu sehen gibt, nämlich beispielsweise Cosplay.
Lange Warteschlangen
Grundsätzlich bittet die Gamescom darum, Taschen und Rucksäcke zu Hause zu lassen. Ein Verbot ist das nicht, aber man will die die Wartezeiten bei den Sicherheitschecks so gering wie möglich halten. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass Gamescom-Besucher in diesem Jahr sehr viel Geduld benötigen dürften, da sie lange auf den Einlass warten werden.Cosplayer dürfen sich zwar als Videospielfiguren verkleiden, die Gamescom schreibt in den Informationen für Privatbesucher (PDF), dass die Messe auch "von der Kreativität der Kostüme lebt" und man Cosplayer auch weiterhin willkommen heiße. Nachbildungen von Waffen oder waffenähnlichen Elementen sind hingegen nicht erlaubt und werden am Eingang abgenommen.
Sogar mehr als das: Man bittet die Gamescom-Besucher außerdem, die Waffennachbildungen aus Rücksicht auf die Bewohner und Besucher der Stadt Köln grundsätzlich zu Hause zu lassen. Die könnten schließlich Angst bekommen: Denn wer weiß, ob hinter dem 14-jährigen Cloud Strife-Cosplayer und seinem Riesenschwert nicht vielleicht doch ein IS-Attentäter steckt.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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