Disney radiert Tausende Arbeitsplätze aus, Manager sollen 20% kürzen
Der Entertainment-Gigant Disney arbeitet daran, Tausende weitere Arbeitsplätze zu streichen, um neues Potenzial für Einsparungen zu erschließen. Das mittlere Management wurde angewiesen, Wege zu finden, wie Disney seine Kosten um ein Fünftel senken kann.
Laut dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg will Disney mit seinem Sparprogramm Gelder frei machen, um so neue Investitionen in das Film- und TV-Angebot, die Vergnügungsparks und das Geschäft mit Kreuzfahrten zu ermöglichen. Gegenüber Analysten hatte Disney zuletzt eine Steigerung des Gewinns pro Aktie um einen zweistelligen Prozentsatz versprochen.
Disney hatte zum Ende seines letzten Geschäftsjahres weltweit gut 230.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren immer wieder Tausende Arbeitsplätze abgebaut, wobei alle Konzernbereiche betroffen waren, darunter auch der Fernsehsender ABC, das Animationsstudio Pixar, der Sportsender ESPN, Disneys eigenes Studio für Kinofilme und die "Experiences"-Sparte mit ihren Vergnügungsparks und Kreuzfahrtangeboten.
Bereits Anfang Oktober war vom Wall Street Journal zu hören, dass Disney eine Neustrukturierung seiner TV-Sparte plant. Außerdem sollen Einschnitte bei den Rechts- und Lobbying-Abteilungen geplant sein. Die so erzielten Einsparungen sollen auch in den Ausbau der Verwendung von "Technologie" fließen, heißt es jetzt bei Bloomberg.
Die großen Unterhaltungskonzerne stehen schon länger unter massivem Druck, weil sich das Nutzungsverhalten vom Fernsehen hin zu Streaming-Diensten, sozialen Medien und Online-Videoplattformen wie TikTok verlagert. Gleichzeitig drängen Technologiekonzerne wie Amazon und Apple zunehmend in ihre traditionellen Märkte.
Siehe auch:
- Disney plant erneut umfangreiche Entlassungen zur Einsparung von Milliarden
- Freigesetzte Mittel sollen in Filme, Parks und Kreuzfahrten investiert werden
- Gegenüber Analysten versprach der Unterhaltungskonzern höhere Aktiengewinne
- Zuletzt beschäftigte das Unternehmen weltweit mehr als 230.000 Angestellte
- Kürzungen sind unter anderem im Fernsehbereich sowie bei Lobbyisten geplant
- Einsparungen sollen auch den verstärkten Einsatz neuer Technologie fördern
- Verändertes Nutzungsverhalten und Streamingdienste erhöhen den Konzerndruck
Beim Personal sparen, in 'Technologie' investieren
Disney will erneut in großem Stil Arbeitsplätze streichen. Der Konzern soll auf diesem Weg versuchen, erneut Milliarden Dollar einzusparen, um das Geld in andere Bereiche zu stecken, statt damit Personal zu bezahlen. Wie viele Personen ihren Job verlieren, steht angeblich noch nicht fest.Laut dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg will Disney mit seinem Sparprogramm Gelder frei machen, um so neue Investitionen in das Film- und TV-Angebot, die Vergnügungsparks und das Geschäft mit Kreuzfahrten zu ermöglichen. Gegenüber Analysten hatte Disney zuletzt eine Steigerung des Gewinns pro Aktie um einen zweistelligen Prozentsatz versprochen.
Disney hatte zum Ende seines letzten Geschäftsjahres weltweit gut 230.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren immer wieder Tausende Arbeitsplätze abgebaut, wobei alle Konzernbereiche betroffen waren, darunter auch der Fernsehsender ABC, das Animationsstudio Pixar, der Sportsender ESPN, Disneys eigenes Studio für Kinofilme und die "Experiences"-Sparte mit ihren Vergnügungsparks und Kreuzfahrtangeboten.
Bereits Anfang Oktober war vom Wall Street Journal zu hören, dass Disney eine Neustrukturierung seiner TV-Sparte plant. Außerdem sollen Einschnitte bei den Rechts- und Lobbying-Abteilungen geplant sein. Die so erzielten Einsparungen sollen auch in den Ausbau der Verwendung von "Technologie" fließen, heißt es jetzt bei Bloomberg.
Die großen Unterhaltungskonzerne stehen schon länger unter massivem Druck, weil sich das Nutzungsverhalten vom Fernsehen hin zu Streaming-Diensten, sozialen Medien und Online-Videoplattformen wie TikTok verlagert. Gleichzeitig drängen Technologiekonzerne wie Amazon und Apple zunehmend in ihre traditionellen Märkte.
Siehe auch:
- Microsoft bietet 60.000 Mitarbeitern Geld, damit sie freiwillig gehen
- Microsoft will nächste Woche bis zu 5500 Jobs streichen, mal wieder
- OnePlus in Europa auf dem Rückzug: Smartphone-Marke "stellt sich um"
- Amazon startet erneut Massenentlassungen: 16.000 Jobs fallen weg
- VW streicht wohl 100.000 Stellen, 4 deutsche Werke angeblich vor Aus
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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