Niantic geht gegen Pokémon Go-Tracker vor, viele Fans sind empört
Nach der Veröffentlichung von Pokémon Go dauerte es nicht lange, bis die ersten Seiten und Apps auftauchten, mit denen man seine "Leistung" im Spiel verbessern oder sich das Leben leichter machen konnte. Das ist vielfach aber am Rand der "Legalität", da Vorteile über externe Quellen als Schummeln gesehen werden.
Ein vergleichbares Feature hatte auch die offizielle App selbst, denn bis zum vergangenen Wochenende hatte man die Möglichkeit, sich die Fußspuren der Pokémon anzeigen zu lassen und damit per virtuellem Fährtenlesen die Wesen aufzuspüren. In beiden Fällen war es zwar notwendig, zu den Pokémon zu laufen oder zu fahren, mit Pokevision war man aber natürlich einen Schritt weiter, da dessen Funktionalität umfangreicher war. Komplette Infografik jetzt durch Anklicken anzeigen
Solche von Fans betriebenen Tracker gab es mehrere, sie zapften die offizielle API an, was aber eben nicht im Sinne des Entwicklers war. Nun haben Niantic und Rechteinhaber The Pokémon Company dem Ganzen ein Ende bereitet und Pokevision und Co. gezwungen, den Dienst abzuschalten (via Kotaku).
Wie man das gemacht hat, ist derzeit nicht bekannt. Yangcheng Liu, der Betreiber von Pokevision, hat zwar bereitwillig auf Twitter Fragen von Nutzern beantwortet, Konkretes nannte er dabei aber nicht. Man kann also nur spekulieren, ob es hier Software-seitige Änderungen (also API) gegeben hat oder ob hier Rechtliches eine Rolle gespielt hat.
Bei den Nutzern kam das erwartungsgemäß alles andere als gut an, viele zeigten sich empört über das Aus für viele dieser Dienste. Allerdings war es kaum zu leugnen, dass die Seiten zumindest in einer rechtlichen Grauzone agiert haben und bereits vor der Abschaltung klar war, dass diese früher oder später kommen wird.
Siehe auch: Pokémon Go - Update entfernt Akku-Sparmodus und Fußspuren-Feature
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Aufspüren erleichtert
Und tatsächlich ging es nun zahlreichen Seiten dieser Art an den Kragen, allen voran der beliebtesten und praktischsten nämlich Pokevision. Das war nämlich ein überaus hilfreicher "Radar" für Pokémon, damit konnte man sich die Jagd nach den virtuellen Tierchen wesentlich erleichtern. Denn Pokevision beherrschte zahlreiche Tricks: So teilte die Seite einem mit, wo genau welches Pokémon auftaucht und wie lange sie dort verfügbar sind.Ein vergleichbares Feature hatte auch die offizielle App selbst, denn bis zum vergangenen Wochenende hatte man die Möglichkeit, sich die Fußspuren der Pokémon anzeigen zu lassen und damit per virtuellem Fährtenlesen die Wesen aufzuspüren. In beiden Fällen war es zwar notwendig, zu den Pokémon zu laufen oder zu fahren, mit Pokevision war man aber natürlich einen Schritt weiter, da dessen Funktionalität umfangreicher war. Komplette Infografik jetzt durch Anklicken anzeigen
Solche von Fans betriebenen Tracker gab es mehrere, sie zapften die offizielle API an, was aber eben nicht im Sinne des Entwicklers war. Nun haben Niantic und Rechteinhaber The Pokémon Company dem Ganzen ein Ende bereitet und Pokevision und Co. gezwungen, den Dienst abzuschalten (via Kotaku).
Wie man das gemacht hat, ist derzeit nicht bekannt. Yangcheng Liu, der Betreiber von Pokevision, hat zwar bereitwillig auf Twitter Fragen von Nutzern beantwortet, Konkretes nannte er dabei aber nicht. Man kann also nur spekulieren, ob es hier Software-seitige Änderungen (also API) gegeben hat oder ob hier Rechtliches eine Rolle gespielt hat.
Bei den Nutzern kam das erwartungsgemäß alles andere als gut an, viele zeigten sich empört über das Aus für viele dieser Dienste. Allerdings war es kaum zu leugnen, dass die Seiten zumindest in einer rechtlichen Grauzone agiert haben und bereits vor der Abschaltung klar war, dass diese früher oder später kommen wird.
Siehe auch: Pokémon Go - Update entfernt Akku-Sparmodus und Fußspuren-Feature
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