Maru OS frei verfügbar:
Spezial-ROM macht Nexus 5 zu Linux-PC
Der Entwickler des alternativen Android-ROMs Maru OS hat die freie Verfügbarkeit einer frühen Testversion seiner Software bekannt gegeben, mit der man ein Smartphone bei Bedarf zum vollwertigen Debian Linux-Desktop machen kann. Nach der geschlossenen Betaphase kann nun (fast) jeder die Möglichkeit nutzen, Android und Debian auf seinem Smartphone zu nutzen.
Während Microsoft weiter an der Verbesserung des Continuum-Desktops für Windows 10 Mobile arbeitet, gibt es einige ähnliche Ansätze auf Linux-Basis, wie sie etwa von Intel in Verbindung mit einem günstigen Smartphone auf Basis seines inzwischen eingestellten Atom x3-Prozessors gezeigt wurden. Ein Beispiel ist Maru OS, das nun erstmals frei zur Verfügung steht.
Maru OS ist ein spezielles Android-ROM, das vorerst nur für das von LG entwickelte Google Nexus 5 erhältlich ist. Das ROM steht in Form eines einfachen Installer-Kits bereit, so dass man es eigentlich mit relativ geringem Aufwand auf ein passendes Smartphone bringen kann. Bei Bedarf steht auch ein Paket bereit, das in Verbindung mit TWRP installiert werden kann. Entsprechende Anleitungen stellt Hauptentwickler Preetam auf der Website von Maru OS bereit.
Google Nexus 5 als Debian-Desktop-PC dank Maru OS
Maru OS wurde im Februar erstmals vorgestellt und befand sich seitdem in einer geschlossenen Testphase. Mit der jetzt verfügbaren Version 0.2.3 ist es zwar breit verfügbar, aber natürlich noch immer nicht finaler Natur. Der Entwickler bezeichnet die aktuelle Version jedoch als ausreichend stabil für eine Nutzung im Alltag. Gleichzeitig beginnen die Vorbereitungen für eine Weiterentwicklung im Rahmen eines Open-Source-Projekts, durch die bald weitere Smartphone-Modelle unterstützt werden sollen.
Grundvoraussetzung für die Nutzung ist die Unterstützung von HDMI via MHL oder SlimPort beim jeweiligen Smartphone. In der neuen Version wird unter anderem die Möglichkeit geboten, eine ganze SD-Karte für den Debian Desktop zu nutzen, und es gibt einige Verbesserungen in Sachen Bluetooth. Debian läuft im Desktop-Betrieb auf einem externen Display, während man Android auf dem Smartphone gleichzeitig weiter nutzen kann. Debian verbleibt in einem LXC-Container und bietet dennoch eine für einfache Aufgaben durchaus ausreichende Performance.
Bei Maru OS teilen sich die beiden Betriebssysteme den gleichen Kernel, wobei auch teilweise der Zugriff auf den Smartphone-Speicher möglich ist. Auch die Netzwerkfunktionen des Nexus 5 können aus der Xfce-Oberfläche von Debian heraus genutzt werden.
Maru OS ist ein spezielles Android-ROM, das vorerst nur für das von LG entwickelte Google Nexus 5 erhältlich ist. Das ROM steht in Form eines einfachen Installer-Kits bereit, so dass man es eigentlich mit relativ geringem Aufwand auf ein passendes Smartphone bringen kann. Bei Bedarf steht auch ein Paket bereit, das in Verbindung mit TWRP installiert werden kann. Entsprechende Anleitungen stellt Hauptentwickler Preetam auf der Website von Maru OS bereit.
Google Nexus 5 als Debian-Desktop-PC dank Maru OS
Maru OS wurde im Februar erstmals vorgestellt und befand sich seitdem in einer geschlossenen Testphase. Mit der jetzt verfügbaren Version 0.2.3 ist es zwar breit verfügbar, aber natürlich noch immer nicht finaler Natur. Der Entwickler bezeichnet die aktuelle Version jedoch als ausreichend stabil für eine Nutzung im Alltag. Gleichzeitig beginnen die Vorbereitungen für eine Weiterentwicklung im Rahmen eines Open-Source-Projekts, durch die bald weitere Smartphone-Modelle unterstützt werden sollen.
Grundvoraussetzung für die Nutzung ist die Unterstützung von HDMI via MHL oder SlimPort beim jeweiligen Smartphone. In der neuen Version wird unter anderem die Möglichkeit geboten, eine ganze SD-Karte für den Debian Desktop zu nutzen, und es gibt einige Verbesserungen in Sachen Bluetooth. Debian läuft im Desktop-Betrieb auf einem externen Display, während man Android auf dem Smartphone gleichzeitig weiter nutzen kann. Debian verbleibt in einem LXC-Container und bietet dennoch eine für einfache Aufgaben durchaus ausreichende Performance.
Bei Maru OS teilen sich die beiden Betriebssysteme den gleichen Kernel, wobei auch teilweise der Zugriff auf den Smartphone-Speicher möglich ist. Auch die Netzwerkfunktionen des Nexus 5 können aus der Xfce-Oberfläche von Debian heraus genutzt werden.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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