Ex-Angestellte verklagt Valve, Vorwürfe der Ausbeutung Minderjähriger
Eine ehemalige Übersetzerin, die für Entwickler und Steam-Betreiber Valve tätig war, hat das Unternehmen auf einen Schadenersatz von 3,1 Millionen Dollar verklagt. Die Vorwürfe gehen über einen normalen Fall bei einem Arbeitsgericht hinaus, denn es geht hier um Diskriminierung und die Ausbeutung minderjähriger Arbeitskräfte.
Die Übersetzerin, die vor allem in Spanisch tätig war, sei laut Polygon, wo man die Gerichtsdokumente zugespielt bekommen hat, bis 2012 im US-Bundesstaat Washington als reguläre Angestellte tätig gewesen. In diesem Jahr hat sie gebeten, von zu Hause in Los Angeles arbeiten zu dürfen, Grund dafür waren eine Geschlechtsumwandlung, Depressionen und "andere Sozialisierungsprobleme", wie es in der Klage heißt.
In der Folge habe dann Valve den Status von Angestellter zu freier Mitarbeiterin geändert, zu Unrecht, wie es nun seitens der Klägerin heißt, da sie die gleiche Arbeit wie schon vorher gemacht hat. Dennoch habe sie dadurch Leistungen für Angestellte verloren, darunter Krankenversicherung und Überstundenbezahlung.
Bis hierhin ist es nur ein mehr oder weniger normaler arbeitsrechtlicher Fall, doch das ist nur der Beginn: Denn die Klägerin behauptet, dass sie von ihrem direkten Vorgesetzten mit "es" angesprochen bzw. so bezeichnet worden ist. Das wäre natürlich Diskriminierung.
Die Klägerin habe sich daraufhin bei der Personalstelle beschwert, kurz danach sei sie entlassen worden, heißt es. Valve wollte sich gegenüber der Presse dazu nicht äußern, vor Gericht bestreitet man die Vorwürfe.
Allerdings kann man im Internet auch weitere Hinweise finden, dass es Diskussionen zur Person Torsten Z. gibt, der Deutsche soll Anfang dieses Jahres einen Streik des Spanisch-Übersetzer-Teams ausgelöst haben.
In der Folge habe dann Valve den Status von Angestellter zu freier Mitarbeiterin geändert, zu Unrecht, wie es nun seitens der Klägerin heißt, da sie die gleiche Arbeit wie schon vorher gemacht hat. Dennoch habe sie dadurch Leistungen für Angestellte verloren, darunter Krankenversicherung und Überstundenbezahlung.
Bis hierhin ist es nur ein mehr oder weniger normaler arbeitsrechtlicher Fall, doch das ist nur der Beginn: Denn die Klägerin behauptet, dass sie von ihrem direkten Vorgesetzten mit "es" angesprochen bzw. so bezeichnet worden ist. Das wäre natürlich Diskriminierung.
Ausbeutung
Das eigentlich Brisante sind die Vorwürfe, dass Valve unbezahlte Übersetzer, "oftmals sehr junge Minderjährige", dazu verführt, für das Unternehmen zu arbeiten. Ihnen wird eine Bezahlung bzw. bezahlte Stelle in Aussicht gestellt, schlussendlich fände der zuständige Manager, der Deutsche Torsten Z., aber stets Ausreden, um diese nicht erfüllen zu müssen.Die Klägerin habe sich daraufhin bei der Personalstelle beschwert, kurz danach sei sie entlassen worden, heißt es. Valve wollte sich gegenüber der Presse dazu nicht äußern, vor Gericht bestreitet man die Vorwürfe.
Allerdings kann man im Internet auch weitere Hinweise finden, dass es Diskussionen zur Person Torsten Z. gibt, der Deutsche soll Anfang dieses Jahres einen Streik des Spanisch-Übersetzer-Teams ausgelöst haben.
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