Spotify: Apple Music schadet uns nicht, wachsen nun sogar schneller
Apple Music ist vor nicht ganz einem Jahr vorgestellt und gestartet worden. Dabei fiel natürlich stets ein Name: Spotify. Die Schweden gelten als Wegbereiter des Streaming-Geschäfts, Apple wurde von so einigen Leuten zum unverdienten Profiteur gestempelt. Allerdings nicht von Spotify selbst, dort hat man sich mit Sticheleien zurückgehalten, wohl aus gutem Grund.
Der schwedische Musik-Streaming-Pionier Spotify ist und bleibt Marktführer in diesem Bereich und gegenüber Reuters erläuterte Jonathan Forster, Vice President bei Spotify, warum. Denn Forster sagte, dass man seit dem Einstieg des Konzerns aus dem kalifornischen Cupertino schneller neue Nutzer bzw. Abonnenten gewinne als vor dem Start von Apple Music.
Laut Forster hat das Geschäft keine künstliche Obergrenze von beispielsweise 100 Millionen Nutzern, es ist also nicht so, dass sich Apple und Spotify eine begrenzte Anzahl an Nutzern gegenseitig wegnehmen würden.
Außerdem sagte Forster, dass die "Umwandlungsrate" von Spotify, also die Fähigkeit, Kostenlos-Nutzer in Abonnenten zu verwandeln, nach wie vor konstant hoch ist und trotz des Wachstums bei 25 bis 30 Prozent liege.
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"Können nicht alleine Industrie aufbauen"
Denn dank Apple konnte man das "Profil" von Streaming anheben, es sei "großartig, dass Apple nun im Spiel ist". Denn Forster meint, dass es schwer ist, einen neuen Industriezweig ganz alleine aufzubauen. Das bedeutet also, dass der Konkurrent Spotify nichts wegnimmt, sondern im Gegenteil hilft, eine gewisse Hemmschwelle in Bezug auf Streaming zu senken.Laut Forster hat das Geschäft keine künstliche Obergrenze von beispielsweise 100 Millionen Nutzern, es ist also nicht so, dass sich Apple und Spotify eine begrenzte Anzahl an Nutzern gegenseitig wegnehmen würden.
Hartes Geschäft
Gleichzeitig glaubt Forster allerdings auch, dass in diesem Geschäft nicht unbegrenzt Platz für Mitbewerber sei. Angesprochen auf Konkurrenten wie Pandora, SoundCloud und Tidal sagte er: "Mein Internet-Geschichtsbuch sagt mir, dass es auf längere Sicht wahrscheinlich nicht so viele signifikante Mitspieler geben wird, höchstens in Nischen wie klassischer Musik. Es ist ein hartes Geschäft."Außerdem sagte Forster, dass die "Umwandlungsrate" von Spotify, also die Fähigkeit, Kostenlos-Nutzer in Abonnenten zu verwandeln, nach wie vor konstant hoch ist und trotz des Wachstums bei 25 bis 30 Prozent liege.
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