Porno macht Politik: XHamster protestiert gegen LGBT-Diskriminierung
Der US-Bundesstaat North Carolina hat vor kurzem ein höchst umstrittenes Gesetz beschlossen, dieses diskriminiert Transgender-Menschen. Das Gesetz sieht u. a. vor, dass öffentliche Toiletten nur noch nach jenem Geschlecht besucht werden dürfen, das in der Geburtsurkunde angegeben ist. Dagegen protestiert auch eine bekannte Porno-Webseite und das auf ungewöhnliche Art und Weise.
Auch Rock-Legende Bruce Springsteen hat einen Auftritt in North Carolina abgesagt, um gegen das mit "HB2" abgekürzte Gesetz ("House Bill 2") zu protestieren. HB2 untersagt zudem kommunale Gesetzgebung, die einen speziellen Schutz von gleichgeschlechtlich orientierten Menschen durchsetzt.
Der schwarze Bildschirm soll laut XHamster-Sprecher Mike Kulich demnächst durch einen Link zu einer Petition ersetzt werden, die die Abschaffung des diskriminierenden Gesetzes fordert. Kulich sagte gegenüber der Huffington Post seien die Suchanfragen aus North Carolina toleranter als die dortigen Gesetze, im März habe man aus dem Bundesstaat 400.000 Hits nach dem Stichwort "Transsexual" gehabt. XHamster hofft, dass man mindestens genauso viele Unterschriften für die Petition sammeln kann.
Zahlreiche Proteste
Gegen das diskriminierende Gesetz von North Carolina haben in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness protestiert. So haben etwa Apple-Chef Tim Cook, Microsoft-CEO Satya Nadella, Facebooks Mark Zuckerberg und viele weitere Wirtschaftsgrößen einen offenen Brief verfasst und unterzeichnet. In diesem rufen sie Gouverneur Pat McCrory auf, das Gesetz wieder zurückzuziehen, da dieses nicht mit den Werten einhergeht, für das die Unternehmen stehen.Auch Rock-Legende Bruce Springsteen hat einen Auftritt in North Carolina abgesagt, um gegen das mit "HB2" abgekürzte Gesetz ("House Bill 2") zu protestieren. HB2 untersagt zudem kommunale Gesetzgebung, die einen speziellen Schutz von gleichgeschlechtlich orientierten Menschen durchsetzt.
"Power of Porn"
Nun kommt ein weiterer Protest hinzu und zwar aus einer Ecke, die mit Politik normalerweise nicht viel am Hut hat: der Porno-Branche. Denn laut Huffington Post werden auf XHamster seit kurzem die Besucher aus North Carolina ausgesperrt. Statt nackter Tatsachen bekommen sie einen schwarzen Bildschirm zu sehen.Der schwarze Bildschirm soll laut XHamster-Sprecher Mike Kulich demnächst durch einen Link zu einer Petition ersetzt werden, die die Abschaffung des diskriminierenden Gesetzes fordert. Kulich sagte gegenüber der Huffington Post seien die Suchanfragen aus North Carolina toleranter als die dortigen Gesetze, im März habe man aus dem Bundesstaat 400.000 Hits nach dem Stichwort "Transsexual" gehabt. XHamster hofft, dass man mindestens genauso viele Unterschriften für die Petition sammeln kann.
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