The Fappening: Apple hatte keine Schuld am Promi-Nacktbilder-Hack
Im Herbst des Jahres 2014 tauchten zahlreiche mehr oder weniger freizügige Bilder von weiblichen Prominenten auf. Diese wurden von den Apple-Servern gestohlen, verantwortlich dafür war der Hacker Ryan Collins, dieser hat sich auch schuldig bekannt. Im Zuge des Verfahrens gegen ihn kamen die Ermittler zum Schluss, dass die Schuld nicht bei Apple lag.
Im Verlauf des Gerichtverfahrens gegen Collins kamen die Ermittler zum Fazit, dass die Apple-Dienste nicht direkt kompromittiert worden sind. Anfangs gab es die Vermutung, dass sich der Hacker durch eine so genannte "Brute Force"-Attacke oder das Cracken von Passwörtern Zugang zur iCloud von Apple verschafft hatte. Das hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino aber stets zurückgewiesen und bekam nun auch ganz offiziell Recht.
Collins hat eine Reihe an E-Mails an die Opfer verschickt, die so aussahen als würden sie von Apple oder Google kommen. Darin warnte er die Empfänger, dass deren Konten möglicherweise kompromittiert sind und forderte sie zur Eingabe ihrer Login-Daten auf. Diese Daten verwendete er, um in weiterer Folge Zugang zum Cloud-Speicher von Apple zu erhalten. Kurzum: Es war Phishing wie aus dem sprichwörtlichen Bilderbuch.
Laut der Staatsanwaltschaft gelang es Collins auf diese Weise mehr als 120 unterschiedliche Gmail- und iCloud-Konten zu "knacken". Collins muss sich strafrechtlich der Computer-Kriminalität verantworten, er wird allerdings nicht wegen Verbreitung der Bilder angeklagt, so TechCrunch. Collins droht eine maximale Haftstrafe von fünf Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar, Staatsanwaltschaft und Verteidigung werden sich aber vermutlich auf 18 Monate Haft einigen.
Klassisches Phishing
Stattdessen war der Leak bzw. der Klau der Nacktbilder, allen voran von Hollywood-Star Jennifer Lawrence, das Ergebnis von Social Engineering, genauer gesagt in Form von Phishing. Das hatte auch Apple von Anfang an vermutet.Collins hat eine Reihe an E-Mails an die Opfer verschickt, die so aussahen als würden sie von Apple oder Google kommen. Darin warnte er die Empfänger, dass deren Konten möglicherweise kompromittiert sind und forderte sie zur Eingabe ihrer Login-Daten auf. Diese Daten verwendete er, um in weiterer Folge Zugang zum Cloud-Speicher von Apple zu erhalten. Kurzum: Es war Phishing wie aus dem sprichwörtlichen Bilderbuch.
Laut der Staatsanwaltschaft gelang es Collins auf diese Weise mehr als 120 unterschiedliche Gmail- und iCloud-Konten zu "knacken". Collins muss sich strafrechtlich der Computer-Kriminalität verantworten, er wird allerdings nicht wegen Verbreitung der Bilder angeklagt, so TechCrunch. Collins droht eine maximale Haftstrafe von fünf Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar, Staatsanwaltschaft und Verteidigung werden sich aber vermutlich auf 18 Monate Haft einigen.
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