Apple öffnet gratis 'iWork for iCloud Beta' für reine Windows-Nutzer
Apple hat einen überraschenden Schritt vollzogen: Das Unternehmen hat seine Office-Tools in der Cloud für alle Betriebssysteme geöffnet, und zwar ohne Einschränkung. Pages, Keynote und Numbers, Apples Office-Antwort auf Word, PowerPoint und Excel, können jetzt von Windows-, Linux- und Chrome-Anwendern kostenlos in der iCloud benutzt werden.
Das Neue dabei: Man benötigt nun ab sofort kein Apple-Gerät mehr, um sich eine Apple-ID zu erstellen und damit iWork for iCloud zu nutzen. Bisher konnten beispielsweise Windows-Nutzer mit einem iPad oder iPhone die Angebote der iCloud mit ihrer Apple ID bereits kostenlos verwenden. Dabei war aber immer die Registrierung zumindest eines Apple-Geräts erforderlich, von dem aus die Anmeldung bestätigt oder initiiert wurde.
Die drei Online-Tools sind offiziell noch immer in der Betaphase und können komplett kostenlos genutzt werden. Das Angebot und der Funktionsumfang ist vergleichbar mit Google Docs.
Apple öffnet sich damit zumindest schon einmal für eine einfache Zusammenarbeit zwischen den Betriebssystemen ohne große Hürden.
Siehe auch: Apple gibt iCloud Drive für Windows frei - so funktioniert's
"iCloud light" - nur iWork funktioniert
Nun gibt es für alle anderen ein "iCloud light" - denn Apple erlaubt jetzt die Registrierung für einen eingeschränkten iCloud-Zugriff nur für die Office-Apps.Die drei Online-Tools sind offiziell noch immer in der Betaphase und können komplett kostenlos genutzt werden. Das Angebot und der Funktionsumfang ist vergleichbar mit Google Docs.
Systemvorraussetzungen
Man kann mit jedem modernen Webbrowser und damit nun auch von Windows, Linux und Chrome OS aus Dokumente online erstellen, bearbeiten und mit anderen teilen. Einige Bearbeitungs-Funktionen stehen allerdings nicht in jedem Browser bereit. Apple empfiehlt daher den Internet Explorer 9.0.8 und neuer, Google Chrome 27.0.1 oder neuer, sowie Safari ab 6.0.3. Firefox kann ab Version 9.0 verwendet werden, wobei aber Einschränkungen in der Bearbeitung in Kauf genommen werden müssen. Zu weiteren Browsern äußert sich Apple nicht.Apple öffnet sich damit zumindest schon einmal für eine einfache Zusammenarbeit zwischen den Betriebssystemen ohne große Hürden.
Registrierung
Wer noch keine Apple ID hat, startet mit der Anmeldung für ein kostenloses Konto auf beta.icloud.com. Man hinterlegt Name und Email, dann kann es auch schon losgehen. Nutzt man die neuen eingeschränkten Accounts, taucht ein Großteil der iCloud-Anwendungen nicht auf - es gibt weder Email-, Kalender- noch Foto-Funktionen. Die neuen Accounts sind nur auf Pages, Numbers und Keynote beschränkt. Die vollständige iCloud gibt es weiterhin nur, wenn man auch ein iPhone, iPad, iPod touch oder Mac besitzt.Siehe auch: Apple gibt iCloud Drive für Windows frei - so funktioniert's
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