Fallout 3 wird vom BPjM-Index gestrichen, womöglich wegen HD-Remakes
Das postapokalyptische Action-Rollenspiel Fallout 4 ist in Deutschland ungeschnitten erschienen, das war noch beim Vorgänger ganz anders, denn 2008 landete Teil 3 bzw. die internationale Version des Spiels noch auf dem Index. Doch auf Antrag des Publishers wird Fallout 3 (vorzeitig) wieder freigegeben, das hat auch Spekulationen über eine HD-Neufassung ausgelöst.
Vor kurzem hat der Publisher Bethesda Deutschland aber bekannt gegeben, dass die internationale Version von Fallout 3 ab dem 26. Februar 2016 von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen werde. Das ist zwar generell kein ungewöhnlicher Vorgang, im Fall von Fallout 3 (gemeint ist hierbei stets die internationale Version) aber dennoch bemerkenswert.
Denn eigentlich ist ein Antrag auf Streichung erst nach zehn Jahren möglich, was bei Fallout 3 aber im Oktober 2019 der Fall wäre. Ein "Fehler" liegt laut IGN Deutschland nicht vor, die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat dem Gaming-Magazin mitgeteilt: "Die in dem Antragsschreiben gemachten Ausführungen waren geeignet, Zweifel daran aufkommen zu lassen, ob nach wie vor die Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Liste vorliegen."
Im Fall von Fallout 3 ist das ein recht mühevoller bürokratischer Vorgang, da hier ein erweitertes (12er-)Gremium der BPjM tätig werden muss. Das ist nicht nur aufwändig, sondern auch nicht ganz billig. IGN stellt sich deshalb die Frage nach dem Warum und spekuliert (nicht mehr, nicht weniger - aber durchaus nachvollziehbar), dass hier ein HD-Remake bevorstehen könnte. Denn eine weltweite Neuveröffentlichung könnte ein für die BPjM durchaus triftiger Grund für die vorzeitige Streichung gewesen sein.
Zeitenwende
Wer Fallout 3 und Fallout 4 kennt, der wird sich womöglich wundern, dass die Gewalteffekte von 2015 niemanden jucken, während das Spiel von 2008 ziemlich verstümmelt werden musste, damit es in Deutschland auf den Markt kommen kann. Mehr als das: Die internationale Version des Spiels landete seinerzeit auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM).Vor kurzem hat der Publisher Bethesda Deutschland aber bekannt gegeben, dass die internationale Version von Fallout 3 ab dem 26. Februar 2016 von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen werde. Das ist zwar generell kein ungewöhnlicher Vorgang, im Fall von Fallout 3 (gemeint ist hierbei stets die internationale Version) aber dennoch bemerkenswert.
Denn eigentlich ist ein Antrag auf Streichung erst nach zehn Jahren möglich, was bei Fallout 3 aber im Oktober 2019 der Fall wäre. Ein "Fehler" liegt laut IGN Deutschland nicht vor, die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat dem Gaming-Magazin mitgeteilt: "Die in dem Antragsschreiben gemachten Ausführungen waren geeignet, Zweifel daran aufkommen zu lassen, ob nach wie vor die Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Liste vorliegen."
Im Fall von Fallout 3 ist das ein recht mühevoller bürokratischer Vorgang, da hier ein erweitertes (12er-)Gremium der BPjM tätig werden muss. Das ist nicht nur aufwändig, sondern auch nicht ganz billig. IGN stellt sich deshalb die Frage nach dem Warum und spekuliert (nicht mehr, nicht weniger - aber durchaus nachvollziehbar), dass hier ein HD-Remake bevorstehen könnte. Denn eine weltweite Neuveröffentlichung könnte ein für die BPjM durchaus triftiger Grund für die vorzeitige Streichung gewesen sein.
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